6/2020, Cupra Formentor Sitzprobe Cupra
6/2020, Cupra Formentor Sitzprobe
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6/2020, Cupra Formentor Sitzprobe 15 Bilder

Cupra Formentor (2020)

Der Formentor startet unter 44.000 Euro

Der neue Cupra Formentor ist jetzt bestellbar. Das SUV-Coupé mit 310 PS und Allradantrieb kostet knapp unter 44.000 Euro. 2021 startet der Plugin-Hybrid mit 245 PS Systemleistung.

Das erste eigenständige Modell der Seat-Tochtermarke Cupra ist jetzt bestellbar. Der Cupra Formentor kostet ab 43.953,28 Euro. Damit ist das SUV-Coupé, das wie der aktuelle Seat bzw. Cupra Leon auf dem MQB-Evo aufbaut, etwas günstiger als der Cupra Ateca. Er kostet aktuell ab 44.381,18 Euro.

Der Cupra Formentor nutzt den "Modularen Infotainment-Baukasten" der dritten Generation, bekommt als erstes Konzernmodell aber ein auf 12 Zoll Diagonale vergrößertes Display. Es ist ebenso serienmäßig wie Navigation und digitale Instrumente hinter dem Lenkrad. Auch das "Fahrassistenzpaket XL" und eine Dreizonen-Klimaautomatik fahren ohne Aufpreis mit.

310 PS und Allradantrieb

Zum Marktstart ist der Cupra Formentor ausschließlich als Benziner mit Allradantrieb und 310 PS starkem TSI lieferbar. In der Leistung übertrifft er den Cupra Ateca somit um 10 Pferdestärken. Der angekündigte Plugin-Hybrid mit 245 PS Systemleistung folgt später, außerdem sind weitere Motorversionen geplant.

Weiß ist die einzige Serienfarbe, gegen Aufpreis gibt es zwei Grautöne und eine Mattlackierung in "Petrol Blau". Diesen Farbton tragen auch die optionalen Lederbezüge für den Innenraum, der ansonsten in schwarzen Stoff gekleidet ist. Eine Brembo-Bremsanlage an der Vorderachse kostet 2.261,51 Euro Aufpreis. Auch hier wahrt der Formentor einen Abstand zum Ateca. Dort kosten die optionalen Stopper 2.680,67 Euro. Die ersten Exemplare des Cupra Formentor sollen noch im Herbst 2020 an Händler und Kunden ausgeliefert werden.

Der Formentor im ersten Check

Rückblick: Auf dem Genfer Autosalon 2018 wurde mit dem Cupra Ateca das erste Modell mit dem kupferfarbenen Logo präsentiert, nur ein Jahr später stand die Studie Formentor im Rampenlicht. Sie war der Vorbote für den ersten Cupra, der kein direktes Vorbild im Seat-Programm hat.

Die Messe am Genfer See fiel 2020 bekanntermaßen aus, somit gab es keine Bühne für die Serienversion des Cupra Formentor. Denn nur ein weiteres Jahr später war klar, dass das Concept Car aus dem Jahr 2019 fast unverändert auf den Markt kommt. Im Herbst 2020 wird es soweit sein, vorher trafen wir den Formentor zur ersten Sitzprobe.

Das SUV-Coupé basiert auf dem MQB Evo, trägt also das gleiche technische Rüstzeug wie VW Golf 8, Audi A3 Sportback und der Seat Leon. Von ihm übernimmt der Formentor auch den auf 2,69 Meter gestreckten Radstand.

Das Resultat ist ein üppiges Raumangebot, auch für die Passagiere im Fond. Sie freuen sich über einen großen Abstand der Knie zu den Vordersitzen. Trotz der abfallenden Dachlinie und dem im Ausstellungsfahrzeug eingebauten Panorama-Glasdach passt die Kopffreiheit auch für große Mitfahrer.

Offiziell ist der Cupra Formentor ein Fünfsitzer. Der Mittelplatz dürfte aber nur für kurze Strecken taugen. Die Sitzfläche ist nicht ausgeformt wie die beiden äußeren Plätze, zudem müssen sich die Beine um den Mitteltunnel sortieren. Weiter hinten stehen 450 Liter Kofferraum zur Verfügung. Das Ladeabteil ist etwas kleiner als das des Ateca, lässt sich hier wie da mit der im Verhältnis 40:60 klappbaren Lehne der Rücksitzbank aber erweitern.

Größeres Infotainment-Display

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Cupra
Der Touchscreen im Cockpit wächst auf 12 Zoll.

Fahrer und Beifahrer finden viel Seitenhalt in den Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen. Das Cockpit ist aus dem Leon bekannt, aber in Details aufgewertet. Die Oberfläche des Armaturenbretts ziert eine Kontrastnaht im markentypischen Kupferton. Auch der von zehn auf 12 Zoll vergrößerte Touchscreen des Infotainmentsystems fällt sofort ins Auge.

Mit einer eSIM ist auch der Cupra Formentor stets online und nutzt Echtzeit-Verkehrsdaten für die Routenführung. Über eine Taste im Lenkrad lässt sich, sofern das größte Fahrassistenzpaket konfiguriert wurde, eine umfassende Fahrassistenz mit adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage und Spurmittenführung aktivieren.

Digitale Instrumente werden Teil der Serienausstattung sein, auch hier gibt es eine Cupra-Spezialität. Im Display zeigt sich ein großer, mittiger Drehzahlmesser als dominantes Rundinstrument. Größer, aber auch rund, sind die 19-Zoll-Leichtmetellfelgen. Hinter ihnen blitzen kupferfarbene Sättel der Brembo-Bremsanlage durch.

Topmodell mit 310 PS und Allradantrieb

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Topmodell wird der 2.0 TSI mit 310 PS, 7-Gang-DSG und Allradantrieb.

Unter der Motorhaube wird es vorerst zwei Optionen geben. Bereits mit der Studie im Jahr 2019 angekündigt wurde der Formentor als Plugin-Hybrid. Bei ihm sorgen ein 1.4 TSI-Motor und eine E-Maschine mit 85 kW für eine Systemleistung von 245 PS. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ist serienmäßig, der Antrieb erfolgt beim Formentor e-Hybrid über die Vorderräder.

Topmodell wird der Cupra Formentor 2.0 TSI mit dem bekannten EA888-Vierzylinder des Konzerns. Er leistet hier 310 PS und liegt damit auf dem Niveau des neuen Cupra Leon Sportstourer. Allradantrieb ist serienmäßig, außerdem ein DSG mit sieben Vorwärtsgängen.

Fazit

Der neue Cupra Formentor ist jetzt bestellbar. Mit einem Preis von knapp unter 44.000 Euro ist er auch im markeninternen Vergleich mit dem Cupra Ateca überraschend fair kalkuliert. Im Herbst beginnt die Auslieferung, der PHEV folgt 2021.

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