Polizeiauto Holden SS Commodore General Motors
Polizeiauto Holden SS Commodore
Thomas Fischer
Mary T Barra
Porsche Produktion
Dacia Duster dCi 110 4x4, Seitenansicht 59 Bilder

Tops & Flops der Redaktion

Super-Sechs und Frauen-Power

Die Tops und Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um Chefs, Marken und Finanzen beim GM, neue Power-Modelle aus München, Bus-Touren und ein wenig Porsche.

Im Renaissance Center in Detroit weht ein neuer Wind. Mit zehn Milliarden Steuer-Dollar hat man die unrühmliche und vor allem unprofitable Vergangenheit hinter sich gelassen. Und zudem hat man kräftig ausgemistet. Chevrolet soll sich aus Europa zurückziehen, um Opel mehr Luft zum Atmen zu lassen. In Australien hat man das Aus für die Produktion von Holden besiegelt. Ab 2017 wird nur noch importiert. Keine Eigenentwicklungen, keine Hinterradantriebspowermonster mehr, keine Utes mehr, Down Under ist down and out.

Absolut in and up ist dagegen Mary Barra. Ab Januar wird die Powerfrau die Geschicke des GM-Konzerns lenken. Ob mit zarter Frauen-Hand oder eisernem Besen - man wird sehen. Was Mary T. als Produktchefin bislang an den Start gebracht hat, kann sich sehen lassen. Ich sag nur Cadillac. Dass sich aber künftig Corvette und Camaro neben Adam und Corsa im Opel-Showroom breitmachen sollen, will nicht jedem gefallen.

Kräftige M&M-Packung und Punktechaos

Viel Gefallen dürfte das Sportwagenpublikum dagegen an den neuen Münchnern in Detroit finden. Auch wenn den M3 und den neuen M4 die Downsizingwelle erfasst hat, sollten 431 PS und 550 Nm Drehmoment aus nur noch sechs doppelt aufgeladenen Zylindern ausreichend sein, um einige Pflöcke massivst einrammen zu können. Sie werden sehen: sechs sells!

Blendend geschmiert läuft dagegen schon die Verkaufsmaschinerie bei Porsche. Absatzrekord nach Absatzrekord, da können auch ein paar geklaute Airbags nichts daran ändern. Verändern soll sich auch die Fernreise-Landschaft, wenn es nach den neuen Fernbuslinien geht. Ok, nicht jeder lässt sich gerne hinter dem eigenen Steuer vorlocken, aber einen Versuch wäre es vielleicht doch wert.

Nichts unversucht scheint dagegen die Formel 1 zu lassen, den Sport bei den Fans endgültig unattraktiv zu machen. Die angekündigte Punktereform beispielsweise lässt sogar manchen Vorstoß aus dem Verkehrsministerium als brillant erscheinen. Die Fans wenden sich im großen Stil mit Grausen. Vielleicht sollte auch hier bald ein frischer Wind einkehren.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat lesen Sie in der Fotoshow.

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