10/2019, Brabus Mercedes G-Klasse Adventure Brabus
10/2019, Brabus Mercedes G-Klasse Adventure
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10/2019, Brabus Mercedes G-Klasse Adventure
10/2019, Brabus Mercedes G-Klasse Adventure 12 Bilder

Brabus G-Klasse Adventure

Mercedes-Offroader als Abenteuer-Mobil

Höherlegung, grobstollige Reifen und Seilwinde: Brabus verwandelt die Mercedes G-Klasse endgültig in einen Hardcore-Offroader. Und verpasst dem G 350 d mehr Leistung.

Die G-Klasse von Mercedes ist Ihnen nicht kernig genug? Beim Gedanken, mit dem Geländewagen-Klassiker fernab jeder Zivilisation Zeit verbringen zu müssen, steigt in Ihnen Unbehagen hoch? Und Sie finden, Autos ohne Seilwinde und Zusatzscheinwerfer können grundsätzlich keine echten Offroader sein? Dann kann Ihnen ab sofort geholfen werden, denn Brabus hat genau diese Mängel der Mercedes G-Klasse identifiziert und abgestellt.

Unterfahrschutz-Elemente aus Karbon

Basis des Adventure-Paketes ist eine Höherlegung der Karosserie. Mittels höhenverstellbarer Federn für das elektronische Fahrwerk entfernt sich diese bis zu 40 Millimeter weiter vom Untergrund als zuvor. Diese Maßnahme schafft außerdem Platz für die 9,5x20 Zoll großen Monoblock R-Leichtmetallräder in Seidenmattschwarz, die rundum mit grobstolligen Reifen der Dimension 285/55 R20 bestückt sind.

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Brabus
Die Seilwinde verfügt laut Brabus über eine Zugkraft von 4.500 Kilogramm.

Die Räder stecken jeweils unter Widestar-Kotflügelverbreiterungen, welche die G-Klasse insgesamt um zehn Zentimeter verbreitern. Als Verbindung zwischen diesen dienen Trittbretter, deren integrierte LED-Leuchten den Ein- und Ausstieg bei Dunkelheit erleichtern. Die Widestar-Frontschürze zeichnet sich nicht nur durch große Lufteinlässe, sondern auch durch einen Schutzbügel und einen Unterfahrschutz aus Karbon mit mattem Überzug aus. Und sie beherbergt die Seilwinde, die eine Zugkraft von bis zu 4.500 Kilogramm bieten soll.

Zusatzscheinwerfer, Dachgepäckträger, Seilwinde

Aus Karbon sind außerdem der Motorhaubenaufsatz und der Windabweiser an der Frontscheibe gefertigt. Auf diesem sitzen vier runde LED-Zusatzscheinwerfer. Und dahinter ein Dachgepäckträger, der seitlich über Halterungen für Axt und Spaten und am Heck über eine Leiter verfügt. Hier befindet sich außerdem ein fünftes Monoblock R-Rad, das an einem schwenkbaren Reserveradhalter samt Karbon-Cover angebracht ist. Hinzu kommen auch hier die Widestar-Schürze und ein angedeuteter Unterfahrschutz aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff.

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Beim Adventure kombiniert Brabus Widestar-Elemente mit Offroad-Zubehör.

Neben den bereits bekannten Leistungssteigerungen für die G-Klasse legt Brabus nun auch eine für den G 350 d auf. Mit seinem Zusatzsteuergerät „Eco PowerXtra D35“ hebt der Tuner die Leistung des Dreiliter-Reihensechszylinders von 286 auf 330 PS. Das maximale Drehmoment steigt auf 690 Newtonmeter; im Serienzustand liefert der G 350 d höchstens 600 Newtonmeter. Für die Fahrleistungen bedeutet das einen Fortschritt beim Null-auf-Hundert-Sprint von 7,4 auf 7,2 Sekunden und bei der Höchstgeschwindigkeit von 199 auf 202 km/h. Die Edelstahl-Abgasanlage mündet auf jeder Fahrzeugseite in zwei Sidepipes vor den Hinterrädern.

Robustes Äußeres, edles Interieur

Als Kontrast zum robusten Äußeren verpasst die Brabus-Sattlerei der G-Klasse ein ziemlich edles Interieur. Die Mittelbahnen der Sitze und die Türverkleidungen tragen nun ein Pfeilspitzenmuster sowie an verschiedenen Stellen weiße Biesen und Ziernähte. Die Pedalerie, Tür-Pins und Lenkrad-Schaltwippen bestehen fortan aus Aluminium. Aber natürlich sind im Innenraum alle erdenklichen Farben, Polster-Designs und Materialien möglich.

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Cooles Gerät. Genau auf diese Art muss ein G optimiert werden.
Völlig nutzlos. Solche Autos braucht doch kein Mensch.

Fazit

Nein, ein dezentes Erscheinungsbild sollte man von einem Brabus-Produkt nicht erwarten. Zusätzlich darf in Frage gestellt werden, ob Unterfahrschutz-Elemente aus Karbon im Unterholz tatsächlich ihren Zweck erfüllen und Kotflügelverbreiterungen dort nicht eher hinderlich sind. Letztlich dürfte sich der Brabus Adventure auf Basis der Mercedes G-Klasse weniger an echte Abenteuerer als an jene Klientel wenden, die immer und überall einen großen und vielbeachteten Auftritt hinlegen möchte.

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