12/2018, Kreisel Chimero Kreisel

Kreisel Electric Chimero

Ladestation mit eigenem Akku

Das österreichische Unternehmen Kreisel Electric hat sich auf die Entwicklung von E-Auto-Antrieben und der Peripherie spezialisiert. Mit Chimero zeigt die Firma jetzt eine Ladestation mit eingebautem Akku.

Das österreichische Unternehmen Kreisel Electric, das 2014 von den drei Brüdern Johann, Markus und Philipp Kreisel gegründet wurde, hat unter dem Namen Chimero eine Schnellladesäule für Elektroautos vorgestellt.

So weit nicht Neues? Doch, denn die Ladestation soll das Problem des langsamen Infrastrukturausbaus umgehen. Ein 75 kWh großer Akku speichert Strom, der mit einer Ladeleistung von bis zu 160 kW (CCS oder CHAdeMO) von dort geladen werden kann. Die Österreicher wollen damit die Reichweitenangst minimieren.

Der Einzelhandel soll die Ladestationen aufstellen

Fahrer kleinerer Elektroautos mit entsprechend kompakterer Batterie können im Kreisel-Szenario ihr Elektroauto einfach während eines kurzen Einkaufs im Supermarkt laden. Den Handelsbetrieb hat Kreisel Electric als Kunden im Visier.

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Auf den Parkplätzen von Nahversorgern und anderen Geschäften sollen sich die Chimero-Ladesäulen mit, im Vergleich zu Ladestationen mit einer direkten Starkstromversorgung, überschaubaren Kosten installieren lassen.

In Zeiten einer schwachen Netzauslastung, wenn der Strom günstiger ist oder bei der Verfügbarkeit von Ökostrom aus Wind oder Sonnenenergie kann die Batterie der Ladesäule mit ebis zu 55 kW Ladeleistung gefüllt werden. Eine Software steuert dabei die Abgabe der Energie, so dass kein Autofahrer ohne Batterieladung nach Hause fahren muss.

Die Displays will Kreisel den Handelsbetrieben zudem als Werbefläche, zum Beispiel für Sonderangebote oder speziell auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene Angebote zur Verfügung stellen.

Auch private Kunden stehen im Fokus

„Der Kreisel CHIMERO, der mit seiner kompakten Bauweise einen geringen Flächenbedarf hat, ist ein Best-Of aus allem, was wir aktuell technologisch zu bieten haben.“, sagt Philipp Kreisel. „Die zusätzlichen Features verstehen sich von selbst: Intuitive Bedienbarkeit mittels 9“ HMI-Touchdisplay und RFID, Anbindung an die meisten gängigen Aktivierungs- und Zahlungssysteme sowie paralleles AC und DC Schnellladen via CCS-, Typ2 und optional auch CHAdeMO-Anschluss.„

Über den Preis der Ladesäule, die Kreisel Electric auch privaten Käufern anbieten will, schweigt sich das Unternehmen noch aus. Weil die Netzanschlusskosten im Vergleich zu herkömmlichen Schnellladern wesentlich geringer ausfallen, stellen die Österreicher aber eine wesentlich schnellere Refinanzierung des Investments, als es bisher der Fall war, in Aussicht.

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