AC Schnitzer Tension

Spannungsmesser

Foto: AC Schnitzer 10 Bilder

AC Schnitzer zeigt auf der IAA das Concept Car Tension, das für reichlich Spannung unter den Besuchern sorgen soll. Als Basis für die Studie diente Schnitzer der BMW M6.

In einem ersten Schritt hat sich Schnitzer dem V10 angenommen und die Leistung mittels eines optimierten Motormanagements und dem Einbau einer Fächerkümmer-Auspuffanlage mit Spezial-Kats inklusive Sportnachschalldämpfer auf 552 PS gesteigert. Das maximale Drehmoment liegt nun bei 540 Newtonmeter.

Schnitzer verspricht eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in nur 4,5 Sekunden. Gleichzeitig heben die Aachener die Vmax-Beschränkung auf. Erst bei 325 km/h hat nach Angaben von Schnitzer der Schub ein Ende.

Um auch eher für Schubumkehr sorgen zu können, packt der Tuner 374 Millimeter großen Bremsscheiben (belüftet und geschlitzt) in Kombination mit Acht-Kolben-Festsätteln an die Vorderachse. An der Hinterachse kommen Serienscheiben in Verbindung Vier-Kolben-Festsätteln zum Einsatz.

Für den angemessenen Bodenkontakt sorgen ein Rennsportfahrwerk (Tieferlegung um 30 Millimeter), eine Federbeinbrücke, Schnitzer-Stabis an der Vorder- und Hinterachse sowie neu entwickelte Schmiedefelgen im 20-Zoll-Format mit 285/30 (VA) beziehungsweise 325/25er Bereifung an der Hinterachse. Die Felge im Bi-Color-Finish ist offiziell ab Dezember für 5er und 6er erhältlich.

Optisch ist der Tension der absolute Hingucker.

Extravagante Zweifarben-Lackierung (magic-orange, carbon-grey), Power-Dom in der Motorhaube und reichlich Schweller, Schächte und Diffusor. Kaum ein Karosserieteil, das Schnitzer nicht ausgetauscht oder verändert hat. Die Motorhaube ist ebenso neu gestaltet wie Seitenschweller und Front- und Heckschürze. Im Vordergrund bei der Entwicklung stand dabei die Kühlung und Entlüftung von Motor und Bremsen.

Zusätzlich wurden in den vorderen Kotflügeln auch Lufteinlässe eingepasst, die mit ihren Chromrippen und aufgesetzten Blinkern in Diodentechnik an die Kiemen eines Hais erinnern sollen. Je nach Bedarf lässt sich die Aerodynamik des Tension auch aktiv verändern. Während der Rennstrecken-Diffusor in einer speziellen Halterung im Kofferraum mitfährt, sorgt der landstraßen-taugliche Diffusor für den korrekten Anpressdruck auf dem Hinweg zur Strecke - oder umgekehrt. Auch ein Heckflügel lässt sich nach Bedarf aus der Kiste holen und mit Schnellverschlüssen auf der dafür neu konstruierten Kofferraumklappe montieren.

Im Innenraum setzt sich die Außenfarbe weiter fort. Karbon-Elemente, Armauflage und Mittelkonsole sind ebenfalls orange. Rennschalensitze garantieren Seitenhalt.

Rund 266.000 Euro kostet das Concept Car. Eine Serienfertigung ist nicht geplant, wohl aber die Übernahme einzelner Tension-Elemente in das M6-Programm, das gerade entwickelt wird.

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