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Chrysler Airflow Concept CES 2020 FCA
Chrysler Airflow Concept CES 2020
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Chrysler Airflow Concept CES 2020 10 Bilder

FCA zeigt Airflow Vision Concept

Chrysler-Lebenszeichen auf der CES

CES 2020

FCA (Fiat Chrysler Automobiles) zeigt Präsenz auf der CES. In Las Vegas stellt der Konzern mit dem Airflow Vision Concept seine Vorstellung eines Reiseautos der Zukunft vor.

Vor 86 Jahren, 1934, sorgte der Chrysler Airflow mit seiner stromlinienförmigen Karosserie für Aufsehen. Den Namen des einstigen Oberklassefahrzeugs bringt der heutige FCA-Konzern (Fiat Chrysler Automobiles) in Form einer Designstudie auf der CES (Consumer Electronics Show, 7. Bis 10. Januar 2020) zurück.

Airflow Vision Concept heißt das Concept Car, das vorerst nicht einer bestimmten Marke des Konzerns zugeordnet werden soll. Wie der Namensspender handelt es sich bei der Zukunftsvision um ein großes Fahrzeug für die lange Reise. Die Größe des Airflow Vision Concept entspricht dem Van Chrysler Pacifica.

Displays für alle Passagiere

Innen finden vier Menschen Platz, entsprechend großzügig sollen die Raumverhältnisse ausfallen. Das Cockpit ist vollständig digital. Neben einem Display zur Anzeige fahrrelevanter Informationen hinter dem Lenkrad ist ein großer Touchscreen in der Mitte die zentrale Schnittstelle zwischen Auto und Passagieren.

Je nach Bedarf oder eigenen Vorlieben soll man die Menüstruktur des Infotainmentsystems selbst konfigurieren können. Weitere Displays sind im unteren Teil der Mittelkonsole, vor dem Beifahrer und an den Lehnen der Vordersitze untergebracht. Informationen und Anzeigen sollen per Wischbewegung auch von einem Monitor zum anderen übertragen werden können. Damit lässt sich beispielsweise ein Navigationsziel vom Beifahrer auswählen, dass er dann auf den großen Bildschirm schieben kann, damit der Fahrer der Routenführung folgen kann.

Keine Informationen zur Technik

Angaben zur Technik des Airflow Vision Concept macht FCA – zumindest im Vorfeld der CES – noch nicht. Den Designern zufolge sollen zumindest die Felgen „von den mechanischen Elementen eines Elektromotors“ inspiriert worden sein. Interessant: Obwohl FCA mit der Google-Schwester Waymo eine Flotte von autonom fahrenden Chrysler Pacifica im Einsatz hat, ist beim Airflow Vision Concept nichts von entsprechenden Funktionen für ein selbstfahrendes Auto zu hören.

Fazit

Das Timing ist gut gewählt. Während vor allem die deutschen Autohersteller das Neuheitenfeuerwerk auf der CES 2020 im Vergleich zu früheren Jahren deutlich herunterfahren, zeigt FCA Präsenz.

Ob die Studie Airflow Vision Concept aber ein Bekenntnis dafür ist, die eingedampfte Marke Chrysler in den USA wieder neu zu beleben, ist noch nicht sicher. Außerdem wäre ein klarer Ausblick auf neue Antriebskonzepte wünschenswert. Klar ist: Die geplante Fusion mit PSA hat Vorrang, dann können sich die FCA-Ingenieure auch aus einem großen Teileregal bedienen.

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