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Nur noch Allradantrieb in Zukunft

Mercedes-AMG setzt bei seinen zukünftigen Modellen nur noch auf Allradantrieb und nicht mehr auf reinen Heckantrieb. Diese Entscheidung umfasst auch den kommenden AMG GT, der aktuell nur als Heckantriebs-Modell auf einer eigenen Plattform verfügbar ist.

In einem Interview mit der britischen Autocar sagte AMG-Boss Tobias Moers: „Die Kunden haben uns die Antwort gegeben, die meisten wollen Allradantrieb“.

In München wollen sie auch nur Allrad

Schon damals, als AMG noch die E-Klasse mit Heckantrieb und optionalem Allrad angeboten haben, entschieden sich über 90 Prozent für den Allrad-Antrieb, sagt Moers. „Wenn ich Kunden auf den GT anspreche, fragen sie mich nach dem Allradantrieb. In Bezug auf unseren Wettbewerber sei dies ein Nachteil. “Die Kunden in München fragen immer nach Allrad, ich denke, das hat auch mit Sicherheit zu tun„. Aktuell bietet AMG im E63 4-Matic mit Drift-Mode die Möglichkeit, die Motorleistung zu 100 Prozent an die Hinterräder zu schicken.

Für die Zukunft werden die AMG-Modelle mit dem bekannten 4,0-Liter-V8 als Plugin-Hybrid mit einer elektrischen Hinterachse an den Start gehen. Dabei soll laut Moers die Leistung von gegenwärtig maximal 630 PS nicht überschritten werden. Das erste Modell mit diesem Hybrid-Antriebsstrang wird der AMG GT Viertürer sein, der 2020 als Rivale gegen den Porsche Panamera S-E Hybrid antreten soll. Dieser Antrieb wurde bereits 2017 bei der Vorstellung der Viertürer-Studie auf dem Genfer Autosalon präsentiert.

Mercedes SL auch mit Allrad

Dabei hilft die Hybridisierung dem Torque Vectoring mit gezieltem Überbeschleunigen beispielsweise des kurvenäußeren Rades. Das würde dann zu kontolliertem Übersteuern führen und den Kurvenradius quasi verkleinern. Die Hybridtechnik ist der Weg von AMG, die Hochleistungsmodelle zukunftssicher zu machen, die Elektroreichweite hält den CO2-Ausstoß im Zaum. Im Minimum soll sie 25 bis 30 Kilometer betragen, um emissionsfreies Fahren in der Stadt zu erlauben.

Zurück zum Mercedes-AMG GT. Da die modifizierte “Modulare Sportwagen-Architektur (MSA)„ des Sportwagens in Zukunft auch den Mercedes SL trägt, ist klar, dass auch der Roadster mit vier angetrieben Rädern auf den Markt kommen wird.

Erlkönig erwischt: Hier fährt der neue Mercedes SL

Mercedes SL
Schulte 1/10 2021 kommt der neue Mercedes SL auf den Markt. Er wird dank seiner neuen Sportwagen-Plattform deutlich leichter.
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Fazit

Fahrdynamik-Puristen schreien auf, wenn es um die Abkehr vom dynamischen Hinterradantrieb geht – insbesondere bei Performance-Abteilungen wie AMG. Doch der Kunde will es offenbar nicht anderes, weder in München bei der M GmbH, noch bei Porsche oder jetzt in Affalterbach. Zumal so ein wenig Heckantrieb ja noch möglich ist. Das ist der Lauf der Dinge und ermöglicht es zudem noch ohne große Bauschmerzen bei der Klientel, die Emissionswerte deutlich zu senken. Eine Win-Win-Situation. RIP Heckantrieb!

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