Startech Aston Martin DB11

Mit 610 PS zum Genfer Salon

Startech Aston Martin DB11 Foto: Startech 16 Bilder
Auto Salon Genf 2018

Aston Martin hatte Startech bisher nicht getunt. Doch mit dem Vierliter-V8 des DB11 ergibt sich die Möglichkeit: Der AMG-V8 ist in Bottrop bekannt. Dazu gibt's neue Aerodynamik, Räder und Sattlerarbeiten.

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Brabus-Tochter Startech hat sich bisher schon um Bentley und Land Rover gekümmert. Mit Aston Martin kommt nun eine weitere britische Marke dazu, der DB11 hat Premiere auf dem Genfer Auto Salon. Das Tuningprogramm ist komplett und reicht von der Leistungssteigerung des Motors über optische und aerodynamische Anbauteile bis hin zu besticktem und gestepptem Leder für den Innenraum.

Kontrastoptik: anthrazit und kupfer

Startech Aston Martin DB11 Foto: Startech
Startech kombiniert bei der Optik Anthrazit mit kupferfarbenen Akzenten.

Zunächst wirkt der Aston Martin DB11 von Startech recht unauffällig: anthrazitgrauer Lack, dezente Felgen in dunkelgrau. Doch schon auf der ersten Blick fallen kupferfarbene Akzente auf: Dachsäulen, Bremssättel und die Kiemen hinter den vorderen Radläufen schimmern kupferfarben. Die Räder in 21 Zoll Durchmesser stammen aus dem Startech-Programm, sie heißen Monostar M und haben beim Genf-Showcar kupferfarbene Streifen. Aufgezogen sind Reifen der Dimension 275/35 ZR 21 (vorn) und 325/25 ZR 21 (hinten).

Anbauteile in Sichtcarbon

Aerodynamik-Bauteile in glänzendem Sicht-Carbon ergänzen die Optik. Das Angebot reicht vom Frontspoiler mit hochgezogenen Flaps an den Seiten über Schwellerleisten bis zum Diffusor. Wie das Serienauto kommt der getunte DB11 ohne aufgesetzten Spoiler aus. Im Diffusor sitzt ein Rückfahrscheinwerfer, der dem Rücklicht eines Formel-1-Autos ähnlich sieht. In den Diffusor integriert Startech eigene Auspuffblenden, die Abgasanlage selbst bleibt serienmäßig.

Motortuning von Brabus

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Den Vierliter-V8-Motor bezieht Aston Martin von AMG. Für genau dieses Aggregat hat Startech-Mutter Brabus eine Leistungssteigerung im Programm. Ein Zusatzsteuergerät verändert Einspritzung und Zündung und steigert den Ladedruck. Die Leistung steigt damit um 100 auf 610 PS bei 6.000 U/min. Das Drehmoment wächst von 675 auf 800 Nm, es liegt zwischen 2.000 und 5.000 U/min an. Den Wert für die Beschleunigung von null auf 100 km/h gibt Startech mit 3,8 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit mit 310 km/h. Die Leistungswerte liegen damit auf dem Niveau des DB11 mit V12-Motor, die Fahrleistungen erreicht der getunte V8 nicht ganz.

Innenraum neu beledert

Den Innenraum bezieht Startech großzügig mit gestepptem und besticktem Leder: Sitze, Türverkleidungen, Dachhimmel und Hutablage des Showcars sind beledert. Das Lenkrad in Leder-Carbon-Optik ist unten abgeflacht, es soll den Einstieg erleichtern. Zu den Preisen machte Startech noch keine Angaben. Ein serienmäßiger DB11 V8 kostet mindestens 184.000 Euro, der Zwölfzylinder kommt auf 208.900 Euro.

Neuester Kommentar

Mal von dem von Seat sprichwörtlich abgeKUPFERten Farbkonzept außen versaut Startech eines der schönsten Autos die aktuell gebaut werden. Die komischen Flaps, Brabus Logos und grausam unpassende Sattlerarbeiten im Innenraum. Bei dem was der Lade für die Optimierung aufruft kann man sich auch gleich den V12 nehmen, klar ist der V8 so schneller da leichter, aber hier gehts ja nurnoch um das rumprotzen, eine Disziplin um die Aston Martin im Gegensatz zu ihrem neuen Technikpartner eher einen großen Bogen machen. Ich jedenfalls würde mir den DB11 im Werkszustand nicht mit diesen Flaps seiner Eleganz berauben und das Interieur mit pseudosportlichen Sattlerarbeiten verunstalten. Beim Motor würde ich ohnehin zum V12 greifen, obwohl der V8 Serie schon mehr als genug Leistung hat. Der DB11 ist zum genießen da, nicht dazu um Erster zu sein.

GTDChris 5. März 2018, 19:20 Uhr
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