Mia Electric, Autosalon Genf 2012, Messe, E-Auto SB-Medien

Mia Electric vor Comeback?

Produktion in Ungarn geplant

2010 wurde der Mia Electric erstmals gezeigt, 2014 ging das Unternehmen pleite. Fünf Jahre später könnte das Elektroauto mit neuen Eigentümern vor einem Comeback stehen.

Im Jahr 2010 stellte der ehemalige VW-Designer Murat Günak mit Partnern das Konzept eines elektrisch angetriebenen Kleinbusses mit dem Namen Mia Electric vor. Für die Produktion wurde ein vom Automobilzulieferer Heuliez übernommenes Werk vorgesehen. Doch schnell geriet das Projekt in Schieflage, 2014 wurde Insolvenz angemeldet.

Inhaber der Patente und der Namensrechte ist mittlerweile das Schweizer Unternehmen Fox Automotive. Die Batterien mit acht oder 12 kWh Speicherkapazität sollen vom deutschen Zulieferer Lion Smart kommen. Medienberichten zufolge soll der Mia Electric in naher Zukunft in Ungarn gebaut werden.

Am Auto selbst hat sich wohl nichts geändert. Den ursprünglichen Plänen entsprechend soll es den Mia Electric in zwei Karosserielängen von 2,87 Metern bis 3,19 Metern geben. In der kurzen Variante finden drei Personen Platz, die Langversion gibt es entweder mit vier Sitzplätzen oder als Transporter.

Eine Website für die Bestellung des Mia Electric ist noch nicht online. Fox Automotive hat auch noch nicht auf Anfragen zu den konkreten Planungen und Preisen reagiert.

Fazit

Das Konzept des Mia Electric ist über neun Jahre alt. Als Kleintransporter für Kommunen oder Kurzstrecken-Shuttle könnte die Wiedergeburt gelingen. In der sich schnell drehenden Welt der Elektroautos dürfte der Mia Electric für Privatkunden aber mittlerweile veraltet sein.

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