Carlsson CM32 K im Test

Sinn oder Unsinn?

Mit Hilfe eines Kompressors steigert Carlsson die Leistung des Mercedes CLK 320 von 218 auf 300 PS und das Drehmoment von 310 auf 400 Nm. Der Name des 265 km/h schnellen Coupés: CM32 K.

Sinn oder Unsinn manchen Motortunings erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Einen CLK 320 per Kompressor auf Trab zu bringen, damit er so viel leistet wie ein CLK 500 und auch so viel kostet – was soll das?

Tuner Carlsson hat mit seinem Angebot CLK 320-Kunden im Visier, denen die serienmäßigen 218 PS mit der Zeit zu schwach erscheinen und die auch bei der Höchstgeschwindigkeit aufrüsten wollen.

Ein in Wankel-Lizenz gefertigter Kompressor puscht die Leistung auf 300 PS sowie das Drehmoment auf 400 Nm. Im Paketpreis von 12.982 Euro sind weiterhin eine wohlklingende Auspuffanlage sowie die Aufhebung der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung enthalten.

Wenn dem Serienfahrzeug auf der Autobahn die Luft ausgeht, schwingt sich der Carlsson munter weiter auf bis zu 265 km/h. Dank des hinzugewonnenen Schmackes schiebt der CM32 K unaufdringlich und doch nachdrücklich an.

Weil die Auspuffanlage bei niedrigen Drehzahlen nur sonor brummelt und erst unter Volllast gepresst faucht, bleibt der Charakter des angenehmen Reisewagens erhalten. Einzig das Sportfahrwerk trübt den Komfort etwas. Steckt es Bodenwellen noch gesittet weg, so ist das Ansprechverhalten bei Querfugen und groben Unebenheiten sportlich hart. Dazu tragen die 18-Zoll-Aluräder bei, deren Niederquerschnittreifen kaum Dämpfung übernehmen.

Andererseits erhöhen die breiten Räder die Lenkpräzision gegenüber dem Serien-CLK, und die härteren Federn reduzieren die Seitenneigung, was das Coupé handlicher macht.

Wer seinen Wagen allerdings ausschließlich tiefer legen will, sollte zum demnächst erscheinenden Komfort-Fahrwerk des Tuners greifen. Es verspricht sportliche Optik ohne Härte – und passt damit besser zu einem Mercedes.

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