Going Green
Neue Mobilität im Alltag
Elektroauto Hybrid Förderung Test Collage Hersteller / Patrick Lang
BMW i3 (2018) Facelift
BMW i3S (2018)
Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid, Exterieur
Kia Kona Elektro 27 Bilder

Förderfähige Elektroautos und Plug-In-Hybride

Die große Test-Übersicht

Es ist amtlich: Die Förderprämie wird angehoben. Hier finden Sie alle förderfähigen E-Autos und Hybride, die wir bereits im ausführlichen Test hatten. So als kleine Entscheidungshife – gern geschehen.

Nach einem nicht ganz so glorreichen Hin und Her um eine Anpassung des Umweltbonus für Elektroautos und Plug-In-Hybride, ist es nun geschafft. Die Europäische Komission hat keine Einwände, und damit steigen die Fördersummen je nach Netto-Listenpreis des angestrebten Fahrzeugs 6.000 Euro (bei E-Autos bis maximal 40.000 Euro), beziehungsweise 5.000 Euro (bei E-Autos über 40.000 und bis maximal 65.000 Euro Netto-Listenpreis). Für Plug-In-Hybride liegen die Summen bei je 3.750 und 4.500 Euro.

Auch wenn auf den deutschen Straßen noch nicht so viele E-Autos und Hybride unterwegs sind wie die Bundesregierung das gerne hätte, bietet der Fahrzeug-Markt mittlerweile eine recht umfangreiche Auswahl. Als kleines Nachschlage-Werk zur Kaufentscheidung, haben wir alle förderfähigen BEVs und PHEVs hier zusammengestellt, die wir bereits getestet haben. Um direkt zum jeweiligen Test zu gelangen, klicken Sie einfach direkt auf die Links unter dem jeweiligen Text. Gehen wir das Ganze der Übersicht halber alphabetisch an.

8/2019, Elektroauto laden
Pixabay
In diesem Artikel haben wir alle Test-Kandidaten versammelt, die sich per Stecker laden lassen und sich durch ihren Grundpreis für die Förderprämie qualifiziert haben.

BMW i3 / i3S

Den Start macht BMW mit dem i3 und dem i3S, die beide bereits bei uns vorstellig geworden sind. Seit 2013 haben die Münchener den kompakten Stromer im Angebot. Zunächst noch als Hybrid, mittlerweile nur noch als rein elektrisches Fahrzeug. Markant sind am i3 die gegenläufig öffnenden Fond-Türen, und die naturbelassenen Materialien im Interieur. Mit umgerechnet 170 PS (184 PS im i3S) und Hinterradantrieb geht es nach vorne. Aktuell führt BMW nur die Basisversion im Online-Konfigurator, deren Preis bei 39.000 Euro liegt, was den i3 zur vollen Fördersumme qualifiziert.

Hier geht´s zum Test des BMW i3.

Hier geht´s zum Test des BMW i3S.

Drei Hyundai-Modelle

Beim koreanischen Hersteller Hyundai gibt es gleich drei Elektro-Modelle zur Auswahl. Der kompakte SUV Hyundai Kona Electric ist in der 100-kW-Ausführung ab rund 35.000 Euro zu haben. Wer eine Etage tiefer sitzen möchte, kann auch auf den Hyundai Ioniq Elektro zurückgreifen. Dank einem Einstiegspreis von ebenfalls rund 35.000 Euro, gilt auch hier die maximale Förderprämie von 6.000 Euro. Ein Ausnahmefall im Modellportfolio der Koreaner ist der Hyundai Nexo, denn dieser wird von einer Brennstoffzelle angetrieben, die ebenfalls förderfähig ist.

Hier geht´s zum Test des Hyundai Kona Electric.

Hier geht´s zum Test des Hyundai Ioniq Elektro.

Hier geht´s zum Test des Hyundai Nexo.

Mercedes EQC

Mercedes EQC, ams 2019_23, Exterieur
Hans-Dieter Seufert
Sie erkennen ihn unter anderem an der durchgezogenen Lichtleiste am Heck: Der Elektro-SUV EQC von Mercedes.

Der große Elektro-SUV von Mercedes rutscht preislich gerade noch so in die Förderung. Der Mercedes EQC kommt in unserem Test auf einen Durchschnittsverbrauch von 23,6 kWh und entsprechend auf eine Reichweite von 381 Kilometern. Dank umgerechnet 408 PS und 760 Newtonmetern Drehmoment geht es im E-Daimler noch schneller vom Fleck als mit so manchem anderen Elektroauto.

Hier geht´s zum Test des Mercedes EQC.

Nissan Leaf in zwei Versionen

Der Nissan Leaf ist ein Urgestein der Elektromobilität. Er ist nämlich das erste Großserienfahrzeug, das speziell für elektrischen Antrieb konzipiert wurde. Seit 2010 ist der Kleinwagen auf dem Markt, mittlerweile in seiner zweiten Generation. Es gibt ihn wahlweise mit einer 40-kWh-Batterie, oder als Nissan Leaf+ mit 62 kWh und und 50 kW mehr Leistung (160 kW insgesamt).

Hier geht´s zum Test des Nissan Leaf.

Hier geht´s zum Test des Nissan Leaf+.

Lagerverkauf bei Opel

Wenn Sie einen Opel Ampera-e ergattern wollen, sollten Sie sich beeilen. Klar, seit die Rüsselsheimer zum PSA-Konzern gehören, werden alte Modelle aussortiert und mit neuen Plattformen ersetzt. So verkauft Opel aktuell nur noch den Lagerbestand des Ampera-e, den wir ebenfalls bereits im Test hatten. Die Preise starten bei rund 43.000 Euro.

Hier geht´s zum Test des Opel Ampera-e.

Zwei Generationen Zoe

Der Renault Zoe ist ebenfalls schon eine Weile im Elektroauto-Geschäft. So lange jedenfalls, dass bereits die zweite Generation des kleinen Elektroautos beim Händler steht. Das Auto können Sie ab 21.900 Euro kaufen, die Batterie jedoch verbleibt im Besitz des Herstellers und kostet 74 Euro monatliche Miete. Zwei Leistungsstufen sind zu haben, wahlweise ein 41- oder 52-kWh-Akku.

Hier geht´s zum Test des Renault Zoe.

Tesla Model 3, Exterieur
Tyson Jopson
Zwei von drei Tesla-Modellen sind zu teuer für die Förderung. Das Model 3 allerdings lässt sich bezuschussen.

Us-Pionier Tesla

Die großen Modelle aus Elon Musks E-Auto-Schmiede qualifizieren sich durch den zu hohen Grundpreis nicht für eine Förderung. Einzig das Tesla Model 3 Performance lässt sich bezuschussen. Die kompakte E-Limousine duelliert sich längst mit dem Nissan Leaf um den Titel "Meistverkauftes Elektroauto". Und das obwohl der Tesla mit einem Mindestanschaffungspreis von rund 44.000 Euro in einer anderen Investitions-Liga spielt.

Hier geht´s zum Test des Tesla Model 3.

VW in groß und klein

Bei Volkswagen steht zwar schon die achte Generation des Golf in den Startlöchern, ein paar VW e-Golf der Vorgängergeneration sind allerdings noch zu haben. Steht Ihnen der Sinn nach einem kleineren Modell? Auch da hätte VW etwas in petto, nämlich den VW e-Up. Dank seines geringen Gewichts und der übersichtlichen Abmessungen ein flinkes E-Auto für den Einsatz in der Stadt.

Hier geht´s zum Test des VW e-Golf.

Hier geht´s zum Test des VW e-Up.

Vom Voll-Strom kommen wir nun zu den elektrischen Teilzeit-Arbeitskräften. Die Rede ist von den Plug-In-Hybriden, also jenen Fahrzeugen, die wie ein E-Auto per Stecker geladen werden, allerdings meist nur zwischen 40 und 60 Kilometer rein elektrisch fahren können. Für weitere Strecken wird dann ein Verbrennungsmotor genutzt. Diese Kombination erlaubt es, etwa in Städten, lokal emissionsfrei unterwegs zu sein.

Alle getesteten Plug-In-Hybride

Audi Q5 55 TFSI e Quattro, Interieur
Achim Hartmann
Im zweiten Teil der Übersicht listen wir alle Plug-In-Hybride auf, die von uns getestet wurden und die Förderprämie erhalten.

Mit dem Audi Q5 55 TFSI e Quattro sichern sich die Ingolstädter die Hybrid-Förderung von 3.750 Euro. Der SUV bringt es auf eine kombinierte Systemleistung von 367 PS. Wer nicht gar so viel Power benötigt, findet im kleineren Q5 50 TFSI e Quattro eine Gesamtleistung von 299 PS vor. Der Antriebsstrang ist dabei weitestgehend der gleiche.

Hier geht´s zum Test des Audi Q5 55 TFSI e Quattro.

BMW Hybrid-Modelle

Aus München rollt der BMW 225xe Active Tourer vor, den wir bereits im Dauertest begrüßen durften. Dort hat sich der Van gut geschlagen, auch wenn die E-Reichweite mit 35 Kilometern recht gering ausfällt. Weiter kommt der BMW 330e iPerformance (54 Kilometer). Sein großer Bruder, der BMW 530e iPerformance, schafft im Test dagegen nur 31 Kilometer ohne Verbrenner-Support.

Hier geht´s zum Test des BMW 225xe Active Tourer.

Hier geht´s zum Test des BMW 330e iPerformance.

Hier geht´s zum Test des BMW 530e iPerformance.

Koreanische Hybrid-Limousine

Vom koreanischen Hersteller Kia hatten wir den Kia Optima Hybrid als Limousine bereits im ausführlichen Test. Dass sich die Hybrid-Technologie auf die Sparsamkeit auswirkt, hat der Optima dabei bewiesen. Trotz seiner stattlichen 1,8 Tonnen absolvierte er unsere Eco-Runde mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,1 Litern auf 100 Kilometer. Rein elektrisch schafft er 50 Kilometer. Die Kehrseite der Medaille: Mit einem Preis von 46.650 Euro ist er nicht gerade ein Schnäppchen.

Hier geht´s zum Test des Kia Optima Hybrid.

Kia Optima Sportswagon Plug-in-Hybrid, Exterieur
Arturo Rivas
Zwei Karosserievarianten des Kia Optima gibt es, auch als Hybrid. Limousine und Kombi hat Kia in petto.

Hybride mit Stern

Von Mercedes haben sich bislang drei Hybrid-Varianten unserem Testprozedere gestellt. Die kleinste davon ist der Mercedes C350 e, der im Test direkt ein weiterer Kandidat, nämlich der Mercedes GLC 300 e gegenüberstand. Wie bei einem Duell zwischen Kombi und SUV häufig der Fall, bleibt am Ende die Frage, ob Ihr Fokus auf Dynamik oder Raumangebot liegt. Da machen auch Hybride keine Ausnahme. Ein weiterer Stuttgarter im Test ist der Mercedes E350 e. Seine Pluspunkte: Komfort, Sparsamkeit und Sicherheit.

Hier geht´s zum Test des Mercedes C350 e.

Hier geht´s zum Test des Mercedes GLC 300 e.

Hier geht´s zum Test des Mercedes E350 e.

Der erste elektrifizierte Mini

Das erste Fahrzeug, das Mini unter Strom gesetzt hat, war der Mini Cooper Countryman S E. Ein 65 kW starker Elektromotor treibt die Hinterachse an, für das Front-Pendant zeichnet sich ein Dreizylinder-Benziner verantwortlich. Die Technik stammt vom oben bereits erwähnten BMW 225xe Active Tourer. Allerdings bleibt von der Mehrleistung gegenüber der konventionellen Countryman-Ausführung wegen des erhöhten Gewichts nicht viel übrig. Der Grundpreis des Hybrid-Mini liegt bei 37.500 Euro.

Hier geht´s zum Test des Mini Cooper Countryman S E.

Mitsubishi Outlander PHEV, Exterieur
Uli Joos
Der Outlander ist als Plug-In-Hybrid nicht sparsamer als sein Diesel-Bruder. Gefragt ist die Hybrid-Version dennoch. Rund ein Drittel der Kunden wählen den Teilzeit-Stromer.

Großer Hybrid-SUV

Mitsubishi vereint im Mitsubishi Outlander PHEV gleich drei Motoren zu einem Hybrid-Antriebsstrang. Neben einem Zweiliter-Benziner verbauen die Japaner auch zwei Elektromotoren mit jeweils 60 kW Leistung. Damit kommt der SUV insgesamt auf 203 PS. In unserem Test haben wir den PHEV mit der Diesel-Version verglichen. Der Selbstzünder war dabei mit durchschnittlichen 6,6 Litern auf 100 Kilometer sparsamer unterwegs als der Hybrid (7,1 Liter).

Hier geht´s zum Test des Mitsubishi Outlander PHEV.

Volkswagen Hybrid-Modelle

Bei VW verweist das Kürzel GTE auf ein Plug-In-Modell. Diese drei Buchstaben zieren neben dem VW Golf VII GTE auch den VW Passat GTE. Diese beiden Teilzeit-Elektro-VWs haben wir bereits getestet. 45 Kilometer schafft der Golf, fünf weniger der Passat im reinen Elektrobetrieb. Ein Vorteil bei beiden Modellen: Der Akku kann während der Fahrt geladen werden. Beispielsweise also auf dem Weg in die Stadt, um dort dann emissionsfrei unterwegs zu sein.

Hier geht´s zum Test des VW Golf VII GTE.

Hier geht´s zum Test des VW Passat GTE.

Damit endet unsere Liste der elektrifizierten Test-Kandidaten. Ein wiederholtes Vorbeischauen lohnt dennoch, denn wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend mit neuen Modellen. Alle Autos finden Sie mit Leistungs-Daten und Verbrauchsangabe in unserer Bildergalerie oben im Artikel.

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Fazit

Ob Hybrid oder rein elektrisch – diese Frage muss jeder Auto-Käufer für sich selbst beantworten. Egal wie Sie sich entscheiden, wir stellen Ihnen unsere Testergebnisse als kompetenten Berater zur Seite.

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