Klimatisierung in der Mercedes C-Klasse

Viel Aufwand für ein gutes Innenraumklima

Klimatisierung, Mercedes C-Klasse Foto: Mercedes 6 Bilder

Mit der neuen C-Klasse strebt Mercedes selbst im Innenraum die Lufthoheit an. Der technische Aufwand dafür ist enorm.

Automobiler Luxus wird längst nicht mehr allein über Motorisierung, Fahreigenschaften und üppige Ausstattung definiert. So auch bei der Mercedes C-Klasse. Den Insassen soll im Auto ein Optimum an Wohlfühlklima beschert werden, unabhängig von dem, was die Welt da draußen für atmosphärische Unbilden bereithält.

Natürlich wurde dazu in der Mercedes C-Klasse eine Klimaanlage nach modernen Maßstäben fortentwickelt, zum Beispiel durch leichtere und effizientere Gebläsemotoren, die tatsächlich die CO2-Bilanz im Schnitt um 0,3 g/km verbessern sollen. Eine energiesparende Regelung trägt außerdem zur wirksameren Klimatisierung bei. Doch das war zu erwarten.

Neben der serienmäßigen Ein-Zonen-Klimaautomatik in der Mercedes C-Klasse kann sich der Kunde auch für eine Zwei-Zonen-Variante entscheiden, die eine getrennte Regelung für Fahrer und Beifahrer erlaubt. Aber der eigentliche Clou ist die Thermotronic, die als Drei-Zonen-Anlage mit einer separaten Einstellung für den Fond in diesem Fahrzeugsegment ein echtes Highlight darstellt.

Mercedes C-Klasse mit Air-Balance-Paket

Sie bietet neben drei verschiedenen Einstellmodi für den Luftstrom (medium, diffus und fokussiert) eine automatische Umluftschaltung mittels Schadgassensor. Der erfasst die Konzentration von Kohlenmonoxid und Stickoxid im Fahrzeuginnenraum. Auf Basis der ermittelten Werte regelt das Steuergerät Klimatisierung und Umluftschaltung. Zum guten Klima kommt dann noch der Bedienkomfort. Denn selbst beim Befahren eines Tunnels muss der Fahrer keinen Finger rühren, da die neue Mercedes C-Klasse über das GPS-Navigationssystem eine Tunnelerkennung bietet. Anhand der Karteninformationen identifiziert es rechtzeitig die Annäherung an einen Tunnel, schließt automatisch die Umluftklappe, und die abgasbelastete Luft bleibt draußen.

Damit ließen es die Mercedes-Techniker im Streben nach Wohlfühlatmosphäre nicht bewenden. Also wurde das erst kürzlich in der S-Klasse eingeführte Air-Balance-Paket auch der Mercedes C-Klasse spendiert. Es bietet ein verbessertes Filtersystem, das neben der üblichen Abscheidung von Luftpartikeln in der Außen- und Innenluft auch Belastungsspitzen bestimmter gasförmiger Emissionen reduziert und deren Konzentration bis unter die Wahrnehmungsschwelle verringert.

Zur Verbesserung der Innenluft soll auch ein Ionisator beitragen, ein weiteres Element des Air-Balance-Pakets. Dazu wird Luft aus der Klimaanlage, bevor sie in die Fahrzeugkabine gelangt, zunächst über einen Ionisator geleitet. Der erzeugt durch Hochspannung Sauerstoffionen. In der auf diese Weise ionisierten Luft – das haben Untersuchungen nachgewiesen – lassen sich Keime und flüchtige organische Verbindungen (VOC), aber auch Gerüche reduzieren. Vom Anteil der negativ geladenen Sauerstoffionen in der Atemluft dürfen sich Insassen der Mercedes C-Klasse künftig ein verbessertes Wohlbefinden und eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit erhoffen.

Air-Balance-Paket mit vier Beduftungsnoten

Wer es noch individueller in der Mercedes C-Klasse haben will, für den hält Air-Balance ein Programm aus vier Beduftungsnoten bereit. Der im Handschuhfach platzierte Duftgenerator befördert die gewählte Duftnote aus einem Glasflakon in den Innenraum. Aus dem Hauptkanal wird dabei ein Teilluftstrom in einen Bypass-Kanal geleitet und dort mit den Molekülen des ausgewählten Duftstoffs angereichert. Das Bypass-Verfahren ermöglicht es dabei, die Durchflussmenge pro Zeiteinheit variabel zu regulieren. Wenn das keine Demokratisierung von Luxus ist …

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