Skoda Connect: Freisprech-Telefonie und Online-Medien
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Skoda Connect Konnektivität

Freisprech-Telefonie und Online-Medien

Skoda hat clevere Lösungen fürs Telefonieren, die Multimedia-Unterhaltung und aktuelle Nachrichten sowie den Technik-Check per Spracheingabe.

Simply Clever – den Werbespruch verbinden viele mit den praktischen Dingen, die Skoda seinen Autos mit auf den Weg gibt. Der Schirm in der Tür, der Eiskratzer in der Tankklappe, die kleinen Mülleimer im Innenraum, man kennt das und lernt es schnell zu schätzen.

Doch auch wenn moderne Elektronik ins Spiel kommt, verblüffen die Autos aus Tschechien mit einigen Lösungen, die einfach clever sind und die Frage aufwerfen, wieso das nicht alle Autohersteller so lösen.

Telefon für dich

Dass das Mobiltelefon induktiv, also schnurlos, geladen wird in einer Ablage der Mittelkonsole, ist ja schon weit verbreitet. Und die Koppelung über Bluetooth samt Bedienbarkeit am Multifunktionslenkrad oder per Spracheingabe ist ohnehin Standard. Aber dass gleich zwei Telefone gekoppelt werden können, ist keineswegs selbstverständlich und erweist sich als ungemein praktisch. Während der Fotofahrten, bei denen wir Erfahrungen mit Skoda Connect sammeln, ist die Rollenverteilung noch klassisch: Der Redakteur fährt und telefoniert per Bluetooth, der Fotograf sitzt daneben und telefoniert konventionell.

Aber uns wird klar: Für Menschen, die ein privates und ein dienstliches Telefon mitschleppen, ist diese Funktion ein Segen. „Unter Garantie hast du das private Handy gekoppelt, wenn ein Anruf auf dem Diensttelefon ankommt – und umgekehrt“, sind wir uns einig. Telefonieren mit dem Smartphone am Ohr ist sicher oft die Folge – sei es verboten oder nicht. Skoda Connect hingegen nimmt Anrufe auf beiden Anschlüssen an. Und vor dem Wählen kann man selbst mit einem Befehl entscheiden, welches Telefon man nutzen möchte.

WhatsApp-Diktat? Gern

Kundenfreundlich ist auch, dass Skoda Connect sowohl mit Apple CarPlay als auch mit Android Auto kommuniziert. Einfach das Mobiltelefon per USB-Kabel koppeln, schon erscheinen Apps wie Spotify oder Audible auf dem Monitor und lassen sich nutzen.

Darüber hinaus kann man SMS oder WhatsApp-Nachrichten diktieren, was im Test mit einem iPhone richtig gut funktionierte. Und natürlich war das Sprachbediensystem Siri um keine Antwort verlegen. „Hey Siri, was ist ein Orang-Utan?“, frage ich auf einer längeren Autobahnetappe. Und Siri antwortet ohne langes Nachdenken, liest einen Wikipedia-Eintrag vor und weist für den tieferen Erkenntnisgewinn auch auf genau diesen Eintrag hin. Auf der Fahrt in die Ferien kann man so mit Kindern lustige Spiele spielen, sofern die hinten nicht den WLAN-Hotspot nutzen, um auf Tablet oder Smartphone selbst zu surfen, Filme zu streamen oder Online-Spiele zu spielen.

Diese Funktionen des Infotainment Online, das auch Gracenote umfasst, also die Komplett-Information zu gerade gehörten Musiktiteln inklusive Interpret, Album-Name und -Cover, laufen im Ausstattungspaket Business Columbus in LTE-Geschwindigkeit über eine eigene SIM-Karte. Die steckt zwischen zwei SD-Karten-slots im Handschuhfach, die wiederum Speicherkarten aufnehmen, um wie früher per CD eigene Musikdateien abzuhören oder Bilddateien auf den Monitor zu bringen.

Aktuelle Nachrichten

Wer lieber wissen will, was aktuell in der Welt passiert, kann im Connect-Menü des Autos Nachrichten auswählen. Eine Liste mit Schlagzeilen und einer kurzen Zusammenfassung gibt einen groben Überblick, per Fingerdruck geht es zum ganzen Artikel.

Die Nachrichtenquellen wiederum lassen sich individuell auswählen. Dazu öffnet man das Skoda-Connect-Portal auf seinem Rechner, geht unter „Infotainment Online“ ins Nachrichten-Menü und klickt auf „Newsfeed hinzufügen“. In die neue Zeile kopiert man nun die Internetadresse des gewünschten Newsfeeds, die sich in der Regel auf der Homepage des Anbieters unter dem Stichwort RSS findet.

Später im Auto kann man dann aus der Liste der gewählten Nachrichten-Kanäle den gewünschten auswählen. Nun erscheinen, nach Datum und Uhrzeit und oft auch nach Ressort geordnet, die aktuellen Informationen dieser Seite. Das können die Schlagzeilen der Tagesschau, News von Agenturen wie AFP, von Fernsehsendern wie N-TV oder eben von Magazinen wie „Spiegel“, „Focus“ oder „Stern“ sein.

Aktuell gibt es noch keine Vorlesefunktion, dem Beifahrer fällt also gegebenenfalls die Rolle des Nachrichtensprechers zu. Rein über Sprache dagegen lässt sich schon heute von daheim oder vom Smartphone aus mit dem Auto kommunizieren. Voraussetzung dafür sind ein Amazon-Account, über den der Nutzer das Skoda Connect Alexa Skill aktiviert, eine Alexa-App auf dem Smartphone und ein Amazon-Echo-Lautsprecher daheim.

Auf Zuruf verbinden sich das Telefon oder der Lautsprecher mit dem Auto und informieren den Fahrer per Sprachausgabe über die Parkposition, die zuletzt zurückgelegte Wegstrecke und die Restreichweite, den Durchschnittsverbrauch, den Service-Bedarf oder schlicht darüber, ob Fenster und Türen verriegelt sind.

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