5/2019, Kia Niro Facelift 2019 Bernd Conrad

Kia Niro Facelift 2019

Kompakter Hybrid-SUV ab 26.990 Euro

Als Hybrid und Plug-in-Hybrid ist der Kia Niro jetzt mit einem Facelift und erweiterter Serienausstattung zu haben. Kia hat vor allem in Fahrassistenten und Infotainment investiert. Im Gegenzug steigen die Preise.

Zusammen mit dem Schwestermodell Ioniq der Konzernmutter Hyundai ist der Kia Niro eine von vornherein auf elektrifizierte Antriebe ausgelegte Baureihe. Das kompakte SUV-Modell der Koreaner ist als Hybrid, Plug-in Hybrid und seit diesem Jahr auch als vollelektrischer e-Niro zu haben. Der Kia e-Niro macht neben der alltagstauglichen Reichweite durch eine bis zu 64 kWh große Batterie aber vor allem mit langen Lieferzeiten von über einem Jahr von sich reden.

Die schneller verfügbaren Modelle mit Verbrennungsmotor sind jetzt als überarbeitete Versionen mit Facelift und neuer Infotainmentausstattung zu haben. Äußerlich gibt es mit neu gestalteten Stoßfängern, neuen Farben und frischen Felgendesigns nur sanfte Retuschen. Zudem lösen in der höchsten Ausstattungsversion Spirit LED-Scheinwerfer die bisher verbauten Xenonmodule ab.

Erweiterte Serienausstattung

Die Ausstattung wird beim Basismodell, das weiterhin den Namen Edition 7 trägt, unter anderem mit einem acht Zoll großen Touchscreenmonitor für das Audiosystem anstelle des bisherigen TFT Displays mit fünf Zoll Diagonale, Smartphone-Integration via Apple Car-Play und Android Auto sowie einem neuen Kombiinstrument mit größerem Digitaldisplay erweitert.

Dafür hebt Kia die Preise an. Als Editon 7 kostet der Kia Niro Hybrid künftig ab 26.990 Euro, 1.700 Euro mehr als bisher. Der Plug-in-Hybrid ist für 33.990 Euro (+1.240 Euro) zu haben. In der zweiten Ausstattungslinie Vision ziehen mit der Überarbeitung eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, eine Umfeldüberwachung mit Notbremsfunktion sowie Schaltwippen am Lenkrad ein. Die Preise steigen beim Niro Hybrid um 1.200 auf 29.790 Euro und beim Niro Plug-in-Hybrid um 840 auf 36.790 Euro.

Neues Infotainment mit 10,25-Zoll-Display

5/2019, Kia Niro Facelift 2019
Bernd Conrad 1/5 Mit dem Facelift bekommen die Hybrid-Versionen des Kia Niro eine neue Frontschürze im Still des elektrischen e-Niro.
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Topmodell ist weiterhin der Niro Spirit. Er hat ab Werk das neue UVO Connect Infotainmentsystem mit 10,25 Zoll großen Touchscreen und Onlinefunktionen, LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent und eine Verkehrszeichenerkennung als Neuheiten an Bord. Seine Preise steigen beim Hybrid-Modell auf 33.790 Euro (+2.500 Euro) und beim Plug-in-Hybrid auf 40.290 Euro (+1.870 Euro).

Die Antriebstechnik bleibt mit der Überarbeitung der Baureihe unverändert. Den Verbrennerpart übernimmt ein frei saugender 1,6 Liter-Benziner mit 104 kW / 141 PS. Im Niro Hybrid arbeitet der mit einem 32 kW (43,5 PS) starken Elektromotor zusammen, der Strom aus einer nicht extern aufladbaren 1,56 kWh-Batterie bezieht. Als Plug-in-Hybrid mit stärkerem 44,5 kW (60,5 PS) Elektromotor kommt der Kia Niro, wenn der 8,9 kWh große Akku vollgeladen ist, auf eine elektrische Reichweite von 58 Kilometern.

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