Tops & Flops der Redaktion

Upgomiwegcity und Macher-Nasen

Dina Dervisevic Foto: Carsten Rose 49 Bilder

Die Tops & Flops sind in dieser Woche geprägt von verwegenen Karosseriekreuzungsversuchen, gewagten Namensschöpfungen, verdrehten HU-Plaketten und viel Zeit, die man durchaus nützlicher verbringen könnte.

Auf die Mischung kommt es an! Stimmt. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein gutes Essen oder ein gelungenes Fahrzeugkonzept handelt. Am Mercedes CLS Shooting Brake scheiden sich so die Geister, auch die in der Redaktion. Schön - hässlich - geht - geht nicht, ... entscheiden wird es letztendlich der Kunde, und der ist, wie man schon oft feststellen musste, unberechenbar.

Dingsbumsedition und Plaketten-Drill

Unberechenbar erscheinen den Redaktionskollegen aber auch zahlreiche Marketingleute bei den Autoherstellern. BMW bringt einen neuen Dieselspar-5er. Was der Kann? Zunächst mal unglaublich klingen. Was glauben Sie, wie viel Ehrfurcht und Respekt Ihnen entgegenschlägt, wenn Sie im lockeren Plausch im Freundeskreis Ihren neuen BMW 520d Efficientbluedynamicstechnologiegreenlinedingsbumsedition erwähnen. Allein im Namen schwingt schon soviel Technologie mit, dass der Bayer sparsam sein muss.

Nein, im 1er wird es das nicht geben, denn da reicht der Platz auf der Heckklappe nicht aus um die Typenbezeichung unterzubringen. Doch BMW ist in dieser Sache bei weitem nicht allein wie ein Beispiel aus Frankreich zeigt: Mégane Coupé Renault Sport Trophycupeditionracinggedödel.

Mike Krüger-Song als Hauptgewinn

Für sowas sind eben echte Macher gefragt und genau ebensolche sucht jetzt Mercedes und droht dem Gewinner einen persönlichen Song aus der Nase, sorry, aus der Feder von Mike Krüger an. Ja, das ist der mit dem Nippel und der Lasche, dem Bodo und dem Bagger und Mein Gott, Walther.

Zum Macher entwickelt sich auch das Bundesverkehrsministerium, soll doch zum 1.1.2012 endlich das lästige Zurückdatieren der HU-Plakette bei überzogenen Fristen entfallen. Endlich wird geklebt was geprüft wurde! Abzocke ade.

Abgezockt agiert auch VJ. Kennen Sie nicht. Steht für den Inder Vijay Mallya, bis vor kurzem Besitzer des Force India F1-Teams. Vehement bügelte VJ alle Verkaufsgerüchte um sein Team nieder. Alles Quatsch! Nur Tage später war er dann 42,5 Prozent seiner Teamanteile los. So was läuft dann unter vertrauensbildende Maßnahmen und erhöhen die Glaubwürdigkeit der Macher in der F1-Szene.

Was die Kollegen der Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat, sehen Sie in unserer großen Fotoshow.

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