Dodge 500 Millionen HP, 2019 FCA

Dodge verkauft über halbe Milliarde PS

Amis erreichen 373-Gigawatt-Ziel zwei Monate eher

Dodge wollte bis Ende des Jahres Modelle mit einer Gesamtleistung von über einer halbe Milliarde PS verkaufen. Das Ziel ist bereits jetzt erreicht.

Günstig möglichst viel Motorleistung an die Kundschaft zu verkaufen, war in diesem Jahr das erklärte Ziel von Dodge. Kein Problem, die Amis haben leistungsstarke Modelle im Programm, die zudem bezahlbar sind. Und wie ernst es Dodge mit dem Ziel, 500 Millionen HP (507 Millionen PS) zu verkaufen war, zeigte sich Anfang August: Bei den Modellen Challenger, Charger und Durango gab es für jede gekaufte HP zehn Dollar Rabatt. Dies feuerte die Kauflust leistungsbegeisterter Kunden an: Bereits jetzt hat Dodge sein Halbe-Milliarde-HP-Ziel erreicht – umgerechnet sind das zirka 373 Gigawatt. Zum Vergleich: Die installierte Leistung aller deutschen Kraftwerke beträgt aktuell zirka 214 Gigawatt. Und die Amis zeigen weiter Haltung: Die Aktion „Power Dollars“ läuft noch bis zum 2. Januar 2020.

Auch abseits der Gigawatt-Auslieferungen läuft es für Dodge prächtig: Die künftige FCA/PSA-Marke erzielte 2019 ihren höchsten Umsatz seit 13 Jahren. Besonders der große SUV Durango macht Dodge Freude: Das Modell erzielte wahrscheinlich den besten Umsatz seit 2005.

Dodge Challenger Hellcat Redeye Widebody
FCA
Dodge Challenger Hellcat Redeye Widebody mit 808 PS für 69.975 Dollar (63.063 Euro).

Power Dollars nennt Dodge seine nach wie vor laufende US-Rabattaktion. Damit möchte der Hersteller weiterhin die Verkäufe seiner Muscle Cars ankurbeln. Leistungshungrige Kunden könnte das freuen: Je stärker das gekaufte Modell, desto höher der Rabatt.

Die Aktion läuft seit dem 1. August – für jedes gekaufte PS bekommt der Kunde zehn Dollar (aktuell umgerechnet zirka neun Euro) Rabatt. Den sogenannten Cashback gibt es für die 2019er-Baujahre des Coupés Challenger, der Limousine Charger und des SUVs Durango.

Dodge Charger
FCA
Den kleinesten Rabatt gibt es für den Charger SXT: 2.920 Dollar (im Bild die Stars & Stripes Edition).

So simpel wie möglich

Die Rabattaktion ist tatsächlich so einfach wie sie klingt: Für das stärkste Modell gibt es den höchsten Rabatt, beim schwächsten spart der Kunde am wenigsten. Los geht es mit dem Charger SXT, der mit seinem 3,6-Liter-V6 292 HP (Horse Power: umgerechnet 296 PS) generiert. Hier muss der Kunde 2.920 Dollar (2.623 Euro) weniger berappen. Damit sinkt der Preis des kleinsten Charger auf 26.550 Dollar (23.927 Euro). Den Journey gibt es beispielsweise mit dem gleichen Motor – aber ohne Rabatt. Am oberen Ende der Leistungs- und somit Sparskala residiert der Challenger Hellcat Redeye mit 797 HP (808 PS): 7.970 Dollar (7.183 Euro) Ersparnis sind hier drin. Damit sinken die Kosten für das teuerste Modell Hellcat Redeye Widebody mit 69.975 Dollar (63.063 Euro) unter die 70.000-Dollar-Marke.

Dodge Durango SRT
FCA
Auch für den SUV Durango SRT gibt Dodge den Power-Dollars-Rabatt.

Halbe Milliarde HP war im August noch nicht erreicht

Dodge möchte mit der Power-Dollars-Aktion seine Lager von den 2019er-Baujahren befreien, um Platz für Nachfolger zu schaffen. Außerdem freute sich Tim Kuniskis, verantwortlich für die Pkw-Modelle von FCA in Nordamerika, im August 2019, dass seit der Einführung von Challenger und Charger 485 Millionen HP (492 Millionen PS) in Kundenhand gingen.

Dodge 500 Millionen HP, 2019
FCA
Diese drei Modelle hatten den größten Anteil am Erreichen von Dodges Ziel, bis Ende 2019 mindestens 507 Millionen PS (373 Gigawatt) zu verkaufen: Charger, Challenger und Durango (von links). Im Hintergrund: Das Restaurant Vinsetta Garage im nördlich von Detroit gelegenen Berkley.

Bis Jahresende sollten es eine halbe Milliarde HP (507 Millionen PS) sein. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Händler noch mindestens 18.820 Hellcat Redeye oder 51.370 Charger SXT ausliefern. Dies haben sie jetzt zwei Monate eher als geplant geschafft.

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Fazit

Bei den Dodge Muscle Cars bekommt der Kunde ohnehin schon extrem viel Leistung und Ausstattung für sein Geld – zumindest auf dem Heimatmarkt USA. Jetzt steigt das Preis-Leistungs-Verhältnis noch mal signifikant – aber leider wieder nur in den USA. Die amerikanischen Kunden wissen das Angebot zu schätzen: Dodge hat sein 500-Millionen-HP-Auslieferungsziel zwei Monate eher erreicht als geplant und auch sonst läuft es für die Marke so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr.

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