Gebrauchtwagen Peugeot 307 im Mängelreport

Peugeot 307 - der Kompakte mit Van-Feeling

Peugeot-307 SW Foto: Peugeot/auto motor und sport 15 Bilder

Mit dem 307 wollte Peugeot ab 2001 eine ganz große Nummer anbieten. Zumindest was das Raumangebot angeht, gelang das auch. Im Vergleich zu seinem knapp geschnittenen Vorgänger, dem 306, bietet der auf 4,20 Meter gewachsene Kompakte ein erheblich besseres Platzangebot und ein Raumgefühl, das beinahe einem Van gleichkommt.

Das liegt vor allem an der Karosserielinie, die mit der flachen, schlecht einsehbaren Motorhaube das für Minivans typische One-Box-Design nachahmt. So bietet schon das Fließheck ein stattliches Raumangebot für Passagiere, aber nur 341 bis 1.328 Liter Kofferraumvolumen. Mit 503 bis 1.675 Liter packt der Kombi viel mehr weg. Ihn gibt es in zwei Varianten: den einfacheren Break mit fünf Sitzplätzen und den variableren und luxuriöseren SW mit sieben Sitzen.

Sowohl die drei in der zweiten Reihe als auch die beiden in der dritten lassen sich separat umklappen und herausnehmen. Außerdem hat der SW ein Panoramaglasdach und stellt so die begehrteste Peugeot 307-Variante dar. Für rund 9.000 Euro finden sich SW mit rund 80.000 Kilometer und dem durchzugsstarken, sparsamen Zweiliter-Diesel. Für etwa 1.500 Euro weniger gibt es in der Laufleistung vergleichbare Break mit dem ebenfalls serienmäßig partikelgefilterten 1,6-Liter-Diesel. Die Break-Benziner kosten ab 6.500 Euro.

Nochmals 2.000 Euro darunter startet das 307-Angebot - mit zweitürigen Limousinen, angetrieben vom 75 PS starken 1,4-Liter-Benziner. Für den Viertürer müssen 300 Euro mehr investiert werden, für den deutlich temperamentvolleren 109-PS-Benziner samt besserer Ausstattung 1.000 Euro extra.

Interessenten sollten grundsätzlich auf Öl- und Kühlwasserverlust bei den Motoren achten, bei den Dieseln können zudem die Getriebe für Ärger sorgen, und vor allem bei den Kombi-Modellen sind oft die unterdimensionierten Stoßdämpfer verschlissen. Allen Peugeot 307 gemein sind die wenig ambitionierte Verarbeitungsqualität und die nicht gerade hochwertige Auswahl an Innenraum-Materialien. Beides verbesserte sich in den letzten beiden Baujahren deutlich.

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