Mastertest

Elf Mittelklässler im Vergleich

Foto: Hans-Dieter Seufert 61 Bilder

Wenn sich 18 europäische Partnerzeitschriften zum Mastertest treffen, geht es um Fahrsicherheit. Alfa Romeo 159, Audi A4, BMW 3er, Ford Mondeo, Honda Accord, Mercedes C-Klasse, Opel Vectra, Peugeot 407, Saab 9-3, Toyota Avensis und VW Passat im Vergleich.

Der dritte Master-Test verspricht Spannung pur. Elf Modelle der Mittelklasse, darunter Newcomer wie der Alfa Romeo 159 oder der VW Passat, wurden gemeinsam von 18 europäischen Automobilzeitschriften getestet. Dabei musste die Testflotte ein umfangreiches Programm absolvieren. Nach ausgiebigen Vergleichsfahrten in Südfrankreich, Handlingversuchen in Spanien und dem Messprogramm im Contidrom bei Hannover kamen über 5000 Kilometer zusammen. Bei den aufwendigen Fahrdynamik-Programmen des Master-Tests steht die aktive Sicherheit im Vordergrund. Dazu gehört natürlich auch die Bewertung des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP. Erfreulicherweise gibt es in Deutschland bei Neuwagen mittlerweile bereits eine Ausstattungsquote von 70 Prozent. Alle hier getesteten Modelle haben bei uns ESP serienmäßig. Leider gilt das aber nicht für alle europäischen Länder. Den Mondeo beispielsweise rüstet Ford in acht europäischen Märkten nur gegen einen saftigen Aufpreis mit ESP aus. ESP, dies haben diverse Studien längst nachhaltig bewiesen, hilft, Unfälle zu vermeiden. Wenn die Europäische Kommission ihr Ziel erreichen will, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 zu halbieren, dann dürfen Sicherheits-Features wie ESP kein nationales Einzelthema mehr sein.

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Vergleichstest Alfa Romeo 159, Audi A4, BMW 3er, Ford Mondeo, Honda Accord, Mercedes C-Klasse, Opel Vectra, Peugeot 407, Saab 9-3, Toyota Avensis, VW Passat
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Zum dritten Mal hat auto motor und sport mit seinen 17 europäischen Partnerzeitschriften einen Master- Test durchgeführt. Nach der Kompaktklasse rund um den VW Golf und den kleinen Einstiegsvans um Mercedes A-Klasse und Opel Meriva ist dieses Mal die nahezu komplett runderneuerte Mittelklasse dran. Dabei ergeben sich mittlerweile auch interessante Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen. Wer gedacht hätte, dass kleinere Autos übersichtlicher sind, irrt: Der vom TÜV Süddeutschland durchgeführte Rundumsichttest ergab, dass die Mittelklasselimousinen mit ihrem Dreibox-Design besonders beim Sichtfeld nach vorne gegenüber den Vans enorme Vorteile haben. Sie verdecken generell ein bis zwei Meter weniger Sicht nach vorne. Kinder, die vor dem Auto spielen, sind hier also besser zu sehen, was den Konstrukteuren von One- Box-Autos nachhaltig zu denken geben sollte.

Weniger überraschend ist die Erkenntnis, dass die Sicherheitsausstattung bei Alfa 159 bis VW Passat im europäischen Vergleich von Russland bis Portugal sehr einheitlich ausfällt. Ausrutscher erlaubt sich hier besonders der Ford Mondeo, bei dem das in Notfällen unverzichtbare elektronische Stabilitätssystem ESP im größten Teil der Märkte noch Aufpreis kostet: In Spanien, England, Ungarn, Polen, der Slowakei, Tschechien, Italien und Rumänien wird man hier mit bis zu 770 Euro Aufpreis zur Kasse gebeten, während der Volumenhersteller sich um die Fahrkünste der deutschen Autofahrer mehr zu sorgen scheint – hier gibt es den Rettungsanker genauso serienmäßig wie in Portugal, Schweden, Norwegen, Frankreich und der Schweiz. Das Preisniveau der hier zum Test angetretenen Vierzylinder- Diesel zwischen 136 (Peugeot 407) und 177 PS (Toyota Avensis) ist im europäischen Vergleich extrem unterschiedlich, was nicht zuletzt auf das Konto der höchst differenten Besteuerung geht. Ein BMW 320d kostet in Deutschland 30 700 Euro, in Norwegen satte 49 010 Euro. Bildet man den Durchschnitt über alle Länder, so ist der Peugeot 407 HDi FAP 135 mit 27 879 Euro das günstigste Modell und der Mercedes C 220 CDI mit 38 358 Euro mit Abstand das teuerste Auto. Überraschend günstig sind Opel Vectra 1.9 CDTi (29 458 Euro) und VW Passat (28 420 Euro), überraschend teuer im europäischen Mittel ist der Toyota Avensis 2.2 D-CAT (34 563 Euro).

Alfa Romeo 159 1.9 JTDM Der italienische Beitrag zum Master-Test ist auf den abgesperrten Teststrecken im Contidrom nahe Hannover und im spanischen Can Padró bei Barcelona ein fahrdynamisches Wunder. Seien es Slalom, Wedeln, Elchtest, doppelter Spurwechsel bei Nässe, Kreisbahn oder Nasshandling: Der Fronttriebler rangiert in all diesen Kategorien auf Rang eins und überzeugt auch mit hervorragenden Bremsen (Rang zwei). Doch abgesehen davon zeigt dieses Auto Schwächen. Bei Komfort, Karosserie und Motor reicht es nur für die hintersten Plätze. Wer mit dem zweifellos schönsten Auto in diesem Test auf kurvenreichen Strecken unterwegs ist, versteht auch, warum: Die Vorderachse stuckert, die Lenkung stößt, die 17-Zoll-Räder sorgen für wummernde Abrollgeräusche, und dem Motor fehlt es ebenso an Laufkultur wie an Durchzugskraft speziell in den oberen Gängen. Trotz Sprit sparender, langer Übersetzung ist der Verbrauch zudem mit 8,5 Liter pro 100 Kilometer mit der höchste im getesteten Feld. Diese Schwächen werfen den Alfa trotz eines überragenden Sieges in der Fahrsicherheit auf Rang acht zurück. Nachholbedarf gibt es auch bei der Bediensicherheit.

Audi A4 2.0 TDI Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der handliche Audi bei der Fahrsicherheit Punkte gegenüber seinen Premiumkonkurrenten BMW und Mercedes lassen muss? Das Fahrverhalten des A4 ist für einen Fronttriebler überhaupt nicht untersteuernd, zeigt aber bei extremen Ausweichmanövern harte ESP-Regeleingriffe, um das ausbrechende Heck zu beruhigen. Im Gegensatz zum Alfa benötigt er hier auch unbedingt das elektronische System, um das Fahrwerk wieder zu stabilisieren, wobei dabei auch viel Lenkarbeit notwendig ist. Auf kurvenreichen Strecken überzeugt er dann aber mit viel Agilität und zeigt für einen Fronttriebler auch ganz wenig Antriebseinflüsse in der präzisen Lenkung. Zu seinen absoluten Stärken zählen die gute Anmutungsqualität, die sehr leichte Bedienung, der hohe Federungskomfort und die bequemen Sitze. Seine Stärken als Reiselimousine unterstreicht auch der sparsame und sehr elastische Dieselmotor. Das Raumangebot rangiert auf dem Niveau eines BMW Dreier. Rücksitzpassagiere müssen sich also auf eine etwas eingeschränkte Kopffreiheit einstellen, wobei die kleinen Kopfstützen hier eher Nackenrollen gleichen. Viel besser ist dieser Schutz dagegen für die Frontpassagiere konstruiert.

BMW 320d Aus Sicht der europäischen Master-Test-Gruppe ist der neue Dreier der beste Mittelklasse-BMW aller Zeiten. Die Entwickler mag es vielleicht schmerzen, dass es im Kapitel Fahrdynamik nicht für einen Sieg über den Alfa gereicht hat – aber trotzdem stellt keine Limousine in diesem Feld ein so rundum gelungenes Paket dar. Beim Nasshandling setzt er Maßstäbe mit vollkommen neutralem Fahrverhalten. Ein hohes Maß an Fahrspaß kombiniert der Dreier mit gutem Komfort, der nur unter voller Zuladung noch etwas besser sein könnte. Bestnoten gibt es für die präzise und gute Rückmeldung gebende Lenkung. Auch hier greift ESP bei den Fahrmanövern sehr spürbar ein, aber längst nicht so hart wie beim Audi A4. Der in diesem Vergleich schmal geschnittene Innenraum führt zu deutlichem Punktabzug im Karosseriekapitel, die Bedienung über das i-Drive- System wird von allen europäischen Partnern nach wie vor als zu kompliziert empfunden. Dafür überzeugt der Vierzylinder-Dieselmotor mit der besten Beschleunigung von null auf 100 km/h, die Elastizität ist aber nur mittelmäßig.

Ford Mondeo 2.2 TDCi Es ist keine neue Erkenntnis, dass Ford Autos mit ausgesprochen handlichen Fahreigenschaften baut. Aber dass der Mondeo nach seiner langen Laufzeit auch im Vergleich zur viel jüngeren Konkurrenz noch so agil ist, hat die Journalisten von Portugal bis Norwegen wirklich überrascht. Auf den kurvenreichen Strecken in Südfrankreich hat der neutral ausgelegte Fronttriebler viel Fahrspaß bereitet – kombiniert mit hoher Fahrsicherheit und im Notfall harmonischen ESP-Eingriffen. Eine Zumutung sind dagegen die in vielen Details umständliche Bedienung und die unbequemen Sitze vorn. Auch auf der Rücksitzbank muss man Einschränkungen hinnehmen. Der Test hat allerdings gezeigt, dass man in keiner der elf Mittelklasselimousinen im Fond so komfortabel untergebracht ist, wie man es in dieser Klasse zu Recht erwartet.

Honda Accord 2.2 CDTi Die Spätzünder im Dieselsegment kommen aus Japan – und zeigen ausgerechnet den deutschen Dieselspezialisten, wie man kultivierte Motoren baut: Von den knurrenden Nagelgeräuschen eines Passat, Mondeo und Vectra sind sowohl Honda Accord als auch Toyota Avensis weit entfernt. Beide bekommen Bestnoten in puncto Laufkultur, der Honda gewinnt sogar das gesamte Antriebskapitel, weil er die beste Elastizität besitzt und mit BMW und Toyota die höchsten Noten für Durchzugskraft und Schaltung bekommt. Der Accord ist der einzige Vertreter mit Fünfgang-Schaltgetriebe – und das hat sich als viel präziser erwiesen als zum Beispiel die Getriebe in Passat und Alfa 159, die aus den sechs Stufen überhaupt keinen Vorteil ziehen, sondern lediglich zusätzliche Schaltarbeit verlangen. Viel Gutes lässt sich über die Fahrsicherheit nicht berichten. Hier ist der Honda eindeutiger Verlierer, weil er bei Ausweichmanövern kräftige Lastwechselreaktionen zeigt, die nur mit viel Lenkarbeit zu beherrschen sind. Das ESP-System ist per Knopfdruck deaktivierbar – darauf sollte man in der Praxis verzichten.

Mercedes C 220 CDI Eineinhalb Jahre vor dem Modellwechsel präsentiert sich die C-Klasse als ausgereifte Limousine, die nicht so sportlich- agil wie Dreier und A4 auffährt, aber mit einem hohen Maß an Komfort zu überzeugen weiß. Slalom- und VDAAusweichtest schafft sie leicht beherrschbar, jedoch mit etwas stärkeren Karosseriebewegungen. Bei Bremsen auf unterschiedlich griffigem Belag ist der Bremsweg zu lang, die Stabilität dagegen sehr gut. Der Mercedes gewinnt mit übersichtlicher Karosserie den Rundumsichttest genauso wie das Kapitel Bedienung und den Scheinwerfer-Test. Dieses hohe Maß an Sicherheit verschafft dem Mercedes Rang zwei in der Gesamtwertung. Dazu passen Details wie eine aufstellbare Fondsitzfläche, die das Verrutschen der Ladung nach vorne verhindert. Aus Diebstahlschutzgründen kann die Fondsitzlehne nur vom Kofferraum aus entriegelt werden. Der raue, wenig elastische Motor und die ungenaue Schaltung verhindern einen Gesamtsieg genauso wie das knappe Platzangebot. Größter Kritikpunkt: die viel zu hohen, nicht gerechtfertigten Preise.

Opel Vectra 1.9 CDTi Für das Haus GM gibt es in diesem Master-Test nichts zu gewinnen: Opel Vectra und Saab 9-3, beide auf gleicher Plattform unter dem Dach des US-Riesen, rangieren auf den letzten beiden Plätzen. Woran liegt es? Mit ihren stößigen Fahrwerken rangieren sie im Komfortkapitel ganz hinten. Beim Vectra stören besonders die unbequemen Sitze. Auf Langstrecken hat man das Gefühl, statt einer vernünftigen Lor- dosenstütze schiebe sich eine Faust in den Rücken. Der Motor ist laut und durchzugsschwach, der sechste Gang allenfalls ein Schongang. Knapper geschnitten als der Passat, dabei im Handling weit weniger agil als der Mondeo – es gibt kein Kapitel, in dem der Vectra wirklich punkten kann.

Peugeot 407 HDi FAP 135 Aus deutscher Sicht ist der Peugeot das beste Importfahrzeug. Doch diese Erkenntnis sowie Rang sechs in der Gesamtwertung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das unhandlichste Auto fahrdynamische Schwächen zeigt, die es in diesem Kapitel mit dem Toyota auf den vorletzten Rang katapultieren. Der 407 hat den größten Wendekreis und eine unexakte Lenkung. Größtes Manko ist die mangelnde Richtungsstabilität bei den Fahrmanövern, die durch heftige Lastwechsel begleitet werden. Beim doppelten Spurwechsel auf Nässe wandert man auf einem schmalen Grat: Während der Alfa auch noch bei fast 100 km/h gut zu beherrschen ist, kommt der Peugeot schon bei etwas mehr als 80 km/h mit einem Dreher von der Teststrecke ab. Die Karosserie ist nach vorne schlecht zu überschauen: Hier werden 5,70 Meter verdeckt, beim Toyota sind es nur 4,45 Meter. Für den Peugeot sprechen der geräumige Innenraum und der hohe Komfort, zu dem die bequemen Sitze passen. Der 136-PS-Motor ist kultiviert und spricht gut an.

Saab 9-3 1.9 TiD Es sind keine spektakulären Schwächen, welche den Saab auf den letzten Rang katapultieren, es fehlt vielmehr an bemerkenswerten Stärken. Die Fahrdynamiktests schafft das schwedische Auto ohne nennenswerte Probleme und ist sogar etwas handlicher zu bewegen als der Opel. Der 9-3 ist aber zu hart gefedert, wenig geräumig und hat einen brummigen, unelastischen Dieselmotor in Kombination mit einem unpräzisen Schaltgetriebe. Im Mittelfeld rangiert der 9-3 bei Licht- und Rundumsichttest, die Qualität ist aber nach BMW, Mercedes und Audi die beste in diesem Feld. Und was den Saab einzigartig macht: Er verfügt ab Werk über einen Eiskratzer, formschön gegenüber der Handbremse im Mitteltunnel integriert.

Toyota Avensis 2.2 D-CAT Abgeschlagen im letzten Drittel rangiert der Toyota vor allem, weil er mit Abstand die schwächsten Bremsen mitbringt. Schon mit kalter, schwer zu dosierender Bremse braucht er beladen 44,9 Meter bis zum Stillstand, während ein Alfa fast sechs Meter früher steht. Nicht besser sieht es beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Belägen aus: Hier verliert der Avensis seine Richtungsstabilität, wenn nicht kräftig korrigiert wird. Bei den Fahrdynamiktests ist er als braver Untersteuerer im Prinzip leicht zu beherrschen, nur die sehr indirekte Lenkung mit extremen Antriebseinflüssen verhindert hier eine bessere Bewertung. Der Innenraum ist so knapp geschnitten wie beim 159, die Sitze sind unbequem, die Qualität nur auf dem ersten Blick überzeugend. Der Mitteltunnel wackelt, und auf schlechten Straßen fängt das Armaturenbrett an zu knistern. Seine Stärken: der kultivierte Diesel, die einfache Bedienung und die auch im europäischen Vergleich gute Sicherheitsausstattung.

VW Passat 2.0 TDI Das größte Raumwunder in diesem Vergleich trägt unangefochten das Karosseriekapitel nach Hause. Wer Platz braucht, kommt um dieses Auto nicht herum. Der Punktsieg wäre noch höher ausgefallen, wenn die Anmutungsqualität nicht vergleichsweise bescheiden wäre, vor allem im Bereich der Türarmlehnen und -ablagen. Seine jahrelange Vorreiterrolle hat VW auf diesem Gebiet verloren, schlimmer noch, fast alle Konkurrenten bis auf Mondeo, Accord und Vectra sind mittlerweile besser. Unverständlich auch, warum VW es immer noch nicht schafft, dem Motor die rauen Dieselgeräusche abzugewöhnen und das Ansprechverhalten vor allem beim Anfahren in der Stadt zu verbessern. Fahrdynamisch leistet sich das Dickschiff in diesem Vergleichstest überhaupt keine Schwächen. Mit dem weichen ESP meistert es alle Tests ohne Probleme und zeigt sich trotz seiner Größe überraschend handlich. Dazu passt der hervorragende Federungskomfort. Im Komfortkapitel könnte der Passat noch weiter vorne rangieren, wenn der TDI nicht den Geräuscheindruck trüben würde und spontaner wäre.

Fazit

1. BMW 320d
417 Punkte

Der 320d mischt in allen Kapiteln ganz vorne mit und besteigt deshalb am Ende den Master-Test-Thron. Der Sieger des Bremsenkapitels ist handlich, sicher, gut verarbeitet und komfortabel.

2. Mercedes C 220 CDI
411 Punkte

Wer viel Wert auf Komfort legt, ist hier richtig. Zum Wohlfühlcharakter passt die leichte Bedienung, und die C-Klasse gewinnt Licht- und Rundumsichttest. Ärgerlich: die zu hohen Preise.

3. Audi A4 2.0 TDI
405 Punkte

Der Audi A4 ist nicht ganz so handlich wie der BMW und nicht ganz so komfortabel wie der Mercedes. Trotzdem bietet er viel Fahrspaß, hochwertige Verarbeitung und leichte Bedienung.

4. VW Passat 2.0 TDI
400 Punkte

Das Raumwunder dieser Klasse punktet besonders im Karosseriekapitel und bietet einen guten Federungskomfort. Schwächen des Passat: brummiger Motor, hoher Verbrauch.

5. Ford Mondeo 2.2 TDCi
391 Punkte

Der Oldie hält hier wacker mit sehr viel Fahrspaß und ordentlichem Komfort mit. Leider gibt es keinen Partikelfilter, die Bedienung ist umständlich, ESP längst nicht in allen Ländern Serie.

6. Peugeot 407 HDi
389 Punkte

Der 407 ist hier das komfortabelste Auto. Aber er verliert den Lichttest und liegt auch bei der Rundumsicht hinten. Dazu kommen fahrdynamische Schwächen beim Spurwechsel nass.

7. Honda Accord 2.2 CDTi
388 Punkte

Keinen Filter für den Diesel, der ansonsten sehr kultiviert ist. Auch hier gibt es Lücken beim serienmäßigen ESP. Der Accord ist Bester beim µ-Split-Bremsen, Schlechtester bei der Fahrsicherheit.

8. Alfa Romeo 159 1.9 JTDM
382 Punkte

Die Fahrmaschine setzt Maßstäbe bei der Fahrsicherheit, hat aber einen schwachen Motor, einen unbefriedigenden Komfort sowie Bedienungsmängel.

9. Toyota Avensis 2.2 D-CAT
379 Punkte

Der Zweite im Motorenkapitel verliert mit Abstand beim Bremsen. Hier muss nachgebessert werden. Auch bei der Fahrsicherheit liegt der Avensis mit Lastwechseln weit hinten.

10. Opel Vectra 1.9 CDTi
377 Punkte

Bestes Platzangebot nach dem VW, aber großer Verlierer im Komfort. Die Sitze des Vectra sind unbequem, der Motor brummt, das Handling ist nur Durchschnitt. Gute Rundumsicht.

11. Saab 9-3 1.9 TiD
376 Punkte

Weder geräumig noch komfortabel, der Motor ist laut und unelastisch. Bei der Fahrsicherheit schwimmt der 9-3 im Mittelfeld, im Lichttest ist er Zweiter. Gut: die Verarbeitungsqualität.

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Technische Daten
Ford Mondeo 2.2 TDCi Titanium Saab 9-3 1.9 TiD Sport-Limousine Vector Opel Vectra 1.9 CDTI Edition Alfa Romeo 159 1.9 JTDM 16V Distinctive Honda Accord 2.2i-CTDi Executive Toyota Avensis 2.2 D-CAT Executive Peugeot 407 HDi FAP 135 Tendance VW Passat 2.0 TDI Comfortline Mercedes C 220 CDI Classic Audi A4 2.0 TDI BMW 320d
Grundpreis 27.775 € 32.300 € 28.380 € 30.500 € 28.915 € 27.450 € 26.050 € 28.850 € 32.828 € 28.500 € 32.000 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4731 x 1812 x 1415 mm 4635 x 1762 x 1467 mm 4611 x 1798 x 1460 mm 4660 x 1830 x 1422 mm 4665 x 1760 x 1445 mm 4630 x 1760 x 1480 mm 4676 x 1811 x 1445 mm 4765 x 1820 x 1472 mm 4526 x 1728 x 1426 mm 4586 x 1772 x 1427 mm 4520 x 1817 x 1421 mm
KofferraumvolumenVDA 500 l 425 l 500 l 405 l 459 l 520 l 407 l 565 l 455 l 460 bis 720 l 460 l
Hubraum / Motor 2198 cm³ / 4-Zylinder 1910 cm³ / 4-Zylinder 1910 cm³ / 4-Zylinder 1910 cm³ / 4-Zylinder 2204 cm³ / 4-Zylinder 2231 cm³ / 4-Zylinder 1997 cm³ / 4-Zylinder 1968 cm³ / 4-Zylinder 2148 cm³ / 4-Zylinder 1968 cm³ / 4-Zylinder 1995 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 114 kW / 155 PS bei 3500 U/min 110 kW / 150 PS bei 4000 U/min 110 kW / 150 PS bei 4000 U/min 110 kW / 150 PS bei 4000 U/min 103 kW / 140 PS bei 4000 U/min 130 kW / 177 PS bei 3600 U/min 100 kW / 136 PS bei 4000 U/min 103 kW / 140 PS bei 4000 U/min 110 kW / 150 PS bei 4200 U/min 103 kW / 140 PS bei 4000 U/min 120 kW / 163 PS bei 4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 223 km/h 210 km/h 217 km/h 210 km/h 210 km/h 222 km/h 208 km/h 209 km/h 224 km/h 212 km/h 225 km/h
0-100 km/h 9,4 s 9,7 s 9,7 s 9,8 s 9,6 s 8,6 s 10,5 s 10,3 s 9,8 s 9,8 s 8,5 s
Verbrauch 6,1 l/100 km 5,9 l/100 km 5,8 l/100 km 6,0 l/100 km 5,5 l/100 km 6,1 l/100 km 5,9 l/100 km 6,0 l/100 km 6,4 l/100 km 5,7 l/100 km 5,7 l/100 km
Testverbrauch 7,7 l/100 km 7,7 l/100 km 8,5 l/100 km 7,4 l/100 km 8,2 l/100 km 7,9 l/100 km 8,5 l/100 km 8,5 l/100 km 7,7 l/100 km 7,9 l/100 km
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