VW Multivan 2.5 TDI Trendline im Test

Ein Erfolgstransporter und seine Gebrechen

VW Multivan 2.5 TDI Trendline

„Das Ende der Kompromisse“ – so wirbt VW für den Multivan. Tatsächlich bewies der schnelle Raumgleiter während der 100.000-Kilometer-Distanz ordentliche Langzeit-Qualitäten. Im krassen Kontrast dazu: die Erfahrungen vieler auto motor und sport-Leser.

VW Bus-Fahrer haben sich viel zu sagen. Da schwärmen sie vom generösen Raumangebot ihrer Transporter, die im VW-Jargon den Beinamen T4 tragen, und vom Büffel- Charakter der TDI-Motoren, für die sich über 90 Prozent aller Käufer entscheiden. Das Lieblingsthema der Bus-Gemeinde aber ist ein anderes: Über 2000 Mal kommt in ihrem Online-Chat der Begriff „Zahnriemen“ vor. Fast immer ist dann von brechenden Spannrollen die Rede und, meist im gleichen Absatz, von frühzeitig verendeten 2,5-Liter-TDI-Motoren.

„Ich wäre gerne bereit, eine Zahnriemenversicherung abzuschließen“, schreibt einer der VW Bus-Chatter. Ein anderer beklagt nach 147.000 Kilometern den dritten Triebwerks- GAU. Und das VW-Nutzfahrzeugzentrum Braunschweig bietet einen Sondertarif für all jene VW Bus-Fahrer an, die den Zahnriemen wechseln wollen, bevor es der VW-Wartungsplan bei 120 000 Kilometern vorschreibt. Der Hersteller selbst hat seine Werkstätten zur peniblen Sichtprüfung des Zahnriemens bei den 60.000- und 90.000- Kilometer-Inspektionen angewiesen.

Aber: „Die Erfahrung zeigt, dass nicht alle Werkstätten diese Kontrolle vornehmen“, sagt ein VW-Sprecher.

Die Erfahrungen der auto motor und sport-Leser zeigen noch ganz andere Abgründe : Sie beklagen eine Vielzahl von Mängeln – nicht nur kollabierende Motoren, sondern auch Rostbildung an der Karosserie, defekte Luftmassenmesser, Wasserpumpen oder schwächelnde Klimaanlagen-Steuergeräte. Andere Bus-Besitzer hatten wiederum Glück: Sie gerieten an völlig mängelfreie Exemplare.

Auch der Dauertest-Multivan, der am 17. Juli 2000 zum ersten Mal in der Redaktions- Tiefgarage parkte, entpuppte sich – bis auf die hellgelbe Lackierung – als eher unauffälliger Typ. Komplette Arbeitsverweigerung blieb ihm ebenso fremd wie mehrseitige Reparaturrechnungen. Im auto motor und sport-Mängelindex belegt er deshalb den zweiten Platz seiner Klasse hinter dem Opel Zafira , aber vor dem VW Caravelle 2.5 , den im acht Jahre zurückliegenden Dauertest ein Ehrenplatz auf dem Pannenstreifen blockierte.

Der gelbe Multivan fiel bei Tachostand 14 168 zum ersten Mal auf, als die Anzeigen für ABS und ESP aufflackerten. Als Ursache ermittelte die Werkstatt das bei Geradeausfahrt etwas schief stehende Lenkrad – ein Fehler, der den Lenkwinkel-Sensor verwirrte.

Gleichzeitig ließ sich der Motor erst nach mehreren Versuchen starten: Schuld daran war das defekte Steuergerät der Wegfahrsperre. Den zweiten Werkstatt- Stopp erknabberte nach 48 161 Kilometern ein Marder, der über die Kabel des Motorraums hergefallen war.

Das neuerliche Aufleuchten der ABS- und ESP-Warnlampen ging dagegen wieder auf das Konto eines defekten Steuergeräts. Zudem musste die ausgefallene Tankanzeige repariert und die seitliche Schiebetür entklappert werden: Hier hatte sich ein Scharnier gelöst. Und weil der Bus schon mal da war, lackierte die VW-Werkstatt auch gleich die beiden Außenspiegel, deren Farbschicht sich gelöst hatte.

Neue Bremsbeläge waren bei Tachostand 51 790 fällig – ein Routine-Termin außerhalb der langen Inspektionsintervalle: Der Dauertest-Multivan zählte zu den ersten, die VW nur noch alle 30 000 Kilometer zur Durchsicht bittet. Einen vierten Werkstatt-Aufenthalt erforderte schließlich die streikende Zentralverriegelung der Schiebetür – ein Defekt, den zahlreiche Multivan-Besitzer bemängeln, ebenso wie Probleme mit dem Luftmassenmesser, der im Fall des Dauertest – Exemplars für Leistungsverlust und eine 300-Euro- Reparatur sorgte. Ein Musterzögling war der Multivan damit nicht. Aber immerhin erwies er sich als Automobil, das die 100 000- Kilometer-Distanz in guter Verfassung überstand: Das zeigt die Geräuschfreiheit seiner Karosserie, das unverschlissene Interieur – und die Schlussmessung des Dauertests: Sie ergab bessere Fahrleistungen als zu Beginn.

Dabei war es schon anfangs das Temperament des 150-PS-Diesel, das viele Bus- Fahrer begeisterte: Souverän rissen sie mit ihm Langstrecken ab, freuten sich an seiner Art, Hügel flachzubügeln und in den Rückspiegeln gestandener Limousinen

gröfler zu werden. Etwas unangenehm berührte viele Multivan- Benutzer dagegen die schwarze, TDI-typische Volllast-Wolke aus dem Auspuff.

Er raucht gern, wie viele starke Ölbrenner: Die Werkstatt ermittelte nach zweimaliger Prüfung keinen außergewöhnlichen Befund. Bei der Abgas-Messung fiel der 2,5-Liter-Diesel aber durch einen unziemlich hohen Ausstoß von Rußpartikeln auf. Zu den angenehmen Überraschungen, die der Gelb-Transporter bereithielt, zählt hingegen sein Verbrauch: Er pendelte sich im Testschnitt bei 9,9 Litern ein, obwohl das üppige Drehmoment viele Benutzer zu forcierter Gangart animierte. Ebenso zurückhaltend blieb der Appetit des Multivan nach Schmierstoffen, was die -Nachfüllmenge von 4,5 Litern belegt. Dafür gruben sich die Reifen tief ins Bus-Budget ein: Ein Satz Dunlop-Pneus der Größe 225/60-16 kostet wegen ihrer hohen Traglast fast 600 Euro – kein kleiner Posten in der Bilanz eines Familien-Automobils, zumal er etwa alle 40 000 Kilometer wiederkehrt.

Es handelt sich freilich nicht um die Basis-Bereifung, sondern um die breiteren Gummis des Sportfahrwerks, das VW gegen Mehrpreis anbietet. Die etwas straffere, aber nicht unkomfortable Abstimmung passt jedoch gut zum Charakter des Eil-Transporters: Seine Federung verliert nur beim Parieren kurzer, böser Bodenwellen ihre Contenance. Ohnehin gehört es zu den Wesenszügen des Multivan, dass er zwar nach Nutzfahrzeug aussieht, sich aber nicht unhandlicher fährt als ein Mittelklasse- Kombi. Die Übersichtlichkeit seiner Karosserie fand ebenso viel Beifall wie die großen Außenspiegel und die gute Sitzposition. ‹ber den Dächern der anderen stellt sich ein Gefühl der Erhabenheit ein: Viele Dauertest-Piloten schätzten den Fernblick auf das Geschehen der Straße.

Überhaupt: die Höhe des Innenraums und seine fast unendliche Weite. Redakteurs- Kindern blieb sie so unvergesslich wie ihren Vätern, die auf Dienstreisen mitunter im Bus kampierten; eine Nutzungsmöglichkeit, die der Multivan mit seiner ausklappbaren Liegefläche erlaubt. Er ist das populärste Modell der T4-Reihe und ein gefragter Gebrauchtwagen: Sein Wertverlust von nur 42 Prozent zählt zu den Rekordwerten seiner Klasse. Er tröstet zumindest teilweise über die hohe Grundinvestition von rund 34 000 Euro hinweg.

Der Gegenwert, auch das zeigte das Leben mit dem Dauertest-Bus, liegt zwar in einer außergewöhnlich soliden Material-Anmutung, nicht aber im Funktionsschliff, wie ihn neuzeitliche Vans bieten. So macht das Gewicht der hinteren Sitze ihren Ausbau zum Kraftakt. Das Schließen der Heckklappe verbuchten zierliche  Naturen als persönliche Heldentat, und mit dem nächtlichen Zuwerfen der Schiebetür lassen sich – wie beim VW Bus der Sechziger – Wohnstraßen aufwecken.

Auch das harte Nageln, mit dem der kalte Diesel seine Passagiere beschallt, passt eher in die Vergangenheit. Aber bald ist der T4 ja wirklich von gestern: Sein Nachfolger erscheint im Herbst. Viele seiner Freunde hoffen, dass sich VW am Riemen reißt – und Qualität nicht, wie bisher, Zufall bleibt.

Seit August 1996 haben wir einen VW Multivan TDI, der inzwischen 98 000 Kilometer gelaufen hat. Etwa seit Kilometerstand 85 000 traten nacheinander unter anderem folgende Mängel auf: Der zweite Gang lässt sich gelegentlich nicht einlegen, die Scheinwerfergläser beschlagen von innen, Wasser dringt in die Nebelscheinwerfer ein, die elektrischen Fensterheber funktionieren nicht richtig, Heckscheibe und Schiebedach sind undicht. Der gute alte VW T2 hatte nach 110 000 Kilometer nichts dergleichen.
Eckart Langnickel 42555 Velbert
 
Die Nebelscheinwerfer waren nach 9507 Kilometern durch Wassereintritt blind geworden; nach 14 879 Kilometern sperrte die Zentralverriegelung die seitliche Schiebetür nicht mehr zu. Bei Tachostand 34 668 wurden alle vier Bremsscheiben ersetzt, weil sie rubbelten -Kulanz: 50 Prozent. Nach 55 505 Kilometern war der Auspuff vor dem Endrohr abgerostet. Ein Armutszeugnis für Volkswagen.
Manfred Donhauser 92718 Schirmilz

Mein T4 TDI, Baujahr 10/97, hat bis heute 105 000 Kilometer zurückgelegt. Behebung vieler Mängel auf Kulanz abgewickelt; der Gesamtaufwand beläuft sich auf etwa 8000 Euro. Unter anderem traten folgende Schäden auf: Rostbildung vom Dach zur A-Säule sowie an der C-Säule, Totalausfall der Climatronic durch Defekt des Steuergeräts, Abriss des Katalysators vom Auspuff sowie - bei 68 000 Kilometern-ein Totalschaden des Motors. Ursache: Ausfall der Zahnriemenspannrolle.
Christian Graeve 45289 Essen
 
Unser VW T4 TDI (150 PS) wurde im Oktober 1999 zugelassen. Das hervorragende Raumangebot sowie die angenehme Fahrersitzposition mit guter Rundumsicht machen die tägliche Nutzung immer wieder zu einem Vergnügen. Dazu trägt auch der tolle Motor bei, der sehr gute Fahrleistungen bei niedrigem Verbrauch zulässt (im Durchschnitt 8,7 Liter/100 km). Getrübt wird der gute Eindruck durch einige nervige Ausfälle, etwa einen abgerutschten Kühlerschlauch mit Kühlmittelverlust und Liegenbleiben bei Tachostand 8000 und dem Ausfall des Klimakompressors nach 40 000 Kilometern - es dauerte (im Hochsommer) drei Wochen, bis das Ersatzteil verfügbar war. Eine schwache Vorstellung seitens VW!
Michael Graf 74321 Bietigheim-Bissingen
 
Leider mussten wir uns nach 40 000 Kilometern von unserem
Multivan trennen - ein Werkstattauto können wir uns nicht leisten.
Robert Volk 75446 Wiernsheim


Nach drei Jahren und rund 60 000 Kilometern brach bei unserem VW Caravelle TDI (102 PS) die Spannrolle des Zahnriemens - die Folge: ein Totalschaden des Motors. Die Hälfte der Rechnungssumme -4500 Mark-musste ich selbst bezahlen. Als Begründung führte VW unter anderem an, dass die Inspektionen zum Teil von einer Seat-Werkstatt durchgeführt wurden, was laut einem Schreiben des betreuenden VW-Autohauses als „Fremdwartung" gilt.
Ilona Sourell 38179 Sch wülper
 
Ich fahre meinen Multivan (150 PS) seit zwei Jahren ohne Probleme. Das Fahrzeug überzeugt mich trotz des hohen Gewichts mit hervorragenden Fahrleistungen und niedrigem Verbrauch (etwa neun Liter/100 km). Eine außerplanmäßige Reparatur war bei Tachostand 5000 nötig - die Wasserpumpe versagte ihren Dienst. Als schnellen, sparsa
men Lastesel kann ich den Multivan nur empfehlen.
Karl- Werner Fehling 343761mmenhausen

Am 5. Januar 2001 um 23 Uhr trat bei Kilometerstand 53 117 ein Totalschaden des Motors ein - Ursache: Bruch der Spannrolle des Zahnriemens. Den Schaden hatte ich selbst zu bezahlen. Kurz darauf musste die Windschutzscheibe wegen eines Steinschlagschadens ersetzt werden - Lieferzeit: zwei Monate.
Prof. Dr. Gerhard Jahns 38176 Bonfeld
 
Nach drei Monaten und 10 000 Kilometer Laufleistung gibt es bislang keine Probleme. Durchzugskraft und Verbrauch begeistern mich, ebenso wie die gute Qualität. Aber das kann man bei einem Neupreis von 86 000 Mark auch erwarten.
Bernd Lange 24568 Kattendorf
 
Mit unserem Multivan TDI (150 PS) haben wir 35 000 Kilometer zurückgelegt. Trotz der geringen Laufleistung wurden bereits die Wasserpumpe und die Steuereinheit der Climatronic auf Garantie getauscht, außerdem zwei Spannrollen des Zahnriemens auf Kulanz. Trotzdem macht dieses Auto so viel Freude, dass man ihm die Krankheiten verzeiht. Wo bekommt man sonst ein solches Raumwunder mit derartigen Fahrleistungen und vergleichbar niedrigem Verbrauch?
Andreas Ohrt 25548 Kellinghusen

 

14.415
Die Wegfahrsperre nahm ihren Job nach knapp dreimonatigem Einsatz allzu ernst: Der Multivan ließ sich erst nach mehreren Versuchen starten. Steuergerät und Lesespule des Diebstahlschutzes wurden auf Garantie erneuert
 
 
29.624
Eine Hupe des Zweiklang-Horns erklang im sechsten Dauertest-Monat nur noch sehr verhalten. Der Austausch konnte bis zur 30 000er-Inspektion warten: eine von insgesamt acht Garantie-Reparaturen (Gesamtkosten 1634 Euro)

86.966
Über defekte Luftmassenmesser klagen zahlreiche Multivan-Besitzer auch der Dauertest-Bus blieb von dieser Schwäche nicht verschont. Schwankende Motorleistung im mittlren Drehzahlbereich kündigte den Austausch an

Vor- und Nachteile

  • Ausgezeichnetes Raumangebot,sehr variabler
  • Innenraum
  • Durchzugsstarker Motor
  • Niedriger Verbrauch
  • Günstige Getriebeabstufung
  • Gut abgestimmtes Fahrwerk
  • Präzise Lenkung
  • In Anbetracht der Fahrzeuggröße agiles Handling
  • Übersichtliche Karosserie
  • Sehr gute Sitzposition
  • Hochwertige Materialanmutung
  • Hohe Anhängelast, sehr gute Eignung als Zugfahrzeug
  • Geringer Wertverlust
  • Geringer Ölverbrauch
  • Lange Wartungsintervalle
  • Hoher Grundpreis
  • Zum Teil hohe Aufpreise
  • Hoher Reifenverschleiß
  • Teure Inspektionen
  • Lauter Motor
  • Zu schwere hintere Sitze
  • Schwer schließbare Heckklappe
  • Keine dynamische Routenführung bei der Navigation
  • Zu leise Navigationsstimme
Technische Daten
VW Multivan 2.5 TDI syncro
Grundpreis 35.038 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4789 x 1840 x 1920 mm
KofferraumvolumenVDA 5400 l
Hubraum / Motor 2461 cm³ / 5-Zylinder
Leistung 75 kW / 102 PS bei 3500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 155 km/h
0-100 km/h 16,8 s
Verbrauch 10,3 l/100 km
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