Auszubildende bauen Volkswagen Bulli zum Kunstwerk um Volkswagen AG
VW Bulli T2b Currywurst-Wagen, Kunst
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VW Bulli T2b Currywurst-Wagen, Kunst 16 Bilder

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VW T2 Bulli als Kunstobjekt: Der Currywurst-Bus

VW T2 Bulli als Kunstobjekt Aus einem Klassiker wird ein Currywurst-Bus

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Der Bildhauer Erwin Wurm und Auszubildende von Volkswagen haben sich etwas ziemlich Verrücktes ausgedacht: Sie bauen ein Kultobjekt zum Kunstobjekt um. Aus einem VW T2 Bulli wird ein Currywurst-Bus. Und er serviert sogar Essen.

Bevor Bulli-Liebhaber einen Herzinfarkt erleiden, klären wir auf: Es wurde kein unbezahlbarer VW T2-Bus aus dem Museum herangekarrt, kein gepflegtes Liebhaber-Fahrzeug musste für dieses Kunstprojekt dran glauben.

Nein, der Kastenwagen, Baujahr 1975, war bis 2012 in Griechenland im Einsatz – dann bekam der nicht mehr fahrtüchtige Oldie keine Zulassung mehr. VW-Mitarbeiter "retteten" ihn vor der Schrottpresse. Jetzt erhält der Klassiker ein zweites Leben.

Künstler plus Humor ergibt Van in Senftuben-Form

Erwin Wurm, ein österreichischer Künstler, der sich mit Plastiken und Skulpturen beschäftigt, nahm sich des alten, grau-beigen Bullis an. Wurm gilt in der Szene als Spezialist für Werke mit Humor. Zum Beispiel pflanzte er auf das MUMOK-Haus in Wien ein Mini-Haus - falschherum. Sein neuestes Projekt macht keine Ausnahme, ändert jedoch das Motiv zum Thema Auto. Ein alter VW T2-Bus wird zum Currywurst-Van umgebaut. Komplett, also auch der Innenraum.

Dazu bekam der Wiener Hilfe von Auszubildenden der Volkswagen-Audi-Gruppe aus Wolfsburg. Insgesamt 17 junge Männer und Frauen setzten die Pläne des Bildhauers um und ergänzten sie um ihre eigenen Ideen.

Doch bevor die Vision umgesetzt werden konnte, mussten erst die Innereien, sowie alle technischen Bauteile aus dem Bulli raus.

Im T2 Curry-Bulli wird gekocht, frittiert und gebraten

Dann kümmerten sich die Azubis um den Innenraum, und da der Bulli in seinem früheren Leben ein Kastenwagen war benötigte er vor allem eins: Fenster. Die wurden in die Seitenwände der Karosserie geschnitten. Um die Imbiss-Bude unterzubringen, senkten sie den Laderaum ab, schnitten tragende Elemente heraus und ersetzten sie durch Stahlträger.

Anschließend bekam der Bulli sein rundliches Aussehen. Um die ulkige Form zu erreichen, die entfernt an eine ausgequetschte Senftube erinnert, waren aufwendige Arbeiten nötig. Darum kümmerten sich die Nachwuchs-Modellbauer oder Verfahrensmechaniker des VW-Konzerns. Die Außenhaut wurde aus Styropor und Bauschaum, Kleber und Spachtelmasse modelliert und anschließend von den Azubis lackiert. Um im neuen Bulli-Imbisswagen auch kochen zu können, wurden noch Arbeitsplatten, ein Herd, eine Fritteuse sowie ein Dunstabzug installiert.

Der VW Bulli T2b alias "Der Curry-Van" ist ab sofort bis zum 13. September vor dem Wolfsburger Kunstmuseum zu sehen. Er ist Teil einer Ausstellung von Erwin Wurm.  Wer will, kann dort auch etwas essen: nämlich Currywurst mit Pommes. What else?

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