Erlkönige des Monats Mai 2021 Stefan Baldauf
Erlkönig Audi A8
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BMW 7er Erlkönig 30 Bilder

Erlkönige Mai 2021: Top 10

Erlkönige des Monats Mai 2021 Die 10 wichtigsten Prototypen

Porsche, BMW und Mercedes testen ihre Zukunftsmodelle im Geheimen – wir haben sie dabei gestört. Hier die zehn wichtigsten Prototypen.

1. Audi A8

Seit 2017 ist die vierte Generation des Audi A8 auf dem Markt, Zeit für ein Facelift ab 2021 und die Rückkehr eines legendären Namens. Antriebsseitig bleibt es bei den aktuellen Motoren-Angeboten: A8 50 TDI Quattro mit dem Dreiliter-Diesel und 286 PS sowie 600 Nm inkl. Lang-Version, A8 66 TFSI sowie A8 60 TFSI mit Drei- bzw. Vierliter-Benziner und mit 340 PS (500 Nm) sowie 460 PS (660 Nm), ebenfalls in der Langversion.

Dazu gibt es in beiden Karosserieversionen den 60 TFSI auch als Plug-in-Hybrid mit 449-Systemleistungs-PS und 700 Nm Drehmoment. Im S8 arbeitet aktuell der Vierliter-V8 mit 571 PS und 800 Nm. In Sachen Verbrauch bessert Audi bei den Motoren nochmals nach – auch bei der Leistung. Bereits seit Jahren gibt es Spekulationen, dass Audi ein Top-Modell des A8 in Anlehnung an die Maybach-Versionen von Mercedes auflegt.

Erlkönig Audi A8
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2. BMW 7er

Der neue 7er wird das erste Modell auf der neuen Plattform, die alle Antriebsarten tragen kann. Damit kommt der G70 ab 2022 als Verbrenner sowie Hybrid- und Elektromodell. Auf der Antriebsseite wird der neue BMW 7er mit Dieselmotoren, Benzinern (beides vermutlich immer in Kombination mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Systemen), als Plug-in-Hybrid und reine Elektroversion zu haben sein. Letztere läuft dann vermutlich unter dem Bezeichnung i7. Entsprechende Erlkönige haben wir bereits erwischt. Als Topantrieb dürfte je nach Markt der bekannte V8 zum Einsatz kommen.

Vom Design gibt der erwischte Erlkönig nur wenig preis. Dimensionen und Abmessungen scheinen weitestgehend dem aktuellen Modell zu entsprechen. Auch scheint BMW die Design-Richtung mit der extrem großen Niere auch am neuen 7er weiterzuverfolgen.

BMW 7er Erlkönig
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3. BMW X8

Nach unseren Informationen rollt der BMW X8 im US-BMW-Werk in Spartanburg neben dem X7 vom Band. Wie unsere Bilder zeigen befinden sich die Prototypen bereits im Endstadium der Erprobung. Klar zu erkennen ist die Verwandtschaft zum X7, abenfalls klar zu erkennen ist aber auch die abfallende Dachlinie zum Heck hin, die dem X8 das Attribut Coupé einbringt.

Mit dem intern "G09" bezeichneten SUV-Coupé fährt BMW eine Attacke gegen Audi RS Q8 oder Porsche Cayenne Turbo sowie Mercedes-AMG GLE 63 Coupé. Unter der Haube des BMW X8 halten die Aggregate Einzug, wie sie jetzt teilweise schon in anderen Baureihen verfügbar sind. Zwei Motoren gibt es jedoch definitiv nicht: Den V12 und den Reihensechszylinder-Turbodiesel M50d.

Erlkönig BMW X8
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4. Dacia Crossover

Dacia bringt Anfang 2022 einen siebensitzigen Crossover an den Start, der die beiden Modelle MCV und Lodgy ersetzen wird. Bereits im Herbst 2020 wurde bekannt, dass der Lodgy ohne Nachfolger eingestellt wird, der Logan MCV einen Nachfolger in anderer Form erhält.

Die langgestreckte Karosserie mit langem hinteren Überhang baut auf der neuen CMF-B-Plattform auf und trägt einen 1,3-Liter-TCe-Mildhybrid mit 100 und 140 PS. Einen Diesel gibt es nicht, stattdessen setzt Dacia auf den 1,6 Liter großen E-Tech-Hybrid mit 140 PS Leistung, der aus dem Clio bekannt ist. Einen Allradantrieb dürfte es nicht geben. Das noch namenlose Modell wird ab 2021 im rumänischen Werk in Pitesti vom Band rollen und im Herbst 2021 direkt nach der Premiere des Duster vorgestellt.

Erlkönig Dacia MCV
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5. Genesis G90

Die Hyundai-Luxus-Marke Genesis arbeitet an einer neuen Version ihres Oberklasse-Modells G90. Die zweite Generation basiert auf der neuen M3-Plattform, die auch schon den GV80-SUV trägt. Sie ist als Heckantriebsplattform mit optionalem Allradantrieb ausgelegt und kann neben konventionellen Motoren auch rein batterieelektrische Antriebe aufnehmen.

Noch ist der Prototyp stark getarnt, gibt jedoch schon ein paar Details preis. So sind neben dem Marken-typischen Crest-Grill auch die geteilten Scheinwerfer in der neuen Version zu sehen. Erstmals trägt der G90 auch zwei parallele Blinkerbänder in den Scheinwerfern. Ungetarnt ist die Fahrgastzelle.

Erlkönig Genesis G90
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6. Lamborghini Urus

Lamborghini testet aktuell einen schwer getarnten Urus auf dem Nürburgring. Hier haben die Italiener eine Facelift-Version in der Mache. Nun, nach vier Jahren, überarbeitet der Sportwagenbauer seinen Bestseller behutsam. Schließlich muss die Cash-Cow des Unternehmens frisch und begehrenswert bleiben.

Motorseitig bleibt es beim 4,0-Liter-V8, der in Sachen Leistung ein wenig höher ausgelegt sein könnte – und auch die Emissionen könnten sich etwas reduzieren. Aktuell leistet der Urus aus seinem Achtender 650 PS sowie 850 Nm Drehmoment.

Lamborghini Urus Erlkönig
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8. Mercedes SL

Der Mercedes SL geht in eine neue Richtung: als sportlicher 2+2-Sitzer – aus dem Hause AMG. Auf den Erlkönig-Bildern ist das Grundlayout des Roadsters zu erkennen. An der Front trägt er den Panamericana-Grill sowie schmale Scheinwerfer. Die Fensterlinie steigt an, die Außenspiegel thronen auf der Türbrüstung. Am Heck sind eine massige Schürze mit quadratischen Auspuffendrohren sowie schlitzförmige Leuchten zu sehen. Das Stofffaltdach zeigt sich in Schwarz und Rot. Augenfällig bei den neueren Bildern mit dem kleinen Kennzeichenfeld sind die starken Sicken, die sich an der Seite abzeichnen.

Das Modell der Baureihe R323 verfügt über den 4,0 Liter großen Biturbo-V8, der mit Elektromotorunterstützung als Hybrid auf rund 800 PS kommen wird.

Mercedes SL Rohbau-Chassis
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9. Porsche 718 Cayman

Offensichtlich handelt es sich beim dem erwischten Prototypen um ein Muletto, mit dem Porsche bereits erste Baugruppen für die nächste Generation der 718-Modelle Boxster und Cayman erprobt. Die Karosserie des Erlkönigs entspricht weitestgehend der des aktuellen Cayman. Auffällig sind aber die deutlich erweiterten Radläufe. Deren Breitenwachstum an beiden Achsen deutet auf eine breitere Spur der Folgemodelle hin.

Auch wenn es bei Porsche immer wieder um Elektrifizierung oder gar Elektroantrieb geht und speziell die Mittelmotormodelle irgendwann rein elektrisch fahren sollen, war der Prototyp laut Ohrenzeuge eindeutig mit einem Verbrenner unterwegs.

Porsche 718 Cayman Versuchsträger Erlkönig
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10. Porsche Macan EV

Die nächste Generation des Macan fährt vollelektrisch, dabei ist der Elektro-Macan das erste Auto des VW-Konzerns, das auf der von Porsche und Audi gemeinsam entwickelten Premium Platform Electric (PPE) aufbaut. Das Modell rollt ab 2023 im Werk Leipzig vom Band und ergänzt dann das elektrische Produktportfolio aus Taycan und Taycan Cross Turismo. Der elektrische Macan verfügt wie der Taycan über die 800-Volt-Technologie, die besonders schnelles Laden erlaubt. Auch permanent erregt Synchronmaschinen hat der Macan mit dem Porsche Taycan gemein.

Erlkönig Porsche Macan EV
E-Auto

Optisch orientiert sich der E-Macan am Taycan-Stil. Die ersten Bilder des Modells zeigen trotz der Tarnung die tiefliegenden schmalen Scheinwerfer sowie eine konturierte Motorhaube und eine recht aggressive Frontschürze mit ebenfalls tief eingebetteten Nebelscheinwerfern.

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Fazit

Wie in jedem Monat zeigen die erwischen Erlkönige nicht nur die zukünftigen Modelle, sondern auch, wie vielfältig die Autoindustrie unterwegs ist.

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