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Elektro-LKW: Fehlende Infrastruktur in Europa

Infrastruktur für Elektro-Lkw Europäischer Verband sieht große Herausforderungen

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Elektro-Lkw bieten im Verteilerverkehr Vorteile. Für die lange Strecke fehlt es aber noch an einer Infrastruktur mit entsprechenden Ladesäulen oder Wasserstofftankstellen.

Der Einsatz von batteriegespeisten Elektroantrieben oder Brennstoffzellen in Lkwdürfte noch länger auf sich warten lassen. Während im Verteilerverkehr eingesetzte Fahrzeuge täglich im Depot aufgeladen werden können oder den Zugang zu einer Wasserstofftankstelle haben, sieht der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) für den Fernverkehr noch einen weiten Weg zur lokal emissionsfreien Mobilität.

Nach Schätzungen der Organisation müssten für eine flächendeckende Versorgung elektrisch angetriebener LKW bis zum Jahr 2030 entlang der Autobahnen in Europa mindestens 6.000 Hochleistungs-Ladepunkte errichtet werden. Nur so könnten die Fahrer, die oft unter Termindruck stehen, die Batterien der Lkwschnell nachladen.

„Tatsache ist, dass heute noch keine einzige öffentliche Ladestation für Langstrecken-Lkw gibt“, sagte ACEA Generalsekretär Erik Jonnaert. „Außerdem gibt es noch keinen Standard für die benötigten Stecker.“

LKW brauchen spezielle Ladesäulen

11/2018, Nikola Tre

Die Ladepunkte für Pkw , die gerade von Ionity und anderen Unternehmen in Europa errichtet werden, eigenen sich nicht zum Laden großer Lkw. Schon allein die Parksituation an den Ladesäulen verhindert das Aufladen von Gespannen oder Sattelzügen.

Um die EU-Vorgaben zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen, muss auch die Nutzfahrzeugbranche auf alternative Antriebe setzen. Aber auch die Nutzung von Flüssiggas oder komprimiertem Erdgas (CNG) scheidet aufgrund einer zu geringen Anzahl von Tankstellen, die von LKW angesteuert werden können, aus.

„Die politischen Entscheidungsträger müssen sich dieser alarmierenden Situation bewusst sein, wenn sie zukünftige CO2-Ziele für Lastwagen vereinbaren“, sagte Erik Jonnaert. Hier herrscht also eine ähnliche Situation vor wie im PKW-Bereich, wo Verbände und Hersteller ebenfalls mehr Engagement von der Politik fordern.

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