Erlkönige des Monats Stefan Baldauf
Erlkönig BMW iX1
Erlkönig BMW iX1
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Erlkönig Audi A8L 27 Bilder

Erlkönige Februar 2021: Top 9

Erlkönige des Monats Februar 2021 Das sind die 9 wichtigsten Prototypen

Audi, BMW, Mercedes, Skoda und Co. testen ihre Zukunftsmodelle im Geheimen – wir haben sie dabei gestört. Hier die neun wichtigsten Prototypen.

1. Audi A8 "Horch"

2021 beschert Audi dem A8 ein Facelift. Neben den üblichen Ausstattungs- und Optik-Updates zur Mitte eine Produktlebens, hält der A8 in der Lang-Version jedoch eine faustdicke Überraschung bereit. In Anlehnung an die Maybach-Versionen von Mercedes soll die Modellbezeichnung "Horch" eingeführt werden.

Die Top-Version, in erster Linie für die Märkte in Vorder-Asien, China, Russland sowie den USA, muss sich durch Äußerlichkeiten – neuer Grill, exklusive Felgen, edle Mehrfarb-Lackierung und prägnante Logos differenzieren. Entsprechend ist das Horch-H auch zu sehen.

Erlkönig Audi A8L
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Des Weiteren muss die Krönung der Baureihe mit einem besonderen Motor ausgerüstet sein. Und was liegt näher als der superexklusive W12-Motor aus dem Hause Bentley mit 6,0 Litern Hubraum und rund 635 PS?

2. BMW M2

Ab 2022 krönt BMW die 2er-Baureihe mit einem M2. Der Top-2er wird wie schon im Vorgänger von einem drei Liter großer Reihensechszylinder angetrieben, der auf die Hinterachse wirkt. Dieses Biturbo-Kraftwerk dürfte auf 420 PS im M2 Coupé kommen, der Competition-M2 leistet rund 440 PS.

Erlkönig BMW M2 Coupé
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Der noch stark getarnte Erlkönig zeigt auf seiner Wintertestfahrt jedoch schon wo die Reise beim Design hingeht. Es bleibt bei den klassischen Proportionen mit einer langen Motorhaube und einem zurück versetzten Greenhouse. Vermutlich wird auch der Motor nahe an der Spritzwand gen Fahrzeugmitte für ein ausgeglichenes Gewichtsverhältnis positioniert.

3. BMW i7

Der nächste BMW-Prototyp in diesem Monat hört auf den Namen i7 und kommt 2022 auf den Markt. Um sich vom Flaggschiff der Marke mit den konventionellen Antrieben abzuheben, erhält der elektrische 7er neben einem anderen Namen – i7 ist noch nicht offiziell, aber wahrscheinlich – einige Design-Änderungen.

Erlkönig BMW i7
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So ist der Kühlergrill geschlossen und dürfte wie beim iX3 farblich umrahmt sein. Dahinter sind Radar und Lidar versteckt – die Voraussetzung für teilautonomes Fahren. Auf den neuesten Bildern ist außerdem die Form des Grills zu erkennen, er ähnelt dem Mega-Grill von BMW 4er und Co, scheint aber noch breiter auszufallen.

4. BMW iX1

Und die Nummer 3 im Bunde der BMW-Erlkönige: Der elektrische X1. Er kommt 2023 auf den Markt und basiert auf der UKL-Plattform. Der neue BMW iX1 könnte ersten Gerüchten zufolge mit zwei Batterieversionen an den Start gehen. 38 kWh und 74 kWh bedeuten eine Reichweite von 200 bis 400 Kilometer. Optisch orientiert sich der kleine E-SUV dann am großen Bruder iX3.

Erlkönig BMW iX1
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5. Ford Focus Facelift

Noch in diesem Jahr geht das Ford Focus Facelift an den Start. Der Ford Focus kommt mit einer neu gestalteten Front daher. Die Voll-LED-Scheinwerfer fallen deutlich flacher aus, sie erinnern an das Styling des Mondeo. Für dem Heckbereich sieht Ford offenbar flachere Leuchten mit neuer Grafik vor.

Erlkönig Ferrari Purosangue
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Für den im Stile des Puma überarbeiteten Innenraum gibt es zudem die üblichen Facelift-Änderungen. Der Touchscreen kommt mit dem Facelift in höherer Auflösung daher, es gibt ein Update für das SYNC4-Infotainment-System und wir erwarten neue Konnektivitätsfunktionen. Alle Motoren, die aktuell im Ford Focus ihren Dienst verrichten, dürften nach der Modellpflege mehr Leistung und weniger Verbrauch haben.

6. Ferrari Purosangue

Auch Ferrari kann sich nicht dem SUV-Hype entziehen und bringt mit dem Purosangue seinen ersten Offroader zu den Kunden. Der Ferrari-SUV orientiert sich am Maserati-Pendant Levante, der seit 2016 auf dem Markt ist.

Erlkönig Ferrari Purosangue
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Allerdings basiert er auf der neuen Frontmotor-Plattform (Front-Mid-Engine Architecture) und erhält einen weit hinter der Vorderachse eingebauten V6-Turbo-Motor, der über ein an der Hinterachse verbautes Doppelkupplungsgetriebe alle vier Räder antreibt. Dort gesellt sich auch ein E-Motor für das Hybrid-System dazu.

7. Dacia Crossover

Wir sagen leise "Servus" zu Lodgy und MCV und ab 2022 "Hallo" zum noch namenlosen Dacia Crossover. Unter dem Codenamen RJI ist nun ein Crossover in der Testung, der die Kundenbedürfnisse beider Modelle befriedigen soll. Er bietet auf 4,50 Meter Länge bis zu sieben Sitzplätze, etwas erhöhte Bodenfreiheit und ausreichend Platz.

Erlkönig Dacia MCV
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Die langgestreckte Karosserie mit langem hinteren Überhang baut auf der neuen CMF-B-Plattform auf und trägt einen 1,3-Liter-TCe-Mildhybrid mit 100 und 140 PS. Einen Diesel gibt es nicht, stattdessen setzt Dacia auf den 1,6 Liter großen E-Tech-Hybrid mit 140 PS Leistung.

8. Porsche Cayenne Facelift

Der aktuelle Cayenne Typ PO536 ist seit 2017 auf dem Markt, Zeit für ein Facelift. Neue Scheinwerfer, neue Schürzen und ein modifiziertes Heck mit viel Platz für Modellbezeichnung zeichnen den Cayenne ab 2022 aus.

Erlkönig Porsche Cayenne Facelift
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Der neue Cayenne erhält auch die neue Aggregate des Panamera-Facelifts. So unter anderem den auf 571 PS erstarkten Vierliter-Biturbo-V8 im Turbo S E-Hybrid mit dem 136 PS starken E-Motor sowie der vergrößerten Batteriekapazität von 14,1 auf 17,9 kWh. Neben dem bekannten E-Hybrid gesellt sich noch ein dritter Plug-in-Hybrid in Form des S E-Hybrid mit 560 PS Systemleistung dazu.

9. Skoda Fabia

Seit 2014 ist der Skoda Fabia Typ NJ am Start, 2017 gab es ein Facelift, für Mitte 2021 steht Generation Nummer 4 an. Erstmals steht der Fabia IV auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns. Bisher baute der Kleinwagen auf einer modifizierten Plattform auf, die Elemente des MQB mit der alten PQ26-Architektur kombinierte. Nun darf der neue Fabia also ein vollwertiges Mitglied des MQB A0 sein, die auch schon VW Polo, Seat Ibiza und Audi A1 nutzen.

Erlkönig Skoda Fabia: Generation 4 ohne Diesel

Erlkönig Skoda Fabia
Erlkönig Skoda Fabia Erlkönig Skoda Fabia Erlkönig Skoda Fabia Erlkönig Skoda Fabia 29 Bilder

Und die Plattform gibt vor, wohin die Reise bei den Motorisierungen geht. Die Tschechen setzen auf Dreizylinder-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum sowie 95 und 115 PS Leistung. Top-Modell ist der Fabia mit dem 1,5 Liter TSI und rund 150 PS Leistung.

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Fazit

Wie in jedem Monat zeigen die erwischen Erlkönige nicht nur die zukünftigen Modelle, sondern auch, wie vielfältig die Autoindustrie unterwegs ist.

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