Audi A4 1.8 im Test

Die glorreiche Vier

Audi A4 1.8

Der Audi A4 ist nicht nur im Verkauf die Nummer eins seiner Klasse, sondern auch in puncto Qualität und Zuverlässigkeit. Der Beweis: eine nahezu makellose Bilanz über 100 000 Kilometer. Allerdings hätte der Audi 80-Nachfolger einen besseren Motor als den zähen und brummigen 1,8 Liter-Fünfventiler mit 125 PS verdient.

Sollten sich die Verkaufszahlen des A4 genauso gut halten wie der Dauertestwagen, sieht Audi weiterhin goldenen Zeiten entgegen. Schon jetzt ist die Bilanz beeindruckend. Der A4 , im Herbst 1994 als Limousine und ein Jahr später als Avant lanciert, hat die Konkurrenz von BMW (Dreier) und Mercedes (C-Klasse) in den Zulassungszahlen hinter sich gelassen.

1996 war der A4 in Deutschland mit 134 108 abgesetzten Einheiten das meistgekaufte Auto seiner Klasse. Auch im ersten Quartal 1997 hatte der Audi 80 -Nachfolger mit 29 605 Verkäufen die Nase vorn. Rund ein Viertel (26 Prozent) aller deutschen A4-Interessenten greift zu dem Modell, das auto motor und sport im Herbst 1995 für den Dauertest über 100 000 Kilometer wählte: die 1,8 Liter-Version, mit dem zu diesem Zeitpunkt neuen Vierzylinder-Fünfventilmotor und 125 PS. Hinter dem 1,6 Liter-Basismodell (101 PS) mit 42 Prozent Verkaufsanteil ist der 1.8 das zweitpopulärste Modell im sieben Motorisierungsstufen umfassenden A4- Angebot.

Es folgen mit klarem Abstand der 1.9 TDI mit 110 PS (elf Prozent), der 90 PS-TDI (acht Prozent), die 150 PS starken 1.8 Turbo und 2.6 V6 (gleichauf mit jeweils fünf Prozent) und zu guter Letzt das Spitzenmodell 2.8 V6 mit 193 PS (drei Prozent).

Auch wenn ein Dauertest nur eine Stichprobe aus Hunderttausenden produzierter Autos einer Modellreihe sein kann, so haben die auf 100 000 Kilometern gesammelten Erfahrungen doch einen repräsentativen Wert. Denn Stärken und Schwächen eines Automobils bleiben auf solch einer von zwei Dutzend verschiedenen Fahrerinnen und Fahrern in allen Jahreszeiten zurückgelegten Strecke nicht verborgen.

Der A4 löste diese Aufgabe bravourös. Die Vergleichstabelle auf dieser Seite zeigt, daß der Audi in puncto Zuverlässigkeit der beste Dauertestwagen seiner Klasse war. Was die Tabelle nicht verrät: Der dunkelblaue Mittelklasse-Audi war sogar einer der Besten in der mehr als 30jährigen Dauertest-Historie von auto motor und sport. Die Liste der Mängel und Störungen liest sich so kurz und lapidar wie sonst nur bei japanischen Autos à la Toyota Corolla : Windgeräusche, schmierende Scheibenwischer, rubbelnde Bremsen und als einziger Defekt ein durchgebranntes Abblendlicht- Lämpchen.

Daß der Dauertestwagen kein glücklicher Einzelfall war, zeigen die Lesererfahrungen mit dem A4. Der nahezu einhellige Tenor: Spitzenqualität auf Mercedes – Niveau. Allerdings gab es auch einige A4-Besitzer, die Ärger mit der Elektrik (Fensterheber, Schiebedach) und den Türschlössern hatten.

Der auto motor und sport- A4 blieb davon verschont. Er spulte seine Kilometer mit der Zuverlässigkeit einer Schweizer Uhr ab, leistete sich keine Panne, keinen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt, keine Unregelmäßigkeit. Wegen seiner extrem hohen Verläßlichkeit war der A4 unter den Redaktionsmitgliedern ein gefragtes Langstreckenauto – quasi ein Rundum-sorglos-Paket für die Reise.

Das Wohlbehagen, das der A4 bei seinen Passagieren verbreitete, lag aber nicht allein an der Unanfälligkeit gegen mechanische Störungen. Auch die Solidität der vollverzinkten Karosserie, die hohe Qualitätsanmutung der im Innenraum verwendeten Materialien sowie das bis in den letzten Winkel nahezu mustergültige Finish wecken Vertrauen und das Gefühl, einen besonders hohen Gegenwert für das gezahlte Geld zu bekommen.

Allerdings hat diese Qualität ihren Preis, wenngleich – wie viele Leser anmerken – nicht so viele Sterntaler wie bei Mercedes dafür ausgegeben werden müssen. Doch 50 000 Mark wie beim Dauertestwagen inklusive einiger sinnvoller Extras wie Klimaautomatik, Skisack, Schiebedach und Sitzheizung sind schon eine stolze Summe für ein Auto, das sich angesichts der eingeschränkten Platzverhältnisse im Fond und des schlecht zugänglichen Kofferraums nur bedingt als Familien- Limousine eignet.

Und warum muß das Cockpit eines 50 000 Mark-Autos – sofern es nicht zusätzlich mit teuren Holzapplikationen ausstaffiert ist – so keimfrei und nüchtern wie ein frisch gewischter Linoleumboden aussehen? Etwas mehr Innenraum- Flair stünde dem äußerlich gelungenen A4 gut zu Gesicht.

Er – beziehungsweise seine Käufer – hätte auch einen besseren Motor verdient als den 1,8 Liter-Fünfventiler. Denn der ist die einzige echte Enttäuschung am A4, und mit diesem Urteil steht auto motor und sport nicht alleine da. Auch die Leserkritik ist scharf, obwohl man mit dem Motor durchaus über die Runden kommen kann. Doch mit Einführung der Fünfventiltechnik (drei für den Einlaß, zwei für den Auslaß) hat Audi bei den Kunden Erwartungen geweckt, die das Triebwerk nicht erfüllen kann. Mit fünf Ventilen pro Zylinder, wo andere gerade mal vier, drei oder gar nur zwei bieten, assoziiert man Spontanität im Antritt, Drehfreude und hohes Leistungsvermögen. Audi verspricht zudem niedrigeren Benzinverbrauch.

Die Realität sieht anders aus. Der Verbrauch (durchschnittlich zehn Liter pro 100 Kilometer im Dauertest) liegt ähnlich hoch wie bei vergleichbar motorisierten Konkurrenzmodellen. Und obwohl die reinen Fahrleistungen, die mit zunehmender Kilometerleistung besser wurden, keinen Anlaß zu Kritik geben, läßt der subjektive Eindruck keine Freude aufkommen. „Motor hat keinen Biß“, „wirkt zäh“, „nervt mit Brummgeräuschen“, „viel Lärm um nichts“ lauten die Eintragungen in die Bordkarten des Dauertestwagens – von Vorsprung durch Technik kann im Gegensatz zum bahnbrechenden TDI hier keine Rede sein. Woran es am meisten mangelt, ist das, was die Engländer response nennen: das unmittelbare Ansprechen auf den Tritt gegen das Gaspedal.

Beim A4 wird dieses unbefriedigende Ansprechverhalten noch durch ein schwergängiges Gaspedal mit langem Weg verstärkt. Auch die kurze Übersetzung ist zwiespältig: Sie verbessert zwar die Elastizität, läßt den Motor aber auf ebener Autobahn nah an den roten Bereich (6300/min) drehen, was mit einem unangenehm hohen Geräuschpegel verbunden ist. VW -Chef Piëch ließ den schlappen Fünfventiler für den Einsatz im Passat mit Schaltsaugrohr und Nockenwellenverstellung nachrüsten. Auch Audi mußte nacharbeiten: Bei 100 000 A4, die vor Januar 1996 produziert worden waren (darunter auch der Dauertestwagen), mußten im Rahmen des Kundendienstes vorsorglich die Ölpumpen getauscht werden. Der Grund: Ein bisweilen klemmender Steuerkolben im Deckel der Zahnradpumpe ließ den idealen Öldruck im Zylinderkopf (zwei bis vier bar) auf ein Vielfaches ansteigen, was Ventil- und Steuerkettenschäden zur Folge haben konnte.

Obwohl Audi nach eigenem Bekunden mit dem A4 eher auf BMW- als auf Mercedes-Kunden zielt, ähnelt das gesamte Fahrgefühl mehr der behäbigen C-Klasse als dem agilen Dreier. Dazu trägt die solide Karosserie ebenso bei wie der nur zögerlich beschleunigende Motor. Auch das Handling wirkt wegen der strammen Lenkung etwas schwerfällig.

Die Bremsen sprechen so spontan an, wie man sich das vom Motor wünschen würde – ihr giftiges Zupacken ist gewöhnungsbedürftig, aber an der Wirkung der Bremsanlage (vier Scheiben mit ABS) gibt es ebenso wenig auszusetzen wie an ihrer Standfestigkeit.

Das Fahrverhalten ist auch ohne Quattro-Antrieb über jeden Zweifel erhaben. Mit Winterreifen, von denen der Semperit Direction mit sehr guten Schnee- und Nässeeigenschaften besser zu gefallen wußte als der Pirelli Winter 190, erklomm der frontgetriebene A4 mühelos jede Steigung. Im Sommer rollte der Audi abwechslungsweise auf den sehr komfortablen Michelin Pilot HX und den etwas lauteren Goodyear Eagle NCT. Ein Leisetreter ist der A4 ohnehin nicht. Fahrwerks- und Poltergeräusche dringen ziemlich unverblümt zu den Passagieren durch und schmälern den ansonsten guten Federungs- und Sitzkomfort. Unverzichtbar für das Wohlbefinden an Bord ist eine Klimaanlage, weil sich der enge Innenraum bei Sonnenschein unerträglich aufheizt.

Was sonst noch auffiel: Die Karosserie ist wie die meisten modernen Windkanal-Kreationen sehr unübersichtlich, Türen und Schiebedach verursachten starke Windgeräusche, und das ab Werk gelieferte Cassetten- Radio (Typ Gamma) nervte im RDS-Betrieb beim Wechseln der Alternativ-Frequenzen mit kurzen, aber lästigen Empfangsunterbrechungen. Ansonsten überwog Freude über nicht meßbaren Ölverbrauch, geringen Reifen- und Bremsenverschleiß sowie niedrige Werkstattkosten von rund 170 Mark für eine kleine und 350 bis 500 Mark für eine große Inspektion – in dieser Beziehung ist Audi erfreulicherweise noch weit vom Mercedes- Niveau entfernt.

Allerdings auch in der Wertstabilität. Im Vergleich zum 1996 getesteten Mercedes C 180, der im gleichen Zeitraum nur 46 Prozent seines Neuwerts einbüßte, verlor der A4 nach Schätzungen der Experten (DAT, Dekra) 49 Prozent. Die Gebrauchtwagenkäufer wird es freuen, die Erstbesitzer weniger.

Abgastest: Der Audi A4 1.8 ist nach der seit 1996 für neue Modelle und seit 1. 1. 1997 für alle neuen Autos gültigen europäischen Abgasvorschrift 94/12/EG (= EU 2) typgeprüft, die als ähnlich streng gilt wie die US-Limits.

Autos mit höherer Laufleistung können sie oft nur mit Mühe oder gar nicht mehr einhalten. Für den Audi A4 gilt das nicht. Die obligatorische Abgasmessung am Ende des Dauertests auf dem Rollenprüfstand des TÜV Bayern in München ergab die folgenden Werte (Grenzwerte in Klammern): Kohlenmonoxid (CO): 0,91 (2,20) Gramm pro Kilometer, Summenwert aus Stickoxiden (NOX) und Kohlenwasserstoffen (HC): 0,39 (0,5) Gramm pro Kilometer. Der Audi bleibt also immer noch um über 20 Prozent unter den Limits, ein gutes Ergebnis.

Mängel im Überblick: Nach 75 000 Kilometern mußten die vorderen Bremsscheiben erneuert werden. Die Bremsbeläge waren geringem Verschleiß unterworfen – ein Wechsel genügte. Der Pollenfilter wurde im Rahmen der 60 000 Kilometer- Inspektion getauscht. Auch der Luftfilter mußte turnusgemäß nur einmal gewechselt werde. Nur Verschleißteile wie die Zündkerzen mußten beim A4 gewechselt werden.  

Meinen Audi A4 1.8 Automatik holte ich direkt in Ingolstadt ab. Vom ersten Kilometer stellte sich ein Genuß ein, der auch heute noch anhält, was ich als Vielfahrer mit Erfahrung auf fast allen bekannten Fabrikaten nicht für selbstverständlich halte. Der A4 setzt Maßstäbe in puncto Sicherheit, Komfort und Ergonomie in dieser Klasse. Sein Fahrverhalten ist in allen Situationen gutmütig. Auch die Verarbeitung ist super. Kleine Wermutstropfen sind der in manchen Drehzahlbereichen lustlose und brummige 1,8 Liter- Vierzylinder (was das hervorragend abgestimmte Automatikgetriebe allerdings einigermaßen wettmacht), der knappe Innenraum und der nicht ganz niedrige Verbrauch von durchschnittlich 9,5 bis zehn Liter pro 100 Kilometer.
Matthias Schneider, 73230 Kirchheim unter Teck
 
Keiner meiner bislang vier Audi hat bei mir zu so zwiespältigen Gefühlen geführt wie der A4. Das Fahrzeug ist perfekt verarbeitet, hat vor allem eine hervorragende Lackqualität. Das Fahrwerk ist gegenüber dem Audi 80 noch einmal verbessert. Die Bremsen sind allerdings eine Spur zu giftig. Als größten Fortschritt gegenüber dem Audi 80 habe ich bisher das Automatikgetriebe empfunden. Eine hervorragende Abstimmung der Schaltpunkte und weiche, kaum wahrnehmbare Schaltvorgänge zeichnen die Anlage aus. Andererseits ist es aber gerade diese Automatik, die mir bereits außerplanmäßige Werkstattaufenthalte eingetragen hat, da sie sich beharrlich weigert, auch in den beiden großen Fahrstufen zu schalten. Der 125 PS-Motor ist gegenüber der 115 PS-Maschine des Audi 80 besser in der Gasannahme und bietet mehr Reserven. Er nervt aber mit einem brummigen Geräusch. Die Windgeräusche geben einem dann den Rest. Die Karosserie ist ohnehin ein Armutszeugnis der Entwickler. Wie man den Rücksitzraum so sträflich vernachlässigen konnte, ist mir schleierhaft. Das Auto ist bestenfalls ein Dreisitzer, wenn – wie in meinem Fall – der Fahrer den gesamten Verstellbereich der Vordersitze braucht.
Volker Rosengärtner, 30453 Hannover

Mit dem im April 1995 erstzugelassenen Fahrzeug habe ich mittlerweile 43 000 Kilometer zurückgelegt und kann insgesamt eine positive Bilanz ziehen. Es bleiben jedoch einige Punkte, die einer Verbesserung bedürfen. Lästig sind die Windgeräusche, welche bei höheren Geschwindigkeiten das erträgliche Maß für ein Fahrzeug dieser Preisklasse übersteigen. Das Styling finde ich gelungen. Das Fahrverhalten ist überzeugend. Ich habe noch keinen agileren Fronttriebler gefahren. Als V6-verwöhnter Audi-Pilot ist die Bekanntschaft mit dem 1,8 Liter-Fünfventiler zwiespältig, der Aufpreis für den Turbo oder auch den 2.6 E wäre sicherlich gut angelegt gewesen. Trotzdem kann man mit dem Motor, welchem gutes Drehvermögen, aber nur mittelmäßiger Durchzug bescheinigt werden muß, gut leben. Nach Einbau einer Dämmatte (Serie beim TDI) ist das Geräuschniveau der Maschine jetzt ganz manierlich.
J. Mecklinger, 22045 Hamburg
 
Nach neun Jahren mit drei Dreier-BMW fiel meine Wahl, hauptsächlich wegen der Wintereigenschaften, auf einen Audi A4 1.8 T Quattro. Bis heute, nach zirka eineinhalb Jahren und 27 000 Kilometern, habe ich das nicht bereut. Der Audi A4 zeigte sich als rundum zuverlässiges, agiles und komfortables Reisefahrzeug. Störend sind die etwas hakeligen Schlösser und die starke elektrostatische Aufladung durch die Standardsitzbezüge, welche das Aussteigen (je nach Witterung) zu einer Tortur werden läßt. Zum Erneuern des defekten Kofferraumschlosses waren vier Werkstattaufenthalte notwendig. Eine Fehlkonstruktion stellt der Handbremshebel dar, weil für diesen eine Verkleidung fehlt, wenn sich beim Lösen der Bremse die Jacke des Fahrers zwischen Konsole und Hebel einklemmt.
Dieter Schweizer, 68309 Mannheim
 
Im September 1995 kaufte ich einen Audi A4 1.8 in Schwarzperleffekt. Mit diversen Extras hatte der Wagen einen Neupreis von 52 600 Mark. Jetzt, nach einem Tachostand von 33 000 Kilometern, blicke ich zurück auf 15 Werkstattaufenthalte: defekte Zentralverriegelung (dreimal), ein Kofferraum, der sich nicht öffnen läßt (viermal), Zugluft durch die Türen (allein viermal Austausch der Türgummis), eine Wegfahrsperre, die ihrem Namen alle Ehre machte (dreimal das Kabel zur Wegfahrsperre erneuert), eine Ultraschall-Alarmanlage, die erst nach einem Jahr funktionierte, sowie beschlagene Scheiben trotz Klimaautomatik, diverse Klappergeräusche, nicht justierbare Sitzlehnen, Fensterheber, die nicht immer schließen, Stromausfälle. Die Armauflagen sind jetzt bereits durchgescheuert, und der Lack hat helle Streifen, die nicht durch Politur in einer Fachwerkstatt zu entfernen sind.
Thomas Kern, 94060 Pocking
 
 Der von uns gefahrene Audi A4 1.8 wurde im Februar 1996 zugelassen und legte in dem darauffolgenden Jahr zirka 35 000 Kilometer zurück. Dabei konnten insbesondere die Karosserie und das Fahrwerk überzeugen. Im Vergleich zu vier vorher bewegten Opel Vectra 2.0i sind die hervorragende Verarbeitungsqualität und die souveränen Fahreigenschaften besonders positiv zu erwähnen. Die gefühlvolle Servolenkung vermittelt den Eindruck eines handlichen Automobils. Der hohe Grad der Verarbeitung spiegelt sich auch im Innenraum wider. Einschließlich der ausgezeichneten Sportsitze und der bedienungsfreundlichen Klimaautomatik herrscht auch hier eine Qualität vor, die in dieser Klasse früher nur von Mercedes zu wesentlich höheren Preisen erreicht wurde.
Lars Tröller, 57339 Erndtebrück

Seit dem 11. Juni 1996 bin ich Besitzer eines neuen Audi A4 1.8. Auf der positiven Seite stehen die hervorragende Verarbeitung, die gute Straßenlage sowie die guten Bremsen. Was mir nicht gefällt, ist die miserable Geräuschdämmung. Unter 3000 Umdrehungen brummt der Motor, und ab 5000 Umdrehungen beginnt er zu dröhnen. Da der Fünfventiler im unteren Drehzahlbereich nur wenig Durchzug bietet, muß der Motor ständig hochgedreht werden, um die gewünschte Leistung zu liefern. Zweites Ärgernis: der viel zu hohe Benzinverbrauch. Im Stadtverkehr schluckt der Audi A4 1.8 bis zu 13 Liter auf 100 Kilometer. Selbst bei sehr zurückhaltender Fahrweise und ausgeschalteter Klimaanlage liegt der Verbrauch bei zwölf Litern.
Jörg Vogel, 69214 Eppenheim
 
Mit meinem A4 hatte ich einige Qualitätsprobleme: Benzinuhr ungenau, elektrisches Schiebedach geht nach Belieben selbsttätig auf und zu (auch bei Regen), Zentralverriegelung defekt (nicht immer, aber immer öfter), elektrischer Fensterheber defekt, Beifahrertür läßt sich von innen nicht mehr öffnen. Für die angeführten Mängel war fast immer ein Tag Werkstattaufenthalt erforderlich. Zum Service: Für den routinemäßigen Pollenfilterwechsel war sechs Monate lang angeblich kein Ersatz lieferbar. Ich habe mich dann bis ins Zentralersatzteillager durchgefragt und erhielt die Antwort, es seien 12 000 Filter auf Lager. Mit dieser Info erhielt ich bei meiner zwölften Reklamation einen Werkstatt-Termin für den darauffolgenden Tag.
Thomas Grabis, 71296 Heimsheim
 
 Der A4 1.8 ist komfortabel, zuverlässig und sportlich. Bis auf ein paar Kleinigkeiten habe ich an ihm nur einen gravierenden Punkt auszusetzen: Trotz „Vorsprung durch Technik“ hat der A4 einen Riesendurst.
Kurt Pamminger, 71206 Leonberg
 
Ich habe mit dem A4 1.8 bislang 54 000 Kilometer zurückgelegt. An Mängeln mußte die Werkstatt folgendes beheben: Knarrgeräusche in der Klimaanlage beim Einschalten des Klimakompressors, einen defekten elektrischen Fensterheber in der Fahrertür und ein hartnäckig quietschendes Kupplungspedal. Außerdem treten bei höherer Geschwindigkeit starke Windgeräusche auf. Dennoch bin ich insgesamt mit dem Fahrzeug ganz zufrieden. Die Verabeitung ist hervorragend, die Fahreigenschaften sind gut, die Beschleunigung im unteren Drehzahlbereich könnte etwas besser sein. Wegen der knappen Beinfreiheit auf den Rücksitzen ist der A4 kein optimales Familienauto – aber wenigstens der Kofferraum ist schön groß.
Reinhard Rothe, 09232 Hartmannsdorf 

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Technische Daten
Audi A4 1.8
Grundpreis 21.832 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4479 x 1733 x 1415 mm
KofferraumvolumenVDA 440 bis 720 l
Hubraum / Motor 1781 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 92 kW / 125 PS bei 5800 U/min
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h
Verbrauch 8,5 l/100 km
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