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Faurecia und Michelin gründen Joint Venture

Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellen

In Frankreich entsteht ein neues Unternehmen für den Bau und den Vertrieb von Brennstofzellen. Faurecia und Michelin haben dafür ein Joint Venture gegründet.

Der Automobilzulieferer Faurecia schließt mit dem ebenfalls französischen Unternehmen Michelin ein Joint Venture für die Entwicklung und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen. Der Reifenhersteller Michelin bringt seine 2010 gegründete Tochtergesellschaft Symbio in das neue Gemeinschaftsunternehmen ein. Symbio liefert die Brennstoffzellentechnik für eine Kleinserie von Fahrzeugen auf Basis des elektrischen Renault Kangoo.

140 Millionen Euro Invest

Die Faurecia Michelin Hydrogen Company, so der Name der neuen Gesellschaft, will ein „weltweit führender Anbieter im Bereich der Wasserstoffmobilität“ werden. Im Fokus stehen dabei vor allem Brennstoffzellensysteme für leichte Nutzfahrzeuge und Schwerlast-Lkw. 140 Millionen Euro sollen in die Entwicklung und den Aufbau einer Produktion fließen. Man erwartet Nachfrage in Europa, in den USA und auch in China.

Im Jahr 2030 will die Faurecia Michelin Hydrogen Company einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen und 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Bis dahin erwarten die Franzosen einen Markt von zwei Millionen Pkw und 350.000 Lkw mit Brennstoffzellenantrieb.

Fazit

Mit dem neuen Joint-Venture entsteht ein möglicher Konkurrent für Hyundai. Der koreanischer Autohersteller hat auch angekündigt, Antriebssysteme für Brennstoffzellenfahrzeuge an Mitbewerber zu liefer

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