2/2019, Hyundai Ioniq ADAC Hyundai

Mobile Starthilfe für Elektroautos

Hyundai kooperiert mit dem ADAC

Eine leere Batterie ist für Fahrer eines Elektroautos ein Problem. Um den nächsten Ladepunkt erreichbar zu machen, testet Hyundai mit dem ADAC mobile Stromspender. Auch ein Autohaus in Bayern hat den Ladeservice im Angebot.

Es dürfte wohl die häufigste Nachfrage bei der Hotline eines Pannendienstes sein: „Können Sie bitte jemanden schicken, der mir Starthilfe gibt?“. Die Starterbatterie eines Autos mit Verbrennungsmotor ist dann schnell mit Strom für den Anlassvorgang versorgt, geladen wird sie dann über die Lichtmaschine während der Fahrt.

Sollte der Fahrer eines Elektroautos mit leerer Batterie liegen bleiben, gelingt das natürlich nicht so leicht. Denn in diesem Fall bedeutet der leere Elektronenspeicher, dass Strom zugeführt werden muss. Steht man nicht an einer Ladesäule oder Steckdose oder ist die auf „letzter Rille“ angesteuerte Ladesäule defekt, wird das Auto zur Immobilie.

Das Autohaus Sangl aus Landsberg am Lech hat hierfür schon seit einiger Zeit eine Lösung parat. Der erfolgreichste Elektroauto-Verkäufer der Marke Hyundai hat innerhalb von zwei Jahren über 500 Hyundai Ioniq Elektro ausgeliefert und ist auch beim elektrischen Kona auf Erfolgskurs.

Die Kunden des Autohauses können im Fall der Fälle auf einen mobilen Pannenservice vertrauen. Ein als mobile Ladestation umgebauter Hyundai Ioniq Elektro wird für das V2V-Laden (Vehicle to Vehicle). Den Strom speist das Fahrzeug dabei aus seiner eigenen Batterie. Die Ladevorrichtung ist im Kofferraum untergebracht.

In 15 Minuten Strom für 25 Kilometer

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Die Ladeleistung liegt bei maximal 20kW. Das soll laut Hyundai ausreichen, um in 15 Minuten Strom für eine Reichweite von 25 Kilometern zu laden. Damit sollte die nächste Ladestation oder ein anderer Stromanschluss erreicht werden können. Das Energiemanagement im Spenderfahrzeug verhindert das eigene Stehenbleiben. Wenn der Ladezustand der Ioniq-Batterie unter die 30-Prozent-Marke fällt, wird der Vorgang automatisch abgebrochen.

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Zusätzlich zum Energiespender auf Rädern im Einsatz des fleißigen Autohauses startet der Importeur jetzt einen Feldversuch mit zwei weiteren Ioniq in den Ballungsräumen Hamburg und Duisburg. Hierbei arbeitet Hyundai mit der ADAC Service GmbH zusammen. Die beiden Ioniq sind mit der gelben Signalfarbe des Autofahrerclubs versehen und tragen das ADAC-Logo. Dessen Mitglieder können aber im Rahmen des Tests nicht auf eine Stromversorgung hoffen. Beide Ioniq werden von Hyundai für eigene Kunden eingesetzt, der ADAC fungiert hier als Systempartner vor Ort.

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Und obendrein noch autonom und elektrisch. Nun wird sie in Doha getestet.

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