Skoda Octavia
60 Jahre Skoda Octavia
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Skoda-Technik

Das neue Infotainment des Octavia

In seiner vierten Auflage spielt der Octavia bei Infotainment und Konnektivität in der digitalen Champions League. Doch staunen Sie selbst.

Irre. Eben noch stocherst du mit dem langen dürren Schalthebel im Vierganggetriebe des Ur-Octavia herum, guckst auf seine zitternde Tachonadel. Und schwups, kaum sind 60 Jahre vergangen, zieht dich der neue Octavia mittenmang ins digitale Zeitalter. Neugierig, ohne Scheu vor der Zukunft wandern die Augen, tasten die Fingerkuppen, staunt der Verstand. Diese Gefühlsvielfalt liegt daran, dass es noch physische Tasten und Schalter im Cockpit gibt. Und alles dermaßen schick und spannend aussieht, dass man einfach auf Entdeckungsreise gehen muss. Ganz gleich, ob spielerisch beim Farbenmixen für die Ambientebeleuchtung, ernsthaft beim Set-up der Assistenzsysteme oder alltagsorientiert beim Suchen des richtigen Navigationsziels samt Echtzeit-Informationen über Staus, Umleitungen und die voraussichtliche Ankunftszeit.

Und schon sind wir mittendrin im Infotainment des neuen Octavia. Es hat mindestens eines mit dem Blech-Armaturenbrett des 60er-Jahre-Octavia gemeinsam: die aufgeräumte, logisch reduzierte Anmutung. Der große Berührungsbildschirm übernimmt die Steuerung vieler Funktionen im Hintergrund, weshalb der Octavia auf eine Knopf-Armada verzichten kann – wie sein Urvater, bei dem es allerdings nur wenig zu regeln gab. Beim Neuen ist das anders. Er lässt sich vielfältig konfigurieren und liefert seinem Nutzer jede Menge praktischer Informationen.

Display hoch zwei

Nehmen wir nur das Virtual Cockpit. 10,25 Zoll groß und gestochen scharf, zeigt es seinem Fahrer jederzeit das, was er will, bedienbar über die Tasten am Multifunktionslenkrad. Entweder schnörkellose Rundinstrumente im Analogstil, konsequent reduzierte, ablenkungsfreie Optik, dreidimensionale Informationen über die direkte Umgebung per Assistenzsensorik oder aber die große Navigationskarte samt Fahr- empfehlungen. Den wesentlichen Teil der Infotainment-Steuerung übernimmt der mittige Touchscreen. In der Basis 8,25, sonst zehn Zoll groß. Erstmals liegt an seinem unteren Rand eine Art virtueller Schieberegler, mit dem man Lautstärke oder Kartenzoom verändern kann. Das klappt deutlich besser, als ohne haptische Führung auf dem Bildschirm hin und her zu wischen.

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Der Touch-Slider ist einfach zu bedienen und erfreut den Fahrer.

Damit auch die Daten hin und her flitzen, steckt im Octavia eine eSim, womit er stets online ist. Sie ermöglicht auch den in der EU vorgeschriebenen automatischen Notruf oder einen Pannenruf, der Fahrzeugdaten an den Service übermittelt. Überdies gibt es einen Fernzugriff (Hupen, Blinken, Abschließen) sowie optional Online-Routenberechnungen oder Audio-Streaming (per zubuchbarer Datenpakete). Und Mobilfunkkopplung, Android Auto, Apple Carplay drahtlos sowie MirrorLink? Check! Audio, gutes Stichwort: Es stehen bis zu fünf USB-Anschlüsse für Geräte sowie ein fein abgestimmtes Canton-Soundsystem für den akustisch optimierten Innenraum parat.

Zuhören? Ein Fall für die digitale Assistentin Laura. Sie versteht auch fließend gesprochene ganze Sätze, und das sogar in sechs Sprachen. Mehr Kommunikation braucht kein Mensch, oder?

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