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Toyota AI Ventures

200 Millionen US-Dollar für Start-ups

Auch Toyota will Start-ups mit Beteiligungskapital unterstützen und die jungen Firmen damit perspektivisch an den Konzern binden. Die Finanzmittel wurden jetzt deutlich erweitert.

Ideen und Lösungsansätze für neue Technologien und Dienstleistungen entstehen oft in kleinen Start-ups und jungen Unternehmen. Große Konzerne holen sich die Kreativschmieden oftmals durch Zukäufe der Kooperationen an Bord. So profitieren etablierte Firmen von der frischen Denkweise, die Start-ups freuen sich über Kapital zur Realisierung ihrer Pläne.

Auch der japanische Autobauer Toyota ist mit einer eigenen Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die den Namen Toyota AI Venture trägt, im Geschäft. Seit Juli 2019 haben die Japaner eigenen Angaben zufolge in 19 Start-ups, überwiegend in den Bereichen Robotik und autonomes Fahren, investiert. Um nah an den möglichen Kooperationspartnern zu sein hat Toyota AI Venture sein Büro im Silicon Valley im US-Bundesstaat Kalifornien angesiedelt.

Kapital auf 200 Millionen US-Dollar verdoppelt

Für weitere Beteiligungen wurde jetzt ein zweiter Fond aufgelegt, der das von Toyota AI Venture verwaltete Kapital auf 200 Millionen US-Dollar (ungefähr 179 Millionen Euro) verdoppelt.

„Automobilhersteller müssen sich am Ökosystem der Start-ups beteiligen, um die rasante Entwicklung innerhalb der Branche mitgehen zu können“, erklärt Jim Adler, Geschäftsführer von Toyota AI Ventures. „Investitionen in Start-ups schaffen langfristige Beziehungen, die Toyota helfen, die neuesten Innovationen in der Mobilität zu entdecken.“

Auf dem Radar der Beteiligungsgesellschaft sind Start-ups in der frühen Phase nach der Gründung, die sich mit Cloud-Technologien und künstlicher Intelligenz beschäftigen. Die Beteiligungen sollen Toyota bei der Entwicklung von Automodelle und Dienstleistungspaketen für selbstfahrende Shuttle-Dienste helfen und Robotik-Anwendungen auch in der Produktion nach vorne bringen.

Tech & Zukunft Startups Carsten Breitfeld Ex-BMW- und Byton-Manager Carsten Breitfeld geht zu Faraday Future

Er war BMW-Manager und dann Chef von Byton. Nun geht er ins Silicon Valley.

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