Allitalia

Das erfolgreichste italienische Auto geht in die zweite Runde. Der neue Fiat Punto ist wieder ein Stück erwachsener geworden.

Die Italiener haben es bei der Namensfindung für ihre Autos leicht. Ein Familienname, eine Stadt, eine Zahl oder gar ein Interpunktionsbegriff können Pate stehen. Nahezu alles hat in dieser klassischen romanischen Sprache einen Wohlklang. Punto zum Beispiel.

Auch die zweite Auflage des Fiat- Bestsellers bleibt dabei. Zu wichtig ist die Rolle des italienischen Kleinwagens, um hier schon nach sechs Jahren den Namen zu wechseln. 3,3 Millionen wurden in dieser Zeit verkauft, in Italien liegt der Punto immer an der Spitze der Zulassungen, 1997 war er sogar das meistverkaufte Auto in Europa. Dabei ist der neue Punto weit mehr als ein Facelift. Die völlig umgestylte Karosserie sitzt auf einer modifizierten Bodengruppe mit neuer Koppellenker- Hinterachse. Kräftigere Benzin- und Dieselmotoren erleichtern die Grenzüberschreitung vom Kleinwagen zum Kompaktmodell. auto motor und sport testete trotzdem zuerst den Punto SX in der Basismotorisierung mit 1,2 Liter Hubraum und 60 PS. Schon deshalb, weil Fiat dieser Antriebsquelle mit über 70 Prozent Verkaufsanteil die größte Verbreitung zutraut. In der geho- benen SX-Ausstattung, die neben der Servolenkung noch Bordcomputer, elektrische Fensterheber und Türverriegelung umfasst, kostet der Zweitürer 20 590 Mark.

Das ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer den im Aussehen etwas deutlicher als bisher variierten Viertürer vorzieht, muss 900 Mark mehr bezahlen. Die könnten sich lohnen, denn der Einstieg nach hinten ist trotz breiter Türen und vorrückender Sitze, die eine unpraktische Memory-Funktion haben, etwas umständlich. Auch der Kofferraum des ein wenig kürzeren Zweitürers ist kleiner als beim Viertürer, mit 264 Litern aber immer noch ausreichend groß. Schließlich erlaubt die Variabilität des Gepäckraums mit der geteilten Rücksitzbank eine Volumenerweiterung bis auf 1080 Liter.

Vor- und Nachteile

Karosserie
  • gutes Raumangebot variabler Innenraum gute Übersichtlichkeit ordentliche Ausstattung
  • kleine Funktionsmängel
Fahrkomfort
  • niedriges Innengeräusch bequeme Sitze leichte und einfache Bedienung
  • eingeschränktes Schluckvermögen der Federung
Antrieb
  • gute Laufruhe leichtgängige Schaltung
  • zu lange Getriebeübersetzung zähe Leistungscharakteristik
Fahreigenschaften
  • sicheres Fahrverhalten geringe Windempfindlichkeit gute Handlichkeit
  • unexaktes Lenkgefühl im City- Modus
Sicherheit
  • Front- und Seiten-Airbags Dreipunktgurte auf allen Plätzen Fire-Protection-System standfeste Bremsen ABS und EBV serienmäßig
  • keine Mittelkopfstütze hinten
Umwelt
  • wasserlösliche Lacke gekennzeichnete Kunststoffe akzeptabler Verbrauch
  • vorläufig nur D3-Einstufung
Kosten
  • günstiger Anschaffungspreis lange Inspektionsintervalle acht Jahre Garantie gegen Rost günstige Versicherungsklassen
  • nur ein Jahr Garantie

Fazit

Der neue Fiat Punto bietet viel Platz und in der SX-Version einen guten Ausstattungsumfang. In seinem Gesamteindruck entspricht der Punto eher einem Auto der nächsthöheren Klasse, wäre da nicht die mit 60 PS etwas müde Basismotorisierung.

Übersicht:
Technische Daten
Fiat Punto 1.2 SX
Grundpreis 11.192 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 3800 x 1660 x 1480 mm
KofferraumvolumenVDA 264 bis 1080 l
Hubraum / Motor 1242 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 44 kW / 60 PS bei 5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 155 km/h
0-100 km/h 16,9 s
Verbrauch 5,7 l/100 km
Testverbrauch 7,1 l/100 km
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