Tesla Model 3, Interieur Hans-Dieter Seufert

Tesla-Internetzugang bald kostenpflichtig

Der E-Autohersteller misst verbrauchte Datenmengen

Der kostenlose Internetzugang könnte bei Tesla bald passé sein – die Kalifornier haben bereits Zähler für die Menge der übertragenen Daten installiert.

Wer einen Tesla kauft, bekommt einen kostenfreien Internetzugang dazu – dies ist seit 2012 so. Aber bereits 2014 kündigte der kalifornische Elektroautohersteller an, dass in vier Jahren das Gratis-Modell ausläuft. Jetzt, fünf Jahre später, genießen Teslafahrer immer noch den kostenlosen Zugang. Nun hat Tesla-Boss Elon Musk ein Ende der kostenlosen Zugänge angekündigt.

Schon im Sommer 2019 führte Tesla einen zweistufigen Internetzugang ein. Die Basisanbindung sorgt für Standard-Karten, Navigation und Fern-Updates. Beim sogenannten Premiumzugang gibt es beispielsweise Karten in Satelliten-Ansicht, Medien-Streaming und einen Internetbrowser für Model S und X. Aktuell ist nur bei der Basisversion des Model 3 die erste Stufe installiert, alle anderen Ausstattungen und Modelle haben den Premiumzugang an Bord.

Tesla Model S, Display
Hans-Dieter Seufert
Tesla spielt via Internet Software-Updates in die Systeme seiner Modelle ein.

100 Dollar pro Jahr

Dieser Premiumzugang kostet in den USA in Zukunft 100 Dollar pro Jahr (aktuell umgerechnet zirka 91 Euro), Preise für Deutschland gibt es noch nicht. Ab wann die Gebühr gilt, hat Tesla-Chef Elon Musk bisher nicht verraten.

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Tesla hat bis heute keinen einzigen Cent Gewinn eingefahren – so ist es nur folgerichtig, dass die Kalifornier Geld für Dienste verlangen, die bei vielen anderen Herstellern längst Geld kosten. Für Kunden, die den Gratis-Internetzugang gewöhnt sind, ist dies vielleicht eine unangenehme Umstellung, aber auf die Tesla-Absatzzahlen dürfte dies kaum Auswirkungen haben.

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