Idee zu einem neuen Lancia Delta S4 Sebastiano Ciarcià
Idee zu einem neuen Lancia Delta S4
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Idee zu einem neuen Lancia Delta S4 24 Bilder

Lancia-E-Zukunft mit Delta, Ypsilon und Crossover

Lancia Zukunft mit Musa, Ypsilon, Delta und Co. Lancia kommt zurück nach Deutschland

Die Marke Lancia soll in enger Zusammenarbeit mit Alfa Romeo und DS eine Premium-Marke des Stellantis-Konzerns werden. Ein Meilenstein dieser Strategie ist der elektrische Lancia Delta ab 2026 sowie die Rückkehr auf den europäischen Markt.

Luca Napolitano, der neue CEO von Lancia hat in einem Interview gegenüber der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" bestätigt, dass die Marke den Delta zurückbringen wird. "Jeder will den Delta und er darf in unseren Plänen nicht fehlen. Es wird zurückkehren und ein echter Delta sein: ein aufregendes Auto, ein Manifest von Fortschritt und Technologie. Und natürlich wird er elektrisch sein", sagte Napolitano der italienischen Tageszeitung.

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Lancia Delta ab 2026 mit bis zu 245 E-PS

Schon zuvor hat auto-motor-und-sport.de über das Revival des Delta ab 2026 berichtet. Er basiert auf der neuen Stellantis-Plattform STLA Medium, die sich das kompakte Steilheck-Modell mit DS4, Opel Astra oder Peugeot 308 teilt. Ursprünglich hieß es, der Delta sollte ausschließlich als Plug-in-Hybrid mit einem Leistungsspektrum zwischen 180 und 225 PS sowie als Allrad-Version zwischen 300 und 360 PS auf den Markt kommt. Die Top-Leistung wäre dann dem Lancia Delta HF vorbehalten. Das Projekt hat jedoch innerhalb des Konzerns kein grünes Licht erhalten, heißt es aus Branchenkreisen. Auch, weil Stellantis seine Road-Map für Lancia aktualisiert hat. Ab 2024 sind alle Lancia-Modelle elektrifiziert, ab 2026 kommen nur noch rein elektrische Lancias auf den Markt.

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Entsprechend ist der neue Lancia Delta als Elektroauto ausgelegt. Die STLA ermöglicht eine Reichweite von bis 700 Kilometern, das Schnelllade-Ziel liegt bei 32 Kilometer Reichweite pro Minute, der Verbrauch bei 12 kWh pro 100 Kilometer. Als Antrieb steht ein Elektro-Modul (EDM; electric drive module) mit einer Leistung zwischen 125 und 180 kW (170 bis 245 PS) zur Verfügung. Das Modul beinhaltet Motor, Getriebe und Inverter und erlaubt Front-, Heck- und Allrad-Antrieb. Ab 2026 sollen bei Stellanis auch die ersten Feststoffbatterien eingeführt werden – fraglich, ob der Delta bereits dann in den Genuss dieses Akkus kommt.

E-Crossover ab 2026

Als zweites Lancia-Modell soll es im 1. Quartal 2026 zudem noch einen rein elektrisch angetriebenen Crossover in der Kompaktklasse geben. Dieser baut dann ebenfalls auf der STLA-Plattform Medium auf.

Mit der Einführung des Delta und des E-Crossovers verabschiedet sich die Marke von seiner Ein-Modell-Politik. Aktuell bieten die Italiener nur ein Modell an: Den Lancia Ypsilon. Der Kleinwagen, ein Bestseller auf dem Heimatmarkt, ist seit 2011 in der dritten Generation am Start und basiert noch auf einer Uralt-Plattform aus dem Jahr 2003. Auch will Lancia wieder auf andere Märkte expandieren. Von 2024 exportiert die Marke wieder nach Deutschland, Österreich, Belgien Frankreich und Spanien, ein Jahr später soll noch Großbritannien dazu kommen. Das hat Luca Napolitano, gegenüber der Automotive News bestätigt.

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Lancia Ypsilon als Musa?

2024 legt Lancia nach Aussage von Napolitano dann auch einen neuen Ypsilon auf – der gleichzeitig das letzte Modell der Marke mit Verbrennungsmotor und das erste mit E-Antrieb ist. Er basiert auf der CMP / eCMP (Common Modular Platform) auf der auch schon Modelle wie Peugeot 208, Opel Mokka und der DS3 Crossback aufbauen.

Und damit ist der Kleine in guter Gesellschaft, denn ab Januar 2023 gibt es auch noch den Alfa Brennero und im Juli 2023 den Nachfolger des Fiat 500X. Entsprechend dürfte der Ypsilon-Nachfolger ebenfalls ein Crossover-Modell werden – mit elektrischen und konventionellen Antriebssträngen. Letztere dürften als Diesel- und Benziner-Aggregate mit mehreren Leistungsstufen zwischen 100 und 150 PS kommen. Der noch als Gerücht herumwabernde Name des kleinen Crossovers: Lancia Musa. Den gab es schon zwischen 2004 und 2012 als Mini-Van bei den Italienern, fraglich ist es jedoch, ob Lancia tatsächlich den Baureihennamen Ypsilon aufgibt.

Übrigens: Verantwortlich für das Design ist der erst kürzlich inthronisierte neue Design-Chef Jean-Pierre Ploué. Er plant eine neue Lancia-Design-Identität, die von der Historie der 115 Jahre alten Marke beeinflusst ist. Übrigens 2.0: Eine modere Interpretation eines Lancia Delta zeigen wir Ihnen in der Fotoshow.

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Fazit

Auch Lancia muss sich neu erfinden: Weg mit der Ein-Modell-Politik, hin zum Badge-Engineering. Da wird der betagte Ypsilon auf einer modifizierten Plattform zum Musa-SUV. Auch muss ein kompakter Crossover her – und auf der gleichen Stellantis-Plattform wie Opel und Co. basiert dann auch ein Lancia Delta – wir freuen uns!

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