auto motor und sport im neuen Design
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BMW und Daimler verhandeln

Eine Fahrzeugplattform für BMW und Mercedes?

Zusammenarbeit Mercedes und BMW Foto: Designed by Freepik 40 Bilder

Einem Bericht der Agentur Bloomberg zufolge verhandeln BMW und Daimler über eine vertiefte Kooperation, um Schlüsselkomponenten bis hin zu ganzen Fahrzeugplattformen gemeinsam zu entwickeln.

Daneben seien auch Zusammenarbeit bei Batterien und Technologien fürs autonome Fahren im Gespräch, so Bloomberg mit Verweis auf Insider, die nicht genannt werden wollten. Die Überlegungen seine in einem sehr frühen Stadium und vertraulich, beträfen aber nur Komponenten, die nicht charakterbildend für die Marken seien. BMW und Daimler lehnten Stellungnahmen ab.

Aktuell kooperieren BMW und Daimler bereits beim Einkauf, haben zusammen mit Audi für 2,5 Milliarden Euro den Spezialisten für Digitale Karten „Here“ gekauft und fusionieren ihre Carsharing-Unternehmen Car2Go sowie DriveNow. Unter anderem darüber spricht Car2Go-CEO Olivier Reppert in der neuesten Folge von „Moove, dem New-Mobility-Podcast von auto motor und sport“.

Experten schätzen, dass die Kooperationsbereitschaft von Automobilunternehmen wachsen wird – und muss, weil die Branche vor tiefgreifenden Veränderungen steht. Beim autonomen Fahren und digitalen Services drohen sie von Google, Apple & Co. überholt zu werden, für die Elektromobilität sind hohe Investitionen nötig, um mit anderen Newcomern wie Tesla mithalten zu können.

Gleichzeitig dürften sich die Autos der Zukunft immer weniger dadurch unterscheiden, von welchem Elektro-Motor sie angetrieben werden oder wie sich das Fahrverhalten anfühlt – wenn das Auto ohne aktive Eingriffe des Fahrers unterwegs sein kann.

Gemeinsame Plattform erst für E-Autos?

Trotzdem könnte es angesichts der langen Produktzyklen bei der Automobilentwicklung noch etliche Jahre dauern, ehe sich die offenbar angedachte Kooperation auszahlt.

Am spannendsten wäre natürlich zu wissen, welche Plattformen womöglich geteilt werden. Grundsätzlich sind die aktuellen Modellpaletten beider Firmen weitgehend parallel aufgestellt. Am ehesten verschmerzbar wäre es wohl selbst für BMW-Fans, wenn die Frontantriebsplattformen (UKL bei BMW und MFA bei Mercedes) von beiden Marken genutzt werden würden. Außerdem dürfte hier der Kostendruck in den nächsten Jahren stark ansteigen: Um die CO2-Vorgaben der EU zu erfüllen, wird der Einsatz teurer Spritspar-Technik wie etwa der Plug-in-Hybrid unabdingbar und beiden absolut niedrigeren Preisen in der Kompaktklasse schwer zu amortisieren. Eine etwa verdoppelte Stückzahl für die technische Basis von A-Klasse-Familie, Mini und 1er/X1/2er-Van-Baureihe würde helfen.

Bei größeren und teureren Modellen könnten sich Elektroautos anbieten: Wenn die teure Batterieentwicklung und -produktion gemeinsam gestemmt wird, dürfte das beim Fahren nachher nichts ändern. Noch weniger auffallen könnte es, wenn BMW und Daimler gemeinsam eine Batteriezell-Produktion hinbekämen und sich so von ausländischen Zell-Produzenten unabhängiger machen würden.

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