Waymo FCA Chrysler Pacifica CES 2017 FCA/Waymo
06/2018, Waymo Chrysler Pacifica
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06/2018, Waymo Chrysler Pacifica 11 Bilder

Wichtige Genehmigung für Robotaxis Kalifornien

Autonome Autos mit Genehmigung für Kalifornien Waymo und Cruise kommen Robotaxi-Dienst näher

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Waymo und Cruise kommen einem Robotertaxi-Dienst in Kalifornien immer näher. Jetzt haben die Anbieter eine wichtige Hürde genommen.

Die Robotertaxi-Anbieter Waymo (Tochter der Google-Mutter Alphabet) und Cruise (Tochter von GM) durften in Kalifornien ihre vollautonomen Fahrzeuge bisher nur in einem Probebetrieb fahren. Nun sind die beiden Firmen einer Betriebserlaubnis ein großes Stück nähergekommen. Die Straßenverkehrsbehörde des US-Bundesstaates hat ihnen die Genehmigung zum Betrieb ihrer mit vollautonom fahrenden Taxis Dienste erteilt. Jetzt steht noch die Genehmigung der California Public Utilities Commission (CPUC – Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen) aus.

Die Straßenverkehrsbehörde hat ihre Erlaubnis an Bedingungen geknüpft: Cruise darf seine Taxis in San Francisco nur zwischen 22:00 Uhr abends und 6:00 Uhr morgens auf die Straße schicken. Als Höchstgeschwindigkeit sind 30 Meilen pro Stunde (48 km/h) vorgeschrieben. Waymo darf seinen Dienst im Silicon Valley und in Teilen von San Francisco aufbauen. Sollten die beiden Robotaxi-Anbieter eine volle Freigabe für ihren Betrieb erhalten, dürfen sie auch die Preise frei gestalten – während des Probebetriebs waren sie in dieser Hinsicht an Vorgaben gebunden.

Jahrelanger Testbetrieb

Das US-Unternehmen Waymo gilt als Pionier beim Einsatz autonom fahrender Autos. In Phoenix, einer Stadt im US-Bundesstaat Arizona, betreibt Waymo bereits seit einigen Jahren eine Flotte von Shuttle-Fahrzeugen, die hochautomatisiert unterwegs sind. Die Basis stellt der Van Chrysler Pacifica.

Ein Sicherheitsfahrer, der im Notfall umgehend in die Steuerung des Autos eingreifen kann, ist bislang stets an Bord. Einzelne Fahrten wurden allerdings auch schon ohne Fahrer durchgeführt. Als Fahrgäste durften nur bestimmte Personen an Bord, die zudem eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen mussten. Während des Probebetriebs in Phoenix durfte der Sicherheitsfahrer nur von Bord, wenn das Fahrzeug in einem vorher definierten Bereich unterwegs war – übernahm das Auto Dienste außerhalb dieses Gebietes, musste immer eine Aufsichtsperson die Steuerung übernehmen können.

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Würden Sie gern mal nachts mit einem Robotertaxi durch San Francisco fahren?
Ja, dann erlebe ich den technischen Fortschritt als einer der Ersten.
Nein, das wäre mir im doppelten Sinne zu gefährlich - ich warte lieber ab.

Fazit

Das teilweise schon totgesagte vollautonome Fahren scheint doch Stück für Stück voranzukommen – ansonsten hätte die kalifornische Straßenverkehrsbehörde jetzt nicht Waymo und Cruise eine Genehmigung für den Betrieb von Robotertaxis erteilt. Noch sind die Fahrten zwar auf die Nachstunden und an eine Höchstgeschwindigkeit von 48 km/h geknüpft, und zudem steht noch die Genehmigung einer weiteren Behörde aus, aber die Richtung ist klar: Vollautonome Robotertaxis nehmen demnächst in San Francisco und dem nahegelegenen Silicon Valley ihre Dienste auf.

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