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IAA 2019
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Brabus G V12 900 One of ten Brabus
Brabus G V12 900 One of ten
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Brabus G V12 900 One of ten 14 Bilder

Brabus G V12 900 One of ten

Mit 900 PS ins Gelände

IAA 2019

Aus Bottrop kommt der stärkste Zwölfzylinder-Geländewagen der Welt. 900 PS und 1.500 Nm peitschen die G-Klasse bis Tempo 280. Sein Preis: ab 720.015,45 Euro.

Pünktlich zur IAA in Frankfurt lässt Brabus ein neues PS-Monster von der Kette. Der Brabus G V12 900 One of ten ist eine auf 900 PS und 1.500 Newtonmeter aufgemöbelte G-Klasse, die auf eine Stückzahl von lediglich zehn Exemplare limitiert ist. Der serienmäßig in einem Mercedes S 600 L arbeitende, 6,0 Liter große und 530 PS starke Zwölfzylindermotor kommt nach einem Besuch im Hightech-Motorenbau auf 6,3 Liter und fast doppelt so viel Leistung.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Neungang-Automatikgetriebe, das mit den Schaltwippen am Lenkrad auch manuell geschaltet werden kann, und permanenten Allradantrieb. Der Sprint bis Tempo 100 dauert 3,8 Sekunden, bei 280 Kilometer pro Stunde ist Schluss. Der Preis für den veredelten Geländewagen startet bei 720,015 Euro und 45 Cent. Der kombinierte Spritverbrauch wird mit 18,9 Liter auf 100 Kilometer angegeben.

Anstelle der beiden Serienturbos kommen Lader mit größerer Verdichtereinheit und Turbine sowie modifizierten Auspuffkrümmern zum Einsatz, die einen höheren Ladedruck als die Serienteile produzieren. Gleichzeitig wurde die Motorelektronik mit speziellen Kennfeldern für Einspritzung und Zündung neu programmiert und die Ladedruckregelung neu modifiziert. 80 Millimeter starke Downpipes gehören genauso zum Umbau wie staudrucksenkende Metallkatalysatoren und eine klappengesteuerte Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage. Dank des integrierten Soundmanagements kann der Fahrer an einem Schalter in der Mittelkonsole zwischen kernigem V12 Sound im Sportmodus oder diskretem Flüstern im „Coming Home“ Modus wählen.

Brabus G V12 900 One of ten
Brabus
Die Volllederausstattung kommt aus der hauseigenen Sattlerei.

355er Breitreifen an der Hinterachse

Das verbaute Ride Control Gewindefahrwerk ist mit der serienmäßigen Dynamic Select Fahrwerksverstellung im Cockpit verbunden, mit der nicht nur beim Fahrwerk, sondern auch bei Antrieb, Lenkung und Assistenzsystemen zwischen verschiedenen Setups gewählt werden kann. Zusätzlich kann das Fahrwerk in der Höhe verstellt werden.

Von außen ist der 2.660 Kilogramm schwere Bottroper an seinem Breitbau und den zahlreichen Karbon-Anbauteilen, wie der Motorhaube, zu erkennen. Ganze zehn Zentimeter breiter ist die G-Klasse im Brabus-Gewand. Das Frontelement versorgt mit seinen großen Lufteinlässen Triebwerk, Kühler und Bremsen mit der notwendigen Frischluft. Der angedeutete Unterfahrschutz wurde in Sicht-Carbon angefertigt. Die mächtigen Schmiederäder kommen in den Formaten 23 oder 24 Zoll zum Einsatz. Die Reifen an der Hinterachse sind bis zu 35,5 Zentimeter breit.

Im Innenraum fällt als erstes die aus der hauseigenen Sattlerei stammende Volllederausstattung ins Auge. Der Kontrast zur schwarzen Außenhaut könnte dank der Kombination aus porzellan- und sattelbraunfarbenem Leder inklusive orangefarbenen Biesen kaum größer sein. Die Mittelbahnen der Sitze sind im Muscheldesign abgesteppt. Der Dachhimmel ist mit schwarzem Alcantara bezogen. Um einen bequemeren Einstieg zu gewährleisten öffnen die Türen fast im 90 Grad Winkel zur Karosserie.

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900 PS für einen Geländewagen: Zu viel?
Auf keinen Fall. Zum Brötchenholen wird es aber ausreichen.
Natürlich. Alles über 100 PS ist Übertreibung.

Fazit

Brabus macht das, was sie am besten können: Viel Leistung in coole Karren pressen und sie mit einem ordentlich Hauch Karbon garnieren. Die 900 PS starke G-Klasse wird aber wahrscheinlich kaum in Deutschland zu sehen sein. Es heißt bestimmt wieder: Container auf, G rein und ab in den Nahen Osten. Schade.

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