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Elektroautos als Gefahr für die Stromversorgung

Der Mythos vom Blackout

Bricht das Stromnetz zusammen, wenn wir alle elektrisch fahren? Nein, tut es nicht – doch der Mythos vom Blackout hält sich hartnäckig.

Vom Tretroller, über das Kleinstfahrzeug bis hin zu Hypercars mit tausenden von PS oder ganzen Bus-Flotten – nach und nach werden immer mehr Bereiche der motorisierten Mobilität elektrifiziert. Die Gegner dieser Entwicklung halten sich hartnäckig. Immer wieder wird die Mär vom totalen elektrischen Blackout aufgetischt. Wenn alle gleichzeitig ihr Elektro-Fahrzeug an die Steckdose hängen, macht des „Zapp!“ und auf der ganzen Welt, im ganzen Land oder der kompletten Stadt gehen die Lichter aus. Ein postapokalyptisches Szenario der Neuzeit, das sich gut in der Filmografie von Roland Emmerich machen würde.

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Rossen Gargolov
In Deutschland entfallen aktuell lediglich 0,13 Prozent aller zugelassenen Pkw auf E-Autos - der Rest arbeitet mit Verbrennungsmotoren.

Genau dort gehört es auch hin, ins Reich der Fiktion – denn mit der Realität hat diese Befürchtung wenig zu tun. Ein Sprecher des Energieversorgers EnBW erklärte gegenüber dem Manager Magazin, der Strombedarf sei aus heutiger Sicht keine Herausforderung für die Elektromobilität. Eine Million E-Autos bedeuteten demnach einen Mehrbedarf von nur rund 0,4 Prozent – und wir wissen alle, wie weit wir von der Millionengrenze in Deutschland noch entfernt sind. Für alle, die es grade nicht parat haben: Aktuell sind rund 83.000 Elektroautos auf den Straßen der Bundesrepublik unterwegs. Also 0,13 Prozent aller Autos im Land.

Schon heute Saft für 13 Millionen E-Autos

Mit der aktuellen Netzstruktur könne man schon heute 13 Millionen Elektroautos versorgen, so die EnBW weiter – und der Netzausbau steht ja nun nicht still. Bis wir tatsächlich bei 13 Millionen zugelassenen E-Autos angekommen sind, dürfte das Netz bereits für ein Vielfaches gewappnet sein.

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Ja, die Befürchtung ist berechtigt.
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Quatsch, unser Netz kann das ab.
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Ich brauche sowieso keinen Strom.

Dass ein Ladevorgang innerhalb eines begrenzten Zeitraums einen hohen energetischen Aufwand bedeutet, ist indes aber nicht von der Hand zu weisen. Ein Problem ergibt sich daraus unter Umständen in Ballungsgebieten – das räumte auch der Energieversorger im Manager Magazin ein. Für dieses Problem gibt es zwei Lösungen: Einerseits den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur, andererseits eine clevere Aufteilung der Ladevorgänge – ein Mehrschicht-Betrieb, wenn man so will. Da sich dieser Ansatz bei der bislang ohnehin überschaubaren Akzeptanz für E-Mobilität wohl kaum mit dem Nutzungsverhalten vereinbaren lässt, ist die Marschrichtung klar. Falls Sie das nun zum Kauf eines Elektroautos motiviert, können Sie sich in unserer Bildergalerie anschauen, welche Modelle noch in diesem Jahr neu auf den Markt kommen:

Alle Neuen 2019: Elektroautos

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So will die Regierung für mehr E-Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt sorgen.

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