Aston Martin DBX ab 2019

Neuer Name, neues Auto, neues Werk

Aston Martin DBX Erlkönig Foto: Aston Martin

Aston Martin hatte auf dem Genfer Autosalon 2015 mit der DBX-Studie einen Ausblick auf einen Crossover-GT gegeben. Dessen Produktion soll Ende 2019 anlaufen. Jetzt gibt es offizielle Teaserbilder.

Neben den ersten Bildern gibt es auch Klarheit bei der Namensgebung. Das Crossovermodell wird DBX heißen. Zuvor hatte sich Aston Martin am 6. März 2018 den Modellnamen „Varekai“ unter der britischen Trademark-Nummer UK00003294618 gesichert. Dieser Name wurde in der Sektion 12 für Personenkraftwagen, Rennfahrzeuge und Fahrzeugteile eingetragen. Damit hätte die Marke die Tradition fortgesetzt, seine Fahrzeugnamen mit einem V beginnen zu lassen. Zuletzt hatte Aston Martin mit dem Vulcan und dem Valkyrie zwei Supersportler aufgelegt. Nun ist es aber doch die eher klassische Bezeichnung DBX geworden.

Aston Martin Lagonda All- Terrain Concept Lagonda All-Terrain Concept (2022) Aston Martin zeigt Elektro-SUV

Den Aston Martin DBX baut die Marke künftig in einem zweiten Werk in Großbritannien. In St. Athan in Glamorgan entsteht eine neue Produktionstätte, die bis zu 750 neue Jobs schaffen wird. Der Bau des Werks in Wales begann schon 2017, ab 2020 soll dann das erste volle Produktionsjahr beginnen. Als erstes Modell wird das Crossover-Modell der Briten dort ab Ende 2019 gefertigt. Allerdings sollen mehr als 90 Prozent der Produktion exportiert werden.

Motorseitig könnte der 5,2 Liter große Zwölfzylinder in den DBX Einzug halten, auch der von Mercedes bekannte 4,0-Liter-Bi-Turbo-V8 ist eine Option. Schließlich soll der Aston Martin DBX, der in der Serienversion sicher als Viertürer auf den Markt kommt, in erster Linie Kunden in China, dem Mittleren Osten und den USA begeistern.

Gegenüber der Automotive News erklärte Aston Martin-Boss Andy Palmer indirekt dem Plugin-Hybrid eine Absage: Es wäre eine einfache Möglichkeit, „aber keine, die wir benötigen“. In Sachen Diesel wird er noch konkreter: „Ich glaube schon seit langem, dass das Diesel-Leben begrenzt ist. Letztendlich ist er tot.“

Aston Martin DBX mit Elektromotor – und V12, vielleicht

St Athan-Werk Aston Martin Foto: Aston Martin
Im neuen St. Athan-Werk wird ab Ende 2019 der Aston Martin DBX gebaut.

Rückblende: Damals, 2015 zog Aston Martin auf dem Autosalon in Genf überraschend das Tuch vom Aston Martin DBX. Darunter, ein Luxus-GT, hochbeinig, mit zwei Türen. Angetrieben von einem nicht näher spezifizierten Elektro-Antrieb soll der allradgetriebene DBX seine Verantwortung in Sachen Umweltschutz für die Marke gerecht werden.

Schnell erklärt CEO Palmer, dass es sich nicht um ein produktionsfertiges Modell handelt, sondern „lediglich um einen Ausblick, wie ein Luxus-GT in 10 Jahren aussehen wird“. Immerhin gibt es einige Technik-Highlights im DBX: Der Crossover erhält eine Drive-by-wire-Lenkung, Headup-Display für Fahrer und Beifahrer sowie Kreamik-Carbon-Bremsen und eine Rekuperationssystem.

Spektakulärer Innenraum im DBX

Aston Martin DBX - Studie - SUV - Genfer Autosalon 2015 Foto: Stefan Baldauf
Einblick in den Innenraum des Aston Martin DBX.

In Sachen Aussehen hat der Aston Martin den DBX mit den klassischen Insignien der Marke ausgerüstet. Ein mächtiger Kühlergrill ziert die Front, zwei extrem schmale Scheinwerfer ragen weit in die Kotflügel hinein. Die Fahrgastzelle erscheint nach der langen Motorhaube zurückgesetzt und coupéhaft. Die Dachlinie läuft nach hinten schmal zu und zeigt sich mit einem langen Panoramadach.

Das Heck – schon fast konventionell im klassischen Aston Martin-Design. Der Innenraum fällt spektakulär aus. Die sportlichen Einzelsitze sind mit speziellem Leder bezogen und wirken filigran. Als Fahrer greift man in ein sportliches Lederlenkrad mit drei Speichen, schaltet über Paddels am Volant und schaut auf einen digitalen Tacho. Der Armaturenträger erscheint klassisch mit dem heraustretenden sehr futuristischen Cockpitelement.

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