Was fährt Magdalena Neuner?

Blick in die Garage der Biathlon-Olympiasiegerin

Magdalena Neuner Foto: auto motor und sport 4 Bilder

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin über flottes Kurvenfahren, Elektroautos und die Vorzüge ihres allradgetriebenen BMW 2er Gran Tourer.

Können Sie sich an das Familienauto der Neuners erinnern, als Sie ein Kind waren?

Ja, das war ein Kadett in Orange oder rostfarben. Später hatten wir einen VW-Bus Multivan. Wir sind ja eine Großfamilie und waren oft zu sechst unterwegs. Der Bus war 20 oder 25 Jahre alt. Den sind wir gefahren, bis er zusammengefallen ist.

Wie wichtig war es für Sie, möglichst schnell den Führerschein zu machen?

Den Führerschein mit 17 Jahren gab es damals noch nicht, und es war schon ein tolles Gefühl der Freiheit, als ich mit 18 endlich selber fahren durfte. Endlich mobil! Ich habe mir sofort einen kleinen Polo gekauft, einen Diesel mit 75 PS. Der ist gut gegangen, fast ein kleines Rennauto. Eine Woche nachdem ich den Schein hatte, bin ich gleich mal allein von Wallgau nach Düsseldorf gefahren.

Haben Sie denn einen Traumwagen?

Nein, die Frage hat sich eigentlich nie ergeben. Ich habe ja immer wieder Autos gestellt bekommen. Es ist doch schön, wenn man sagen kann: Jetzt fahre ich mal ein Jahr dieses Auto, und im nächsten Jahr probiere ich was anderes aus. Das ist ein Luxus.

Ihre Stärke beim Biathlon war immer eher das Laufen als das Schießen. Sind Sie eine sehr flotte Fahrerin?

Jetzt nicht mehr. Früher bin ich schon engagiert gefahren, aber auch immer vernünftig. Ich war nie eine Fahrerin, die mit 260 Sachen auf der Autobahn herumrast. Bei uns zu Hause haben wir schöne kurvenreiche Strecken, den Kesselberg zum Beispiel. Da macht es schon Spaß.

Sie sind jetzt BMW-Markenbotschafterin. Welches Auto haben Sie sich ausgesucht?

Einen BMW 2er Grand Tourer, denn als Mutter braucht man auch einen großen Kofferraum. Die Kleine findet dieses Auto auch super. Wenn man den Schalthebel nach links legt, kann man auch sportlich fahren.

Sie haben den 2er mit Allrad?

Klar, den kann man bei uns im Gebirge schon gut brauchen.

Stand für Sie auch ein Elektroauto zur Debatte?

Grundsätzlich ja, aber ein E-Auto kam für mich nicht in Betracht, weil ich vor allem lange Strecken fahre.

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