Mercedes-Benz S-Klasse Cooperative Car

Das Auto, das mit uns kommuniziert

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Man muss kein Fan einer autonom fahrenden Zukunft sein, um sich ernsthaft Gedanken darüber machen zu können, wie der Alltag mit selbstfahrenden Autos aussehen kann. Bei Mercedes haben sie genau deshalb eine S-Klasse zum kooperativen Auto umgebaut, also zu einem, das mit uns kommunizieren kann. Wir haben dem dicken Benz ganz tief in die Augen geschaut.

Keine Ahnung wie es Ihnen geht, aber beim Thema autonomes Fahren denke ich vor allem an Technologie. Sensorik, Kameras, Supercomputer, Highspeed-Datennetze, usw. Alexander Mankowsky wird von Mercedes-Benz dafür bezahlt, genau das nicht zu tun: zu denken wie ein Ingenieur. Und genau deshalb spricht der werkseigene Zukunftsforscher auch über Empathie und Vertrauen und sieht darin die zentralen Erfolgsfaktoren für einen Alltag in und mit der autonomen Mobilität. „Menschen müssen schnell und zuverlässig einschätzen können, was ein autonomes Fahrzeug als nächstes tun wird. Das Fahrzeug muss daher in einer Art und Weise über seine Absichten informieren, die der Mensch unmittelbar und intuitiv erfassen kann“, so Mankowsky.

Türkis soll für Autonomie stehen

Die S-Klasse mit Augen, Teil 2 1:05 Min.

Heißt: Autonome Autos haben keinen Vertrauensbonus. Im Hier und Jetzt habe ich als Fußgänger die Chance, mit dem Fahrer hinterm Steuer zu kommunizieren. Blickkontakt, Gestik, Mimik. Im besten Fall so etwas wie „blindes Verständnis“. Das fällt flach, wenn das Automobil autonom fährt. Die Antwort der Mercedes-Forscher: Eine S-Klasse mit Augen, bzw. einer 360-Grad-Signalanlage. Leuchtbänder in der Windschutzscheibe, im Kühlergrill, in den Scheinwerfern, den Außenspiegeln und im unteren Bereich der Scheiben visualisieren den autonomen Fahrmodus und informieren Passanten und den umliegenden Verkehr, dass das Fahrzeug eigenständig unterwegs ist. Wichtig: die Farbe der Leuchten. Das helle Türkis wird laut einer von Mercedes durchgeführten Studie von der Mehrheit der Teilnehmer als Signalfarbe bevorzugt. Die Ergebnisse der Studie bringt Mercedes-Benz zum Thema „Autonomes Fahren“ auch in die SAE International ein, eine Organisation, die sich dem Fortschritt der Mobilitätstechnologie widmet.

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Den Fußgänger immer im Blick

Leuchten auf dem Dach geben zudem Auskunft darüber, was das Fahrzeug als nächstes vorhat. Langsames Blinken bedeutet, dass das Fahrzeug abbremst. Ein stationäres Licht zeigt, dass das Fahrzeug im autonomen Fahrmodus ist, unabhängig ob es fährt oder steht. Die Lichter auf dem Dach verfolgen zudem die Bewegungen von Menschen am Straßenrand und an der Front, um ihnen zu signalisieren, dass sie vom Fahrzeug wahrgenommen werden. Dabei ahmt die S-Klasse den natürlichen Blickkontakt nach, der zwischen Fahrer und Fußgänger ablaufen würde.

Die S-Klasse kann auch Männchen machen

Mercedes S-Klasse Cooperative Car Foto: Mercedes-Benz
LED-Augen auf dem Dach helfen der S-Klasse, mit Fußgängern zu kommunizieren.

Nettes Details: Die kooperative S-Klasse fährt nicht einfach los, sie „wacht auf“. Zunächst erzeugen die Lichtbänder rund um das Fahrzeug ein entsprechendes Lichtsignal, dann klappen die Außenspiegel aus, bevor sich zunächst das Heck und schließlich die Front des Fahrzeugs anheben. Das erinnert an einen Hund, der Männchen macht und soll laut Mercedes die Kommunikation für Menschen drumherum intuitiv erfassbar machen.

Mercedes S-Klasse Cooperative Car Foto: Jochen Knecht
Die Zukunftsforscher von Mercedes nutzen eine S-Klasse, um unterschiedliche Möglichkeiten der Interaktion mit Fußgängern zu testen.

Fazit

Dass autonome Fahrzeuge mit ihrer Umwelt kommunizieren müssen ist nicht neu, die Ideen dazu sind so zahlreich wie futuristisch. Mercedes geht mit der kooperativen S-Klasse jetzt den nächsten Schritt in Sachen Standardisierung: Eine global benutzbare Farbe für die Lichtsignale ist schon einmal ein guter Anfang. Auch die verwendeten LED-Leuchten zeigen ganz klar in Richtung Serienfertigung.

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