Erlkönige des Monats Juni 2019 Stefan Baldauf

Erlkönige des Monats Juni 2019

AMG, Evo, Cupra und GV erwischt

Im Juni sind unserem Erlkönigjäger mehr als zehn Prototypen vor die Linse gefahren. Dabei zeigen sich die deutschen Autohersteller ein wenig im Urlaubsmodus. Trotzdem gibt es spektakuläre Prototypen zu sehen: Von AMG über Cupra bis zum GV80. Wir zeigen Ihnen, was Sie eigentlich nicht sehen sollten.

Selten haben wir so wenige Prototypen aus heimischer Fertigung erwischen können. So konnten wir immerhin erstmals den zwischen 600 und 700 PS starken Mercedes-AMG GT R Evo abschießen. Evo? Ja, das Top-Modell wird wohl nicht den bekannteren Beinamen „Black Series“ tragen, stattdessen aber einen nahezu obszön großen Heckspoiler. Ebenfalls aus Deutschland ging uns der Mercedes GLA als letztes Modell der Kompakt-Familie ins Netz. Dazu gesellen sich der Audi A5 Sportback, der nach dem massiv gelifteten A4 nun auch zum Zuge kommt – natürlich inklusive S5-Version. Ebenfalls aus dem Audi-Stall: der neue A3. Er kommt im November auf den Markt und will mit mehr Technik, mehr Power und mehr Platz punkten. Der Dreitürer-A3 hat künftig ausgedient, auch ein Cabrio bieten die Ingolstädter nicht mehr an. Es bleibt bei der Limousine und beim viertürigen Sportback.

Erlkönig Mercedes-AMG GT R Evo
Stefan Baldauf
Mit bis zu 700 PS geht der Mercedes-AMG GT R Evo an den Start.

Rolls mit 6,75 Liter, Octavia mit 20 Litern mehr

Die geringe Ausbeute bei den deutschen Autobauern lässt an dieser Stelle Platz, sich eingehender mit einigen erwischten Importmodellen zu beschäftigen. Okay, der kommende Rolls-Royce Ghost auf der neuen Plattform mit 6,75-Liter großen Twin-Turbo-V12-Motor ist nicht mit jedem Gehaltszettel erreichbar, steht aber bestimmt auf so manchem Wunschzettel. Da ist dann schon ein Skoda Kodiaq Facelift erreichbar oder die vierte Generation des Skoda Octavia Combi. 4,70 Meter misst der Octavia Combi künftig (statt 4,67 Meter). Das Kofferraumvolumen wächst beim Kombi um 20 Liter (aktuell sind es zwischen 610 und 1.740 Liter beim Kombi, die Limousine fasst 590 bis 1.580 Liter). Die Breite fällt geringer aus, die Höhe wird ebenfalls angepasst. Unter der konturierten Motorhaube kommen auch beim Octavia weiterhin Diesel-Motoren zum Einsatz. Hier gibt es die 1,5-Liter- und 2,0-Liter-Aggregate mit einem Leistungsspektrum von 95 bis 200 PS.

Erlkönig Aud A3
Erlkönig Audi A1 Allroad
46 Sek.

Für etwas mehr Sportlichkeit reisen wir nach Spanien, bleiben aber im VW-Konzern. Cupra ist ja nun die Sportmarke von Seat und ersetzt auch die vier Buchstaben am Heck. Folgerichtig heißt der heiße Seat Leon bald Cupra Leon. Unter der Haube arbeitet beim ihm das aus dem Formentor Concept bekannte Hybrid-System bestehend aus einem 1,4-Liter-TSI und einem Elektromotor, das 248 PS bereitstellt. Die reine Elektro-Reichweite könnte um die 50 Kilometer liegen. Wer es sportlich, aber konventioneller mag, greift zum bekannten Zweiliter-Turbomotor, der 300 PS und 400 Nm Drehmoment sein Eigen nennt. Hier prangt als Modellbezeichnung hinter dem Cupra Leon noch ein „R“.

Erlkönig Audi A5 Sportback
Erlkönig Audi A5 Sportback Erlkönig Audi A5 Sportback Erlkönig Audi A5 Sportback Erlkönig Mercedes GLA 42 Bilder

Doch wir haben noch mehr Erlkönige und Prototypen erwischt: So den Kia Sorento, den Renault Kangoo, den Hyundai i20 und den Nissan Juke. Auch der Jeep Grand Cherokee ist uns in die Falle gegangen, ebenso der GV80. Was das ist, sehen Sie in der Fotoshow.

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