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Einparktest, BMW 3er E30 43 Bilder

Einparken und Rundumsicht

Wie übersichtlich sind moderne Autos?

Beim Rundumsicht- und Einparktest mit zehn aktuellen Modellen von Audi, BMW, Honda, Mercedes, Opel, Peugeot, Porsche, Toyota, VW und mit einem alten BMW 3er E30 gehen wir der Frage nach, ob moderne Autos unübersichtlich und schwer zu parken sind.

Früher war alles besser. Das ist kurz zusammengefasst das Ergebnis dieses Rundumsicht- und Einparktests mit zehn Neuwagen von Audi A1 bis VW Touareg. Sie sind ausgestattet mit allen erdenklichen Hilfsmitteln zum Rundumsicht- und Einparktest angetreten - Parklückenfinder, Abstandssensoren, Rückfahr- und Umgebungskameras, Lenkanweisungen oder -assistenten - und werden von einem 26 Jahre alten Auto vorgeführt, das nichts von alldem hat, sondern nur eins: eine übersichtliche Form.

Honda CR-Z ist im Einparktest besonders rücksichtslos

Der Einparktest zeigt: Moderne Autos haben die der Sicherheit geopfert (massive Dachsäulen können beim Crash höhere Kräfte aufnehmen) und dem Design. Kein Auto ist hier, im Sinne des Wortes, rücksichtsloser als der Honda CR-Z. Wegen breiter C-Säulen und der flachen, geteilten Heckscheibe sieht der Fahrer nach schräg hinten gar nichts, direkt nach hinten kaum etwas. Nur die kompakten Maße retten den CR-Z, weil klar ist, dass er in die 5,50 Meter lange Standard-Parklücke passen muss. Als einzige Hilfe bringt er im Einparktest Sensoren hinten mit. Etwas besser schneidet er beim Test der Kurven- und Abbiegesicht ab.

Ohne Rückfahrkamera drohen Beulen am Panamera

Am Peugeot 5008 stört im Einparktest der lange Vorbau beim Rangieren in eine Lücke, die sein Parklückenassistent (500 Euro) langwierig ausgemessen hat. Wegen übervorsichtiger Piepser und breiter D-Säulen lässt er sich im Einparktest schwer parkieren. Auch schwach: Kurven- und Abbiegesicht. Durch seine große Frontscheibe mit sachter Panoramaform verschafft sich der Porsche Panamera im Einparktest in diesen Disziplinen einen Vorteil zum Peugeot. Doch wegen des zugebauten Hecks und feststehender Fondkopfstützen lässt er sich nur mit Rückfahrkamera (1.131 Euro) sicher parken, Piepser helfen kaum. 

Trotz steilen Kombihecks landet der BMW 5er Touring im Einparktest nur auf Platz sieben. Neben seinen fast Panamera-Abmessungen behindern ihn breite Dachsäulen. Mit dem Surround-View-Kamerasystem, welches das Auto im Einparktest von oben zeigt, der optischen Einparkhilfe mit Kamera und dem Parallelpark-Assistent schnürt BMW ein 2.480 Euro teures und nötiges Rangier-Hilfspaket. 

Mut zur Lücke dank Parkassistent im Toyota Prius

Der Toyota Prius kann mehr: Er kurbelt sich im Einparktest selbst in Quer- und Längslücken, der Fahrer bedient nur nach Anweisung Gas und Bremse. Auch ohne den Assistent (2.300 Euro) und Piepser (620 Euro) lässt sich der Prius im Einparktest gut parken. Seine Form macht bei Kurvenfahrt und Abbiegen mehr Probleme.

Wenn auch nicht so große wie der Opel Insignia im Einparktest, bei dem gewaltige A-Säulen den Blick versperren. Einparken gelingt vor allem mit Lückenfinder und Lenkvorgabe (645 Euro) gut. Das System erkennt im Einparktest passende Stellflächen, gibt an, wie stark eingeschlagen und wie weit vor- oder zurückgefahren werden soll. Auch beim Mercedes E-Klasse Cabrio glückt das Parken im Einparktest nur mit der 869 Euro teuren Parktronic problemlos. Sie gleicht dem Opel-System. Ansonsten stören im Einparktest das hohe Heck und - wie in Kurven sowie beim Abbiegen - flache A-Säulen und der Innenspiegel.

Rückfahrkamera empfiehlt sich auch für den VW Touareg

Beim VW Touareg sorgen im Einparktest in diesen Situationen hohe Sitzposition und große Fenster für bessere Aussicht. Ein 1.860 Euro teures Paket aus Sensoren, Rückfahr- und Überblickkamera hilft beim Parken. Wegen des hohen Hecks empfiehlt sich zumindest die Rückfahrkamera (1.220 Euro). 

Käufern des Audi A1 dürften schon Piepser am Heck (330 Euro) genügen. Parken klappt im Einparktest wegen der knappen Abmessungen leicht, Schwächen zeigt der kleine Audi bei der Kurvensicht. Nur unwesentlich besser ist da der VW Touran im Einparktest, bei der Abbiegesicht aber etwas schlechter. Seinen Vorsprung holt er mit dem Parklenkassistent. Für 720 Euro extra steuert der Van selbstständig in Lücken, die er zuvor ausgemessen hat. Das mehrzügige Manöver gelingt im Einparktest flott, der Fahrer muss nur nach Anweisung Gas geben, bremsen und von Rück- zu Vorwärtsgang wechseln. Als Ergänzung gibt es für weitere 275 Euro eine Rückfahrkamera.

BMW 3er von 1985 schlägt sie im Einparktest alle

Doch so gut solche Systeme im Einparktest funktionieren, sie haben einen großen Sicherheitsnachteil: Sie lenken den Blick des Fahrers nach vorn, wenn er rückwärts fährt. Dass es auch ganz ohne Hilfe geht, zeigt ein BMW 3er von 1985 im Einparktest. Mit seinen knappen Abmessungen - er ist 9,5 Zentimeter schmaler als ein A1 -, schlanken Dachsäulen, der hohen Sitzposition, ebenen Hauben und klaren Karosseriekanten lässt er sich im Einparktest in Rekordzeit und zentimetergenau in Parklücken kurbeln. Bis auf eine minimal eingeschränkte Kurvensicht punktet er maximal. Er beweist damit, dass früher etwas besser war - und dass der Fortschritt nicht etwa eine lahme Ente ist, sondern mitunter ein blindes Huhn.

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