Spurhalte-Assistent

Elektronisches Schutzsystem soll Unfälle vermeiden

Spurhalte-Assistent Foto: Hersteller 4 Bilder

Grund für etwa 14 Prozent aller Unfälle mit Verletzten: Der Fahrer ist mit seinem Auto von der Straße abgekommen. Spurhalte-Assistenten sollen das unbeabsichtigte Verlassen der Fahrbahn verhindern.

Unaufmerksamkeit und Übermüdung sind häufige Ursachen, die durch den Einsatz der Spurhalte-Assistenten an Brisanz verlieren sollen.

Mercedes Sicherheitsfeatures 5:21 Min.

Vibrierender Elektromotor bei Citroen-Spurhalte-Assistent

Citroen hat diesen Spurhalte-Assistenten bereits 2005 im Citroen C5 und noch im selben Jahr im Citroen C4 vorgestellt, der Citroen C6 folgte kurz darauf. Bei ihren Systemen blicken Infrarotsensoren aus der Frontschürze auf die Straße und registrieren, wenn eine Fahrbahnbegrenzungs-Linie oder der Mittelstreifen unbeabsichtigt überfahren wird.

Je nachdem, ob das Auto die Spur nach links oder rechts zu verlassen droht, warnt ein vibrierender Elektromotor in der entsprechenden Sitzwange. Er soll das Gefühl vermitteln, es würde gerade eine Nagelreihe überfahren, was den Fahrer zum instinktiven Gegenlenken bewegt. Wer den Blinker setzt, deaktiviert den Assistenten. Citroen schaltet das System ab 80 km/h scharf, andere Hersteller erlauben dessen Nutzung bereits ab 65 oder 70 km/h. Abschaltbar ist es immer, was beispielsweise in Baustellen mit kreuzenden und sehr nah beieinander liegenden Linien, deren eindeutige Zuordnung zu einer Fahrspur die Technik überfordert, sinnvoll ist.

Pfützen und Schnee machen Spurerkennung unmöglich

Viele Hersteller nutzen zur Spurerkennung Schwarzweiß-Kameras, die im oberen Windschutzscheibenrand eingebaut sind. Sie blicken rund 60 Meter vor das Auto und lassen sich auch von Dunkelheit oder Nebel nicht irritieren. Starke Verschmutzungen, tiefe Pfützen oder Schnee auf der Straße machen eine Spurerkennung allerdings unmöglich, weil die Kamera grundsätzlich nicht mehr sehen kann als das menschliche Auge.

Spurhalte-Assistenten von Honda, Lexus und VW greifen aktiv ein

Während BMW, Citroen und Mercedes mit ihren Assistenten lediglich warnen, greifen die Systeme von Honda, Lexus und VW auch aktiv in die Lenkung ein. Sie führen das Auto automatisch auf seine Fahrspur zurück, es fährt in diesem Moment praktisch autonom - der Fahrer könnte die Hände vom Lenkrad nehmen. Gewünscht ist dies nicht, deshalb schalten sich die Assistenten nach akustischer und optischer Warnung selbsttätig ab, wenn der Fahrer das Lenkrad nicht nach wenigen Sekunden wieder ergreift.

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