Richy Mülller auto motor und sport
Richy Mülller, Tatort, Filmszene
Richy Mülller, Tatort, Filmszene
BMW 1602
Porsche 911 GT3 Cup 5 Bilder

Schauspieler Richy Müller im Interview

Tatort-Star mit C-Lizenz und Porsche-Faible

Der Schauspieler fährt nicht nur im „Tatort“, sondern auch im Privatleben gerne Sportwagen – am liebsten auf der Rennstrecke. Er hat sogar eine C-Lizenz.

Als „Tatort“-Kommissar Thorsten Lannert fahren Sie einen alten Porsche 911, im Alltag einen neuen Carrera 4S. Welcher macht mehr Spaß?

Kommt darauf an! Den braunen Targa nennt man ja die Schimanski-Jacke des 21. Jahrhunderts. Natürlich macht er mir Spaß, aber der Neue ist im Alltag unschlagbar. Ich fahre ja 60.000 bis 80.000 Kilometer jährlich.

Welches war Ihr erster Porsche?

Ein 996, der mit den Spiegelei-Leuchten. Ich fuhr ihn von 1997 bis 2004.

Und Ihr erstes Auto?

Das war 1973 ein 1.200er Käfer, aber mit Porsche-Felgen und Weber-Doppelvergasern. Beides sogar eingetragen! Inspiriert hat mich der gelb-schwarze Renner. Also habe ich bei meinem ein Kunststoffarmaturenbrett draufgeklebt und innen alles mattschwarz gespritzt.

Was kam danach?

Ein A-Kadett, ein BMW 1602 und ein getunter 2002: Die Polizei hat mich öfters angehalten und nicht geglaubt, dass ich schon 21 bin. Dann kamen drei Mercedes W 123. Einen 230 E fahre ich heute noch.

VW, Opel, BMW, Mercedes, Porsche: Kein Faible für ausländische Autos?

Doch, als ich in Berlin lebte, fuhr ich einen Cadillac Fleetwood Brougham. Ein Chauffeursauto mit Trennscheibe, für neun Leute zugelassen. Da war auch öfters Jürgen Vogel mit an Bord, als er in unserer WG lebte.

Wie lange fahren Sie schon Rennen?

1989 fing ich mit Motorradrennen an. Aber ich habe gemerkt: Wenn ich mich damit anständig hinlege, könnte ich ernsthaft Probleme mit der Schauspielerei bekommen.

Also besser auf vier Rädern?

Genau. Bei Zakspeed habe ich meine C-Lizenz im Formel-Renault gemacht. 1997 fuhr ich mein erstes Rennen im Porsche Super Cup. Und zuletzt war ich am Nürburgring als Gentleman Driver beim Carrera Cup am Start. Da wurde ich super gecoacht, inklusive Simulatortests und Konditionstraining.

Ihr irrstes Autoerlebnis überhaupt?

Das Gefühl, den Führerschein zu haben. Zu spüren, du kannst fahren, wohin du willst. Niemand macht dir Vorschriften, das war das Größte. Mit Freunden im Käfer von Mannheim nach Paris zum Frühstück – einfach toll.

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