Karsten Schöne
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VW Sharan nach Kasachstan (2)

Nebliger Empfang in der Ukraine

Die erste Etappe auf dem Weg nach Kasachstan führt uns über Polen in die Ukraine. Dort erwartet und neben freien und guten Straßen jede Menge Nebel.

Wir sind nicht losgefahren mit dem Kilometerstand 176.000, wie anfangs geschrieben, sondern mit 157.800. Fehler wegen Nervosität.

Los in Hamburg, Berlin, Frankfurt/Oder. Viele Autos gesehen, teuer getankt, viele Geschwindigkeitsbegrenzungen. Durch Polen, bessere Straßen, weniger Autos und ständig Mautstationen. Benzin etwas billiger, wenn wir das mit der Zloty-Umrechnung hingekriegt haben.

Wirrwarr in Warschau

Die polnische Hauptstadt hat keine Umgehungsstraße. Wir fahren nachts durch, viele Umleitungen, viel einfach mal da lang fahren. Um 20.40 Uhr sind wir durch. Wieder auf einer perfekten polnischen Autobahn. Der neue Plan ist: Wir fahren möglichst weit, weil die Straßen so gut sind, wollen jetzt, wo wir noch frisch sind, möglichst viele Kilometer fressen. Nur ein Halt: Die Polizei winkt uns raus, will Papiere sehen. Der junge Polizist versucht, englisch zu sprechen. Ist nett und lächelt kurz, als ich seine Frage: Wo wollen sie hinfahren mit Almaty, Kasachstan, beantworte. "Gute Reise."

Grenze im Nebel

Um Punkt 24.00 Uhr haben wir die polnisch/ukrainische Grenze hinter uns. Keine Schlangen, nette Zöllner, wir lernen von Ihnen das Wort Druschba, heißt: Freundschaft. Wir fahren weiter, weil die Straße so gut ist in der Ukraine, noch besser als in Polen, ziemlich leer, klar, nach Mitternacht. Und: Je weiter wir nach Osten kommen, desto billiger wird das Benzin. Bei Kovel sind wir fast bei einem Euro pro Liter angekommen. Wir suchen ein Hotel. Finden eines, Kitsch in höchster Form, eine Dusche, aber kein Wasser.

Weite und Nebel

Früh raus durch Nebel auf graden leeren Straßen, links und rechts Birkenwälder, Sümpfe, ab und zu, mitten im Nichts alte Frauen mit Mützen und Plastikcepes am Straßenrand, sie verkaufen eingemachte Beeren. Wirkt wie ein Hollywood-Horrorfilm. Viel Nebel. Immer wieder mal ein Denkmal, ab und zu eine Pferdekutsche auf dem Seitenstreifen. Und freie Fahrt, in der Ukraine kann man rasen ohne Probleme. Die Straße Richtung Kiew ist leer und kilometerlang kurvenfrei. Sie hat halbe Spuren am Rand, auf die jeder sofort ausweicht, damit der andere durchziehen kann.

Verkehr Verkehr Chiptuning, VW Sharan, Motorhaube, Werkstatt Auftakt zum Ost-Abenteuer VW Sharan nach Kasachstan (1)

Die Idee geht so: Wir wollen was erleben und nehmen den VW Sharan, Baujahr...

VW Sharan
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