BMW 320d, Jaguar X-Type 2.0d, Mazda 6 2.0 CD

Foto: Reinhard Schmid 4 Bilder

Ohne Diesel kein Erfolg – das musste inzwischen auch Jaguar erkennen: Auftritt des Jaguar X-Type 2.0d im Vergleich mit BMW 320 d und Mazda 6 2.0 MZR-CD.

Nichts ist unmöglich: Vor drei, vier Jahren noch war der Gedanke an einen Jaguar mit Frontantrieb und Vierzylinder-Diesel so abwegig wie die Queen beim Shopping im Supermarkt. Nun kann man ihn kaufen.

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Vergleichstest BMW 320 d, Mazda 6 2.0 MZR-CD, Jaguar X-Type 2.0d
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Mit dem neuen X-Type 2.0 Diesel folgt die britische Premiummarke einem Trend, dessen Schubkraft traditionelle Tabus überwindet: Ohne Diesel kein Markterfolg, da ist der bislang ausschließlich als Benziner verkaufte X-Type das beste Beispiel. Jetzt hilft Ford der Konzerntochter aus der Verlegenheit. Im ersten Diesel-Jaguar nagelt der Motor des Mondeo TDCi – bei objektiver Betrachtung eine lässliche Sünde. Immerhin entspricht das Triebwerk dem Stand der Technik.

Andererseits konkurriert der X-Type Diesel auf hohem Niveau. Das Auto, das in diesem Marktsegment die Maßstäbe setzt, heißt BMW 320 d und ist die verkaufsstärkste Variante in der Dreier-Reihe. Dagegen wirkt das Jaguar-Angebot, zumindest was die PS-Zahl angeht, auf Anhieb bescheiden: Statt 150 stehen beim X-Type nur 130 PS zur Verfügung. Beim Drehmoment herrscht Gleichstand: 330 Nm.

Aber nicht nur in den traditionellen Premiumsphären wird der Jaguar punkten müssen. Konkurrenz droht auch aus dem eigenen Lager: Mazda, ebenfalls Mitglied der Ford-Familie, erfreut sich in Deutschland im Gegensatz zum britischen Verwandten zweistelliger Zuwächse. Zugleich schickt sich der japanische Ableger an, in Form und Anspruch die Brot-und-Butter-Ecke zu verlassen. Bislang bestes Beispiel ist der Mazda 6, dessen Dieselversion 2.0 MZR-CD mit 136 PS (310 Nm) in diesem Vergleich den Part der Alternative für preisbewusste Käufer übernimmt.

24 400 Euro kostet das schmucke Gefährt in der Exclusive-Ausführung (unter anderem mit Tempomat und Radio). Jaguar und BMW verlangen deutlich mehr: Der X-Type, für Testzwecke zunächst nur in der Sport-Version zu haben, kommt auf 32 000 Euro (Basisversion 28 500 Euro), während für einen 320 d mit dem Exclusive-Paket 31 400 Euro fällig sind.

Fazit

1. Mazda 6 2.0 MZR-CD Exclusive
462 Punkte

Am Preis gemessen ein gutes Angebot: Der Mazda bietet viel Platz und Komfort. Für das Premiumlabel mangelt es aber noch an Feinschliff. Nachteil: der laute Motor.

2. BMW 320 d
507 Punkte

Ein Auto fast ohne Schwächen: kraftvoller, sparsamer Motor, sehr gutes Fahrwerk, genügend Platz. BMW-Käufer brauchen aber leichtes Gepäck und eine dicke Brieftasche.

3. Jaguar X-Type
463 Punkte

Die exklusivere Alternative. Angenehm der kultivierte Motor, aber es fehlt der sechste Gang. Wenig erfreulich: der reduzierte Federungskomfort der teueren Sportversion.

Übersicht:
Technische Daten
Jaguar X-Type 2.0 Diesel Sport BMW 320d Exclusive Mazda 6 2.0 MZR-CD Exclusive
Grundpreis 32.140 € 31.400 € 24.800 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4672 x 1789 x 1430 mm 4471 x 1739 x 1415 mm 4680 x 1780 x 1435 mm
KofferraumvolumenVDA 452 l 440 l 500 l
Hubraum / Motor 1998 cm³ / 4-Zylinder 1995 cm³ / 4-Zylinder 1998 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 96 kW / 130 PS bei 3800 U/min 110 kW / 150 PS bei 4000 U/min 100 kW / 136 PS bei 3500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 201 km/h 221 km/h 200 km/h
0-100 km/h 10,7 s 9,2 s 11,1 s
Verbrauch 5,6 l/100 km 5,8 l/100 km 6,5 l/100 km
Testverbrauch 10,2 l/100 km 8,2 l/100 km 9,7 l/100 km
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