Gebrauchtwagen Renault Laguna im Mängelreport

Renault Laguna - der Mittelklasse-Franzose

Renault Laguna Foto: Renault/ auto motor und sport 22 Bilder

Wer einen gebrauchten Renault Laguna kauft, muss sich auf Probleme einstellen. Selbst Modelle mit Laufleistungen unter 50.000 Kilometer fallen durch mehr Mängel als der Durchschnitt auf.

Wer einen soliden Renault Laguna sucht, macht um ältere Modelle besser einen Bogen. Manches gelingt erst beim dritten Versuch. Beispiel Renault Laguna. Erst die im Herbst 2007 eingeführte dritte Generation bietet einen überzeugenden Qualitätseindruck. Beim Vorgänger (ab 2001) waren laut Dekra-Mängelreport noch ausgeschlagene Trag- und Führungsgelenke, verschlissene Bremsscheiben sowie umfangreiche Elektronikprobleme an der Tagesordnung.

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Besonders die Elektronik sorgte mit ihren Macken für Verdruss beim Fahrer: So verweigert das Keyless-Go-System trotz Chipkarte gern den Zugang. Auch im auto motor und sport-Dauertest (Heft 25/2003) nervte der Renault Laguna mit Pannen.

Das größte Angebot findet man bei der Kombi-Version Grandtour

Immerhin reagierten die Franzosen schon während der Bauzeit des Laguna II: Modelle ab dem Facelift 2005 erweisen sich im Vergleich zu älteren Exemplaren als weniger problemanfällig. Wer einen zuverlässigen Laguna sucht, sollte folglich die letzten Baujahre der zweiten Generation bevorzugen. Rund zwei Drittel des Angebots entfallen auf die Kombi-Version Grandtour. Dank serienmäßigem Partikelfilter sind Modelle mit dem beliebten 1,9-Liter-Diesel (110 beziehungsweise 130 PS) seit 2005 fit für die grüne Umweltplakette. Frühe Facelift-Exemplare mit rund 80.000 Kilometer Laufleistung findet man ab rund 9.000 Euro.

Benziner sind weniger gefragt, hauptsächlich findet man die Zweiliter-Variante

Benziner sind weniger gefragt, das Angebot besteht überwiegend aus der Zweiliter-Variante (135 PS). Soll es der Nachfolger mit Zweiliter-Diesel (150 PS) sein, muss man mindestens 14.000 Euro einkalkulieren. Gut zwei Jahre nach der Einführung der dritten Generation kommen bisher nur vereinzelt Leasingrückläufer als Nachschub auf den Gebrauchtmarkt. Neben der besseren Verarbeitungsqualität spricht für das aktuelle Modell, dass die Diesel-Triebwerke statt eines Zahnriemens über eine Steuerkette verfügen. Somit entfällt der etwa 550 Euro teure Tausch nach fünf Jahren beziehungsweise 120.000 Kilometern.Auch hier sind Benziner eine Randerscheinung. Das Angebot besteht vor allem aus den Zweiliter-Turbomodellen mit 170 PS. 

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