Kindersitze im Crashtest

Jeder zweite Kindersitz fällt durch

Kindersitzcrashtest auto motor und sport Foto: Reinhard Schmid 18 Bilder

Das schlechteste Testergebnis seit 18 Jahren erreichten Kindersitze im aktuellen Test von TÜV Süd und auto motor und sport. Drei Sitze brachen beim Crashtest sogar, ein Sitz löste sich zum Teil von der Isofix-Verbindung und schleuderte auf der Rückbank hin und her.

Die Hälfte der zehn gängigen Markensitze zu Preisen von bis zu 360 Euro wurden als nicht empfehlenswert abgewertet. „Ein derart dramatisches Ergebnis haben wir nach den guten Ergebnissen der Vorjahre nicht erwartet“, so Test-Redakteur Christian Bangemann. „Wir haben im ams-Test schon 150 Kindersitze getestet, aber so schlecht war das Resultat noch nie.“

Auch teure Kindersitze waren Crashtest nicht gewachsen

Das Testergebnis ist um so ärgerlicher, als dass auch teure Markensitze dem Crashtest nicht gewachsen waren. So brachen die Rückenlehnen und Sitzkonstruktionen des Storchenmühle My Seat CL (100 Euro), des Chicco Key 1 (229 Euro) und des Concorde Transformer (260 Euro). Beim Recaro Polaric (299 Euro) öffnete sich eine der beiden Isofix-Befestigungen, der Sitz rotierte unkontrolliert um die verbliebene Befestigung. Nicht empfehlenswert auch der Storchenmühle Twin One (220 Euro). Bei ihm ist die Belastung auf den Kinder-Hals zu hoch.

Empfehlenswert: Besafe Izi Combi X2 und Maxi Cosi Tobi für Kinder bis 3 Jahre

Empfehlenswert bei den Sitzen für Kinder bis drei Jahre sind der Besafe Izi Combi X2 (359 Euro), der allerdings sehr schwer einzubauen ist, und der Maxi Cosi Tobi (300 Euro). Bedingt empfehlenswert ist in diesem Segment der preisgünstige Römer Eclipse (150 Euro).

Bei Sitzen für Kinder bis 36 Kilogramm überzeugten nur der Cybex Solution X-fix (150 Euro) und der Kiddy Discovery pro (170 Euro). Beide Sitze zeichnen sich nicht nur durch gute Testergebnisse, sondern auch durch günstige Preise und leichte Handhabung aus.

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