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Mercedes S-Klasse, Cushionbag
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Mercedes S-Klasse

Sicherheitssysteme des Luxusliners

Zum Markenkern von Mercedes zählt traditionell ein hohes Sicherheitsniveau. Als Flaggschiff muss die neue S-Klasse die Messlatte abermals höher legen.

Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört. Den Satz, den Willy Brandt prägte, könnte man auch Rodolfo Schöneburg zuordnen. Wenn der leitende Mercedes-Sicherheitsexperte die Fortentwicklung in der Mercedes S-Klasse erklärt, wird klar, dass sich die Grenzen zwischen passiver und aktiver Sicherheit allmählich auflösen.

„Wir haben den integralen Sicherheitsansatz“, erklärt Schöneburg, und der reiche inzwischen vom sicheren Fahren über präventives Handeln und die eigentliche Schutzphase bis zur Nachunfallphase.

Mercedes S-Klasse versucht Verletzungsrisiko zu minimieren

Passive Sicherheit agiert heute gewissermaßen immer nacheilend. Kommt es zum Crash, wird erst das Auto und dann der Insasse verzögert. Hier sahen die Entwickler noch Potenzial, um die Insassenbelastung weiter zu reduzieren. So entstand Pre-Safe Impulse, ein Gurtstraffer-System, mit dem Passagiere möglichst früh synchron an die Fahrzeugverzögerung gekoppelt werden. Dadurch, so Schöneburg, lässt sich die Kopf- und Hals-Belastung um 30 bis 40 Prozent vermindern.

An der Schnittstelle zwischen Prävention und Aktion werden Sensoren der aktiven Sicherheit immer wichtiger. Sechs Radarsensoren nebst Stereokamera hält die Mercedes S-Klasse vor, um ein umfassendes Umgebungsbild zu generieren. So kann 0,6 Sekunden vor dem Crash eine Vollbremsung ausgelöst werden; mit der Früherkennung lassen sich Auslöseschwellen zum Beispiel für die Airbagzündung absenken.

Selbst im Wartestand vor der Ampel ist Pre-Safe Impulse aktiv. Der Radarsensor im Heck erkennt einen drohenden Auffahrunfall, warnt den Herannahenden durch Blinken, strafft dann die Gurte, um die Insassen im Sitz zu fixieren, und bremst das Auto fest, um Folgekollisionen zu verhindern.

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