Telekom Ladestrom

E-Auto laden für 4 Cent pro Minute

12/2018, Telekom Foto: Telekom

An öffentlichen Ladesäulen sollen Kunden des neuen Telekom-Angebots für Ladestrom für nur 4 Cent pro Minute Strom für ihr Elektroauto zapfen können. Unabhängig von der Ladeleistung.

Die Telekom verbindet Menschen. Über das Telefon und via Internet. Künftig will das Unternehmen auch für Mobilität auf der Straße sorgen, zumindest für Fahrer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden.

Mittelfristig soll ein eigenes Netz mit bis zu 12.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten entstehen. Hierfür will die Telekom die Kabelverzweiger für Internet und Telefon entsprechend umrüsten. Die hellgrauen Kästen stehen in fast allen Ortschaften und Städten. Außerdem sollen 500 Schnelladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 150 kW entstehen.

Früher, nämlich schon in diesem Monat, will die Telekom mit einem eigenen Ladestrom-Angebot auftreten. Im ersten Schritt will man Privatkunden ansprechen.

Monatliche Abrechnung, keine Vertragsbindung

Die können sich mit einer Smartphone-App und einer RFID-Karte an öffentlichen Ladesäulen, die an eRoaming-Plattformen angeschlossen sind, identifizieren und den Ladevorgang starten. Das besondere am geplanten Vertrag, den die Telekom anbieten wird: Unabhängig von der Ladegeschwindigkeit erfolgt die Abrechnung pro Minute.

Elektroauto Laden beim Einkaufen
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Bundesweit sollen 4 Cent pro Minute abgerechnet werden. Wer mit hoher Ladeleistung schnell lädt fährt also pro Kilowattstunde deutlich günstiger als ein Kunde, dessen Fahrzeug nur geringe Leistungen aufnehmen kann.

Zum Start wird der Minutenpreis bis zum 31. März 2019 sogar um 50 Prozent auf 2 Cent reduziert. Kunden, die sich bis Ende Januar 2019 für das Programm anmelden, sollen außerdem eine Gutschrift über 99 Freiminuten (Wert: 1,98 Euro bei 2 Cent/Minute) erhalten.

Grundgebühren sollen nicht anfallen. Auch auf eine lange Vertragsbindung will die Telekom verzichten, Kunden sollen den Vertrag jederzeit kündigen können. Das dürfte auch für den Anbieter gelten, falls sich das Preismodell auf Dauer doch als Renditekiller beweist.

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