Audi TT 2.0 TDI, Coupé, Roadster, Vergleich Hans-Dieter Seufert
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Karosseriekonzepte im Vergleich: Audi TT

Was spricht gegen den Audi TT Roadster?

Der Roadster lässt die Sonne rein, ins Coupé passen dafür zwei Passagiere mehr. Ansonsten halten sich die Vorteile der geschlossenen Variante jedoch in Grenzen.

Beim TT liegen die Vorteile des Coupés auf der Hand: Im Gegensatz zum Roadster nimmt es zwei Passagiere mehr mit - vorausgesetzt, sie sind nicht über 1,60 Meter groß und die Mitfahrer vorn schieben ihren Sitz so weit wie möglich vor. Zudem profitiert die Übersichtlichkeit von der größeren Glasfläche. Der Kofferraum des Blechdach-TT lässt sich über eine praktische Heckklappe beladen und durch Umklappen der Fondlehnen vergrößern. Das Standardvolumen fällt im Roadster aber nur 25 Liter kleiner aus, zudem macht ihn eine Durchlade ebenfalls wintersporttauglich.

Audi TT Roadster ohne fahrdynamischen Nachteile

Noch mehr beeindruckt der offene TT jedoch mit seiner verwindungssteifen Karosserie. Selbst auf den härtesten Rüttelpisten des Bosch-Prüfzentrums in Boxberg ließ sie sich nicht zum Zittern, Knarzen oder Klappern anregen. Bei Tempo 80 und 100 ist der Stoffmützen-Sportler sogar etwas leiser, erst bei hohem Tempo vermag das Coupé mit etwas geringeren Windgeräuschen zu kontern. Die zusätzlichen Versteifungen bescheren dem Roadster rund 73 Extra-Kilo, die sich allenfalls messtechnisch bemerkbar machen: Beim Sprint auf Tempo 100 fehlen ganze 0,3 Sekunden.

Was ebenfalls auffällt: Trotz identischer Bereifung (19 Zoll) federt das Cabrio auf kurzen Querrippen etwas sensibler an als das straffere Coupé, ohne bei der Fahrdynamik abzufallen: So wedelt der offene TT im 18-Meter-Slalom 0,2 km/h langsamer um die Pylonen, beim doppelten Spurwechsel dagegen 0,5 km/h schneller. Daher bedarf es eines sensiblen Popometers, um festzustellen, dass das Coupé minimal direkter einlenkt und etwas präziser dem Kurvenverlauf folgt.

Soliditätskönig Audi TT Roadster

Und wie sieht es bei den Kosten aus? Im Unterhalt liegen die beiden TT nahezu auf gleichem Niveau: Typklasse 15 bzw. 23 (Haftpflicht und Vollkasko) bedeuten identische Versicherungskosten, beim Verbrauch liegt das Coupé auf 100.000 Kilometer gerade einmal 300 Euro günstiger. Den Oben-ohne-Luxus lässt sich Audi mit 2.800 Euro extra bezahlen, die sich beim Wiederverkauf zum Teil wieder reinholen lassen. So liegen drei Jahre alte Roadster gebraucht rund 1.500 bis 2.000 Euro über dem Coupé.

Wer auf die beiden Notsitze und die praktische Heckklappe verzichten kann, erkauft sich den Offen-Fahrspaß beim verwindungssteifen, leisen und agilen Roadster nahezu ohne sonstige Nachteile. In Anbetracht des höheren Wiederverkaufswertes bewegt sich der Cabrio-Aufpreis mit 2.800 Euro im Rahmen.

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