Unterwegs mit Skoda Connect

Terminerinnerung, Stau-Umfahrung, Tanken

Skoda Connect, Navi, Interieur Foto: Achim Hartmann 3 Bilder

Skoda ist stolz auf sein Connect-System. Was bringt das vernetzte Auto im Alltag mit all seinen Facetten? Wir haben es einige Tage lang ausprobiert und fingen – natürlich – mit dem Arbeitsalltag an.

Viele Menschen sitzen ja während der Arbeit nicht permanent am Schreibtisch oder stehen in Montagehallen und Werkstätten, sondern sind häufig auf Achse. So wie wir – immer unterwegs zum Messen, Testfahren oder zu sonstigen Terminen.

Für Online-Muffel besteht die Vorbereitung einer Dienstreise dann meist darin, am Morgen die Verkehrsinfos zu checken und dann – weil es vielleicht doch Staus gibt – überhastet aufzubrechen. Schlimmstenfalls ohne Kaffee. Muss schon irgendwie passen.

Planung am Abend

Doch es geht anders, besser. Nach Anmeldung im Skoda Connect Portal und Eingabe der Fahrgestellnummer hat man auf dem Rechner und auf dem Smartphone – hier dank Skoda Connect App – ein feines Werkzeug, um überflüssige Hektik auf Dienstreisen oder bei privaten Verabredungen zu vermeiden.

Schon im Voraus lässt sich so eine Reise planen, indem man Ziel, Anlass und gewünschte Ankunftszeit eintippt. Beim Eingeben des Ziels ergänzt das System die Anschrift meist automatisch, wenn es mit einem Namen im Adressbuch verknüpft ist. Zusätzlich notiert die App den Termin im Kalender des Smartphones. Wer den Termin nun als Reise ans Auto sendet, findet beim Starten des Skoda auf dem Monitor einen Hinweis auf neue Online-Ziele. Import bestätigen, „Starten“ drücken – und schon sucht die Navigation auf Wunsch die ökologischste, schnellste oder kürzeste Strecke zum Zielort.

Doch noch befinden wir uns in der Organisationsphase, und in der sind Android-Telefone aktuell etwas komfortabler zu handhaben als ein Apple iPhone. Denn das Android-Betriebssystem startet beim Senden des Ziels ans Auto selbsttätig auch eine Art Timer-Funktion, die beim iPhone erst aktiv wird, wenn man den Termin durch einen weiteren Klick in die Karten-App importiert.

Jedenfalls: Der Termin ist nun im Kalender und in der Navigation vermerkt – und wie eine aufmerksame Sekretärin mahnt das Smartphone per Push-Benachrichtigung auf dem Bildschirm zum Aufbruch – inklusive groben Überblicks über die Verkehrslage. Dazu hat es die Fahrtzeit anhand der Echtzeit-Verkehrsinformationen berechnet und, so man will, auch noch Unterbrechungen für eine Pause oder fürs Tanken eingerechnet. Als sehr hilfreich erweist sich die Detailfülle der Verkehrsinfos, die durch zwei Tipper auf den großen Touchscreen des Skoda abrufbar sind: Nicht nur Autobahnen und Bundesstraßen werden da erfasst, sondern auch innerstädtische Straßen und Nebenstrecken. So gerät man nicht beim Umfahren eines Staus direkt in den nächsten.

Beim Tanken sparen

Am Vortag war zu wenig Zeit für einen Tankstopp? Kommt vor, ist aber kein Problem. Über die Online-Sonderzielsuche, die beim Top-System Columbus (im Kodiaq ab 1.560 Euro erhältlich) auch per Sprachsteuerung funktioniert, listet Skoda Connect fein säuberlich Tankstellen im näheren und weiteren Umkreis auf und nennt die Entfernung und den Literpreis jenes Kraftstoffes, den das betreffende Modell tanken sollte.

Ein Tippen aufs Feld der Tanke – schon erscheinen auch Telefonnummer und alle weiteren Kraftstoffpreise. Noch ein Tipper, und die Adresse ist gespeichert oder als Zwischenziel in die Routenführung integriert – Neuberechnung der Ankunftszeit inklusive.

Dienstwagen-Berechtigte oder andere Nutzer mit Tankkarten, die lediglich von ausgewählten Mineralölgesellschaften akzeptiert werden, können zuvor auch Filter setzen. Nun werden ausschließlich jene Tankstellen und Rasthöfe angezeigt, die die jeweilige Tankkarte akzeptieren.

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